
Lichtenhainer Wasserfall Foto: Anne Meurer, Tourismusverband Sächsische Schweiz 
Am Lichtenhainer Wasserfall Foto: Yvonne Brückner, Tourismusverband Sächsische Schweiz 
Felsentor Kuhstall Foto: Martin Göhring, Tourismusverband Sächsische Schweiz 
Felsentor Kuhstall Foto: Yvonne Brückner, Tourismusverband Sächsische Schweiz Bildergalerie (4)

Bei dieser Winterwanderung erkundet man im Elbsandsteingebirge der Sächsischen Schweiz eine der klassischen Malerweg-Passagen. Von der Haltestelle Lichtenhainer Wasserfall, Endpunkt der historischen Kirnitzschtalbahn, steigt man auf dem Malerweg über die Kuhstallstraße hinauf zum Neuen Wildenstein mit der beeindruckenden Felsentorhöhle Kuhstall und der steilen Himmelsleiter mit weitem Rundblick. Anschließend führt der teils steile, treppenreiche Weg über Schneiderloch, die Ferkelschlüchte und den Kleinen Zschand hinunter ins Kirnitzschtal, wo die Tour an der Haltestelle Felsenmühle endet. Die Streckenwanderung ist eine abwechslungsreiche, landschaftlich sehr reizvolle Tour von mittlerer Schwierigkeit, für die man Trittsicherheit mitbringen sollte.
Einkehrmöglichkeit Aussichtsreich Mit Öffis erreichbar

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Strecke: bis 5 km Aufstieg: bis 300 m Dauer: bis 2 h
Krönt euren Aufstieg zum Kuhstall mit einer Einkehr in der historischen Bergwirtschaft direkt am Felsentor und genießt zwischen Himmelsleiter und Ferkelschlüchten eine heiße Suppe oder deftige Brotzeit mit Blick ins Kirnitzschtal – gemütlicher geht winterliche Sächsische Schweiz kaum.
Wegbeschreibung
Der Startpunkt der Wanderung ist die Bus- und Straßenbahnhaltestelle Lichtenhainer Wasserfall, dem Endpunkt der historischen Kirnitzschtalbahn. Der Wasserfall selbst ist kein Naturfall, sondern ein inszenierter Sturzbach, der seit dem 19. Jahrhundert durch ein Stauwehr regelmäßig zur Freude der Besucher „gezogen“ wird.
Von hier führt der Malerweg rechts über eine kleine Steinbrücke bergan und weiter auf der Kuhstallstraße (kein Fahrweg) hinauf zum Neuen Wildenstein. Oben warten das Berggasthaus und die große Kuhstallhöhle. Mit ihren rund elf Metern Höhe, siebzehn Metern Breite und über zwanzig Metern Tiefe gilt sie als das größte natürliche Felsentor der Sächsischen Schweiz. Der Name „Kuhstall“ stammt aus dem Dreißigjährigen Krieg, als sich Bewohner der umliegenden Dörfer hierher zurückzogen und ihr Vieh in Sicherheit brachten. Schon im 15. Jahrhundert stand auf dem Felsplateau die Burg Wildenstein; von ihr sind noch Reste im Gelände erkennbar.
Durch das Felsentor hindurch öffnet sich die erste Aussicht ins Kirnitzschtal. Zwischen den Felsen führt die Beschilderung zur Himmelsleiter. Diese steile Metalltreppe verläuft in einer engen Felsspalte und leitet auf das Plateau des Wildensteins. Oben bietet sich ein weiter Rundblick in die Hintere Sächsische Schweiz.
Der Abstieg erfolgt über Treppen und eine Brücke. Links lohnt ein kurzer Abstecher zum Schneiderloch, einer kleinen Felshöhle mit weiterer Aussicht. Zurück am Berggasthof Kuhstall geht man bis zum Eingang des Felsentors und folgt dort den Treppen auf dem Malerweg bergab bis zum Haussteig, wo man sich links hält.
Über die Ferkelschlüchte und weiter durch den Kleinen Zschand führt die Route schließlich hinunter ins Kirnitzschtal. Dort erreicht man die Bushaltestelle Felsenmühle, wo die Tour endet.
Anfahrt und Parken
Für die Anreise mit dem Auto fährst Du ab Dresden oder Pirna über die A17 bis zur Ausfahrt Pirna, dann weiter auf der B172/B172a Richtung Bad Schandau. Von Bad Schandau folgt man der Kirnitzschtalstraße (S165) ins Tal.
Am Ende des Kirnitzschtals befindet sich der öffentliche Parkplatz direkt am Lichtenhainer Wasserfall und an der Endstation der Kirnitzschtalbahn.
Wenn Du mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, nimmst Du die Bahn z. B. über die S-Bahn/Regionalzüge nach Bad Schandau (Bahnhof). Dort findest Du am Kurpark den Startpunkt der historischen Kirnitzschtalbahn. Die Kirnitzschtalbahn verkehrt ganzjährig zwischen dem Bad Schandauer Kurpark und der Endstation „Lichtenhainer Wasserfall“ und bedient mehrere Haltestellen entlang des Kirnitzschtals.
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