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Bergwelten

Eine Tour von

Beschreibung

Bei dieser mittelschweren Wanderung in den Bayerischen Voralpen steht mit der Rotwand (1.884 m) der höchste und bekannteste Gipfel im Spitzinggebiet auf dem Programm. Die abwechslungsreiche Tour startet am Wanderparkplatz an der Kirche in Spitzingsee (1090 m), wo die Runde nach dem Abstieg auch wieder endet. Aufstiegswillige können die Tour abkürzen, indem sie die Taubensteinbahn nutzen, ansonsten führt der Weg vorbei am Taubensteinhaus (1.556 m) und über den Miesingsattel sowie die Kümpflscharte hinauf zum Rotwandhaus (1.737 m). Das Gipfelkreuz belohnt mit einer grandiosen Fernsicht bis zum Großglockner und Großvenediger, ehe man über die Fahrstraße entspannt zurück zum Ausgangspunkt wandert.

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Beste Jahreszeit

Mai bis Oktober
  • Aussichtsreich

  • Einkehrmöglichkeit

  • Rundtour

  • Mit Öffis erreichbar

Hütten entlang dieser Tour

Rotwandhaus

Deutschland, Schliersee

Rotwandhaus

Ganzjährig geöffnet

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Bergwelten Tipp


Wenn du den Gipfel der Rotwand zur Abendstimmung ganz ohne Trubel genossen hast, gönn dir auf dem Rückweg am Ostufer des Spitzingsees noch den stimmungsvollen Blick auf das spiegelnde Wasser im letzten Tageslicht.

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz an der Kirche in Spitzingsee (1.090m) wandern wir an der Alten Wurzhütte vorbei und folgen für ein paar Meter der Straße in die Valepp. Bald schon zweigt nach links der Anstieg zum Rotwandhaus ab. Die asphaltierte Bergstraße führt hinauf zu einer Bergwachthütte. Kurz darauf ignorieren wir den Abzweig zum Rotwandhaus und bleiben auf der Fahrstraße. Diese bringt uns zum aktuell nicht bewirtschafteten Berggasthaus Igler. Wir gehen weiter zur Schwarzenkopfhütte der Bayerischen Polizei. Wir wandern unter der Taubensteinbahn hindurch, passieren einen Schlepplift und erreichen eine Wegverzweigung. Hier kommt von links der Weg vom Spitzingsattel herauf. Wir zweigen jetzt nach rechts ab und gehen entlang der Skipiste auf einem Steig hinauf zum Taubensteinsattel (1.592m). Dieser liegt nur wenige Meter unterhalb der Bergstation der Gondelbahn. Bis hierher sind wir 1.30 Stunden unterwegs. Von der Bergstation wandern wir hinüber zum Taubensteinhaus (1.556m). Die bewirtschaftete Hütte der DAV Sektion Bergbund ist ebenfalls ein attraktives Feierabendziel.

Sind wir noch früh genug dran, machen wir uns an den Weiterweg zum Rotwandhaus. Hierfür wandern wir am markierten Wanderweg weiter zur Kleintiefentalalm (1.559m) und steigen hinauf zum Miesingsattel (1740m). Den nach links abzweigenden Gipfelanstieg zum Hochmiesing lassen wir aus und wandern weiter in Richtung Rotwandhaus. Der Steig führt abwärts in Richtung Großtiefental und weiter zwischen Nebelwand und Sebaldstein in die Kümpflscharte (1.695m). Dabei haben wir die ganze Zeit die mächtigen Ruchenköpfe im Blick. An dem wilden Felsklotz haben schon viele Münchner Kletterer ihre ersten Schritte im alpinen Fels unternommen. Nach einem kurzen weiteren Anstieg von der Scharte gelangen wir zum Rotwandhaus (1.737m). Je nach Uhrzeit entscheiden wir uns noch für den Gipfelanstieg. Für den Aufstieg von der Hütte zur Rotwand benötigen wir 20 Minuten. Meistens werden wir den Gipfel am Abend für uns alleine haben – ein wirklich seltenes Vergnügen. Die Aussicht von der Rotwand (1.884m) ist einfach grandios. Reicht sie doch an schönen Tagen bis zu den Hohen Tauern mit berühmten Gipfeln Großglockner und Großvenediger. Es ist aber auch ein besonders Erlebnis, die Abendstimmung auf diesem Gipfel zu genießen. Nach dem kurzen Abstieg gönnen wir uns am Rotwandhaus noch ein alkoholfreies Weißbier und eine kleine Brotzeit. Anschließend machen wir uns an den Abstieg zurück zum Spitzingsee.

Da der gesamte Abstieg über einen breiten Forstweg führt, ist es auch kein Problem, wenn die Dämmerung bereits eingesetzt hat. Ausgerüstet mit einer guten Stirnlampe geht es recht flott zurück zum Ausgangspunkt. Vom Rotwandhaus wandern wir unter den freien Hängen von Rotwand und Rotwandköpfl entlang und erreichen bald die Wiesen der Wildfeldalm. Anschließend taucht der breite Weg in den Wald ein und schlängelt sich in einigen Kehren abwärts. Nach einer längeren, etwas flacheren Querung und einem wieder etwas steileren Stück stoßen wir auf den asphaltierten Fahrweg, den wir noch vom Aufstieg kennen. Hier halten wir uns links und wandern auf dem bekannten Wegabschnitt an der Bergwachthütte vorbei. Schließlich erreichen wir die Fahrstraße in die Valepp und spazieren in wenigen Minuten zur Schranke an der Alten Wurzhütte. Nun sind es nur noch ein paar Minuten, und wir stehen wieder am großen Parkplatz (1.090m) bei der Kirche in Spitzingsee. Falls wir die Taubensteinbahn für den Aufstieg genutzt haben, müssen wir noch zum Parkplatz der Seilbahn zurück gehen. Da der Gang durch den Straßentunnel nicht sonderlich attraktiv ist, bietet sich für den Rückweg der breite Spazierweg am Ostufer des Sees an.

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Anfahrt und Parken

Von Norden (z. B. München / A8): Autobahn A8 bis zur Ausfahrt Weyarn (oder Holzkirchen). Weiter auf der B307 über Miesbach, Schliersee und Hausham nach Neuhaus.

In Neuhaus biegst du rechts ab auf die Spitzingstraße (St 2077) und folgst der Kurvenstrecke über den Spitzingsattel zum Parkplatz an der Kirche.

Parkplatz

Parkplatz an der Kirche in Spitzingsee (gebührenpflichtig).

Öffentliche Verkehrsmittel

Zug: Fahre mit der Bayerischen Regiobahn (BRB) (Linie RB 55 ab München Hauptbahnhof) bis zum Bahnhof Fischhausen-Neuhaus oder Bahnhof Schliersee.

Bus: Am Bahnhof Fischhausen-Neuhaus oder Schliersee steigst du um in den MVV-/RVO-Regionalbus der Linie 362 (bzw. RVO 9562) in Richtung Spitzingsee.

Ausstieg: Steige in Spitzingsee-Ort bei der Kirche aus. Die Haltestelle befindet sich unmittelbar am Startpunkt deiner Tour.

Fahrplanauskunft findest Du unter Regio Bus Bayern.

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Sicherheitshinweis

All unsere Tourenbeschreibungen werden von Expertinnen und Experten überprüft. Trotzdem bist du selbst dafür verantwortlich, dich vor jeder Tour über die aktuellen Bedingungen zu informieren. Beachte die Sicherheitshinweise.

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