Wetter

Fast immer stehen irgendwo Kondensstreifen von Düsenflugzeugen am Himmel. Für uns am Boden Gebliebene sind sie nicht ganz nutzlos – haben sie doch unsere Möglichkeiten der „optischen Wettervorhersage“ um ein Instrument erweitert. Meteorologe Andreas Jäger verrät uns, wie man sie richtig deutet.
Der Alpenraum gerät am Freitag allmählich unter Zwischenhocheinfluss und das Wetter beruhigt sich zumindest vorübergehend. Bereits in der Nacht auf Samstag zieht jedoch die Warmfront eines Tiefs über der Nordsee aus Westen auf und erreicht tagsüber samt kräftig auffrischendem Westwind auch die Ostalpen. Am Samstagabend folgt dann aus Westen schon die Kaltfront des Tiefs, das sich am Sonntag selbst von der Ostsee in Richtung Mitteleuropa verlagert. Im Zusammenspiel mit einem Italientief sorgt dies am Sonntag regional für eine ordentliche Ladung Neuschnee.
Der Alpenraum gerät am letzten Tag des Jahres zunehmend unter den Einfluss eines Hochs namens Christine. Mit einer westlichen Strömung gelangen sehr milde Luftmassen subtropischen Ursprungs ins Land. Die Nullgradgrenze steigt vorübergehend sogar auf über 3000 Meter Höhe an. Am Sonntag lässt der Hochdruckeinfluss langsam etwas nach.
Der Alpenraum gerät an Heiligabend unter den Einfluss einer westlichen Höhenströmung, welche feuchte und milde Luftmassen heranführt. Damit steigen die Temperaturen vor allem in den Nordalpen sowie generell in der Höhe deutlich an und unter schwachem Tiefdruckeinfluss überwiegen meist die Wolken.
Das Wochenende steht ganz im Zeichen eines mächtigen und blockierenden Hochs über den Britischen Inseln. Dabei liegt der Alpenraum zwischen diesem Hoch und tieferem Luftdruck über Osteuropa in einer straffen und für die Jahreszeit relativ milden Nordströmung. Bis auf schwache Störungen, die den Alpenostrand lediglich streifen, herrschen somit ruhige und auf den Bergen meist sonnige Wetterbedingungen. Der Wind frischt allerdings vor allem nach Osten zu teils stürmisch auf.
Am Freitag gerät der westliche Alpenraum allmählich unter den Einfluss eines Tiefs über Westeuropa, nach Osten zu überwiegt dagegen vorübergehend Zwischenhocheinfluss. Im Laufe des Wochenendes stellt sich dann eine nordwestliche Strömung ein, mit der sich in den Nordalpen zunächst feuchte Luftmassen stauen. Am Sonntag gelangt aber vor allem in der Höhe auch langsam wieder mildere Luft zu den Alpen.
Der Alpenraum liegt am Freitag zwischen einem Hoch über Westeuropa und einem Tief mit Kern über Skandinavien. Die Warmfront des Tiefs zieht in den Morgenstunden über den Ostalpenraum hinweg und mit einer nordwestlichen Strömung gelangen feuchtmilde Luftmassen zu uns. Aus Westen nimmt der Hochdruckeinfluss im Tagesverlauf aber zu und am Wochenende gibt es im Bergland verbreitet stabiles und oft sonniges Herbstwetter.
Der Alpenraum liegt derzeit unter dem Einfluss eines umfangreichen Hochs namens SILVI, welches am Freitag nochmals stabiles und in den Alpen meist sonniges Herbstwetter bringt. Am Wochenende lässt der Hochdruckeinfluss aber nach und aus Nordwesten zieht ein Tiefdruckgebiet auf, dass im Alpenraum für zunehmend bewölktes und teils nasses Wetter sorgt.  
Der Alpenraum liegt derzeit noch unter dem Einfluss eines Tiefs namens PETER, dieses zieht am Freitag aber in Richtung Finnland ab. Am Wochenende breitet sich dann vom Ostatlantik her ein Hoch namens SILVI auf den Alpenraum aus und unter Zwischenhocheinfluss stellt sich in den Alpen bestes Freizeitwetter ein.
Am kommenden, verlängerten Wochenende zeigt sich der Oktober in seinen letzten Tagen von seiner besten Seite. Mit einer föhnigen Südwestströmung sind die Temperaturen deutlich überdurchschnittlich, sehr milde Luft aus Spanien erreicht uns. Dazu gesellt sich hoher Luftdruck, sodass Bergaktivitäten nichts im Wege stehen sollte.
Am Freitag zieht eine schwache Kaltfront über den Alpenraum hinweg, im Laufe des Wochenendes gerät Mitteleuropa aber zunehmend unter Hochdruckeinfluss. Besonders am Sonntag kündigt sich verbreitet stabiles und oft sonniges Herbstwetter an, dabei steigen die Temperaturen vor allem in mittleren Höhenlagen wieder spürbar an.
Die Großwetterlage über Mitteleuropa stellt sich derzeit um. Am Freitag macht sich ein Zwischenhoch bemerkbar. In der Nacht auf Samstag zieht nördlich der Alpen eine schwache Kaltfront durch, am Wochenende gerät der Alpenraum dann unter zunehmenden Hochdruckeinfluss.
Das zuletzt wetterbestimmende Tief CHRISTIAN hat den Bergen eine weiße Haube gebracht, zieht nun aber über Italien nach Süden ab. Eine über Mitteleuropa verlaufende Hochdruckbrücke gewinnt an Einfluss und so stellt sich in den kommenden Tagen zunehmend freundliches Wetter ein. Da die Luft jedoch aus Nordosten zu uns geführt wird, ist sie im Vergleich zum letzten Wochenende weiterhin kühl.
Von Westen her erreicht uns das nächste Tief und sorgt im Laufe des Wochenendes für zunehmend föhnige Bedingungen in den Alpen. Vom Rätikon über die Zillertaler Alpen bis zu den Tauern macht sich am Samstag und Sonntag kräftiger bis stürmischer Südföhn bemerkbar. Nördlich davon sorgt der Föhn für sonnige Auflockerungen, besonders im Flachland werden aber zäher Nebel und Hochnebel zum Thema.
Am Freitag liegt der Alpenraum zwischen einem Tief über Nordosteuropa und einem umfangreichen Hoch über West- und Südeuropa, dabei weht im östlichen Bergland anfangs teils starker Wind. Am Wochenende gerät dann der gesamte Alpenraum unter Hochdruckeinfluss und die Temperaturen steigen deutlich an. Erst ab Sonntagnachmittag macht sich im westlichen Bergland eine aufziehende Störung bemerkbar.