Historisches

Von wegen Stubentiger: Den 1988 geborenen Kater Tomba hielt es nicht lange im Berghotel Schwarenbach im Wallis, dessen Wirtsleuten er gehörte. Stattdessen begleitete er Bergsteiger auf die umliegenden Gipfel und wurde dadurch weltberühmt. Eine andere Samtpfote schaffte es 1950 erstmals auf das Matterhorn.
Für die Nachgeborenen ist Luis Trenker nur mehr ein Premium Modelabel. Für ganze Generationen aber war der Grödner der Inbegriff des tollkühnen Bergsteigers, den er auch in über 20 Spielfilmen verkörperte. Hohe Stirn, braun gebrannt, von Wind und Schnee geprägt. Die Faust wütend dem Matterhorn entgegen streckend und „Brutta bestia – furchtbarer Berg“ brüllend. Anlässlich des 32. Todestages vom Luis Trenker nehmen wir fünf Rätsel um seine Person unter die Lupe.
Bereits die Kelten und Römer wanderten über die unwegsamen Pässe der Alpen – der Ursprung beliebter Weitwanderwege von heute. Wir stellen euch sieben der wichtigsten Alpenwege und ihre Geschichte vor.
Vom Shitstorm zur Weltklasse-Leistung: wie David Lama 2012 den Cerro Torre bezwang und vom Sportkletter-Champion zum Alpinisten wurde.
Die mitunter klarsten Gewässer in unserer Natur sind oftmals doch recht undurchdringlich – und regen als geheimnisvolle Spiegel seit jeher die Phantasie der Menschen an. Drachen, Vulkane und schwarze Reiter – hier lest ihr 7 Sagen zu 7 prächtigen Alpen-Bergseen, samt Tourentipps.
Schweizer Pioniere

Josef Imboden im Himalaya

Josef Imboden war der erste Schweizer Bergführer im Himalaya und ein leidenschaftlicher Reisender. Einer bergsteigenden Lady irischer Herkunft hat er es besonders angetan.
Mit dem Liskamm bezwang Franz Josef Lochmatter als erster den Schicksalsberg der frühen Schweizer Bergführer. Als Betreiber des Hotels „Monte Rosa“ in Macugnaga gilt er auch als Pionier des alpinen Tourismus.
Franz Lochmatter konnte mehrere Erstbesteigungen in den Schweizer Alpen verzeichnen. Seine wahre Berufung fand er aber in der Leitung exotischer Forschungs-Expeditionen in den Himalaya.
Matthias Zurbriggen war ein exzessiver Weltenbummler und schrieb mit der Erstbesteigung des Aconcagua in Südamerika Alpingeschichte. Seine eigene Lebensgeschichte blieb hingegen weitgehend im Dunkeln.
Alois Pollinger galt als König schwieriger Kletterrouten. Weder Eiger noch Schreckhorn jagten ihm Schrecken ein. Auch den „Viereselgrat“ der Dent Blanche erschloss er als Erster – und verlieh ihm seinen Namen.
Nicht nur Heinrich Harrer zollte dem „König der Viertausender“ Tribut: Josef Knubel durchstieg als erster die Nordostwand des Eigers und gilt als einer der letzten großen Schweizer Bergführer-Pioniere.
Wer in den 1870er Jahren aufs Matterhorn wollte, kam an Peter Knubel nicht vorbei. Ruhm erlangte der bis ins hohe Alter kletternde Walliser Bergführer aus St. Niklaus auch durch die Erstbesteigung des höchsten Bergs Europas.
Im Banff-Nationalpark, mitten in den kanadischen Rocky Mountains, steht der 3.155 m hohe Mount Sarbach. Seinen Namen erhielt er zu Ehren eines Walliser Bergführers aus dem kleinen St. Niklaus, der den kanadischen Alpinismus nachhaltig geprägt hat.  
Von Franz Grillparzer über Friedrich Nietzsche zu Rainer Maria Rilke oder Paul Celan: Viele der bedeutendsten Dichter deutschsprachiger Weltliteratur haben sich den Bergen gewidmet und den Zauber, der sie umgibt sprachlich versucht einzufangen – für alle Zeit festzuhalten. Also nehmt euch diese Zeit und taucht ein die Welt der Berg-Poesie, wo Lyrik auf Fels und der Mensch auf den Berg treffen.  
Heute sind die Hütten aus den Bergen kaum noch wegzudenken. Sie sind Festungen inmitten von unendlichen Weiten, die uns mit flaumigem Kaiserschmarrn und hochprozentiger Zirbe in ihren warmen Stuben empfangen. Das war aber nicht immer so.