Wer im Winter im Tennengebirge unterwegs ist, muss zwei Dinge im Rucksack haben: Ausdauer und Geduld. Denn die Wege auf das „Gebirg“, wie es von seiner Anwohnern genannt wird, sind weit und verlangen einem so einiges ab. Hat man es einmal in die Höhe geschafft, befindet man sich in einer Welt, in der es alles gibt, was das an Kälte gewöhnte Abenteuerherz höherschlagen lässt: schroffe Grate, äußerst steile Skiabfahrten und schwindelerregende Felswände, die im Winter nur von erfahrenen Kletterern aufgesucht werden sollten.
Doch nicht nur die wilden Geschichten finden im Tennengebirge ihren Platz, der verkarstete Gebirgsstock hat noch weit mehr zu bieten. Vor allem, wenn es um das Holz geht. Zu tausenden Kubikmetern wurde es einst auf der Lammer getriftet und hat über Jahrhunderte die Orte rund um das Tennengebirge geprägt. Seinem Weg folgen zwei kälteresistente Kajakfahrer und durchpaddeln dabei die Lammer an ihrer gefährlichsten Stelle. Apropos Holz: Wer glaubt, dass das Tennengebirge seinen Namen von der Tanne bekommen hat, der wird nach dieser „Bergwelten“-Dokumentation durchaus überrascht sein.
TV-Tipp: ServusTV zeigt die Bergwelten-Doku „Winter im Salzburger Tennengebirge“ am Montag, den 18. Dezember 2023, um 20:15 Uhr in Österreich und um 21:15 Uhr in Deutschland.
Die fordernde, aber sehr lohnende Tour auf den 2.321 m hohen Berg wird mit einem Ausblick über das gesamte Plateau des Tennengebirges belohnt.
Skitour auf den Bischling
Wenn es mal eine einfache Tour sein soll und man die Piste zur Abfahrt bevorzugt, dann ist diese Skitour auf den Bischling perfekt. Sogar mit einem Gipfelkreuz samt schöner Aussicht wird man belohnt. Durstige kehren im Alpengasthaus Bischlinghöhe ein.