
Wildkräuteressig
Foto: Daniel Hobelsberger
von Valerie Jarolim
Zutaten für 2 Liter
- 1 Handvoll Brennnessel (Blätter/junge Triebe)
- 1 Handvoll Löwenzahn (Blätter, Stängel, Blüten und/oder Wurzel)
- 1 Handvoll Gänseblümchen-Blüten
- 1 Handvoll Giersch
- 1 Handvoll Bärlauch (Blätter/Blüten)
- 2 Liter Apfelessig
- 2 EL Wacholderfrüchte
- 2 EL getrockneter Rosmarin
- 4 EL Kümmel
Zubereitung
Tipp
Wildkräuter sammeln – die wichtigsten Regeln
- Um Verwechselungen mit Giftpflanzen auszuschließen, dürfen nur Wildkräuter im Sammelkorb landen, die man eindeutig bestimmen kann. Verwechselungen mit Giftpflanzen können Vergiftungserscheinungen auslösen und im schlimmsten Fall tödlich enden.
- Zum Kräutersammeln verwendet man am besten einen luftigen Korb bzw. ein Papier- oder Stoffsackerl. Zum Ernten eignet sich eine Schere bzw. ein Messer – natürlich geht bei unverholzten Pflanzen auch ein Abzwicken mit den Fingern.
- Der Sammelort sollte möglichst unbelastet sein. Es wird nicht neben Straßen, Gleisen, Gassiwegen, Deponien, Flächen konventioneller Landwirtschaft etc. gesammelt.
- Die Pflanzen müssen sauber und unbeschadet sein. Befinden sich Fraßlöcher darauf, lässt man die Pflanze besser stehen.
- Gesammelt wird bei schönem Wetter. Blüten erntet man bei voller Blüte zur Mittagszeit, Blätter am besten am späten Vormittag.
- Nimm immer nur so viel, wie du auch wirklich verarbeiten bzw. essen kannst. Es gilt die Handstraußregel: „Man nimmt nur, was in eine Hand passt.“ Achte darauf, dass immer genug in der Natur zurückbleibt!
- In Naturschutzgebieten darf nicht gesammelt werden. Ebenso dürfen keine gefährdeten Pflanzen gepflückt werde. Infos findet man dazu online in der Artenschutzverordnung des jeweiligen Bundeslandes.

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