
Rucksack: Wie groß sollte er zum Wandern sein?
Foto: Susanne Einzenberger
Inhalt
Das Wichtigste auf einen Blick
Darum ist die richtige Rucksackgröße wichtig
Rucksackgröße nach Tourentyp: Die Übersicht
Worauf beim Kauf eines Rucksacks achten?
Das Wichtigste auf einen Blick
- 10-15 Liter: Halbtagestouren und kurze Spaziergänge: Platz für eine Trinkflasche, einen Snack und eine dünne Jacke
- 20-30 Liter: Leichte Tagestouren auf gut markierten Wegen: ausreichend für Verpflegung, Regenjacke und Erste-Hilfe-Set
- 25-35 Liter: Anspruchsvolle Tagestouren und Klettersteige: Platz für Helm, Klettersteigset und mehr Verpflegung
- 25-35 Liter: Wochenendtouren mit einer Hüttenübernachtung
- 30-45 Liter: Hüttentouren mit zwei bis vier Übernachtungen: Wechselwäsche, Hüttenschlafsack und Hygieneartikel passen rein
- 50-70 Liter: Trekking mit Zelt und Selbstversorgung: für Expeditionen und lange Fernwanderwege abseits der Hütten
Darum ist die richtige Rucksackgröße wichtig

Ein zu kleiner Rucksack hingegen bedeutet: Kompromisse bei der Sicherheitsausrüstung, kein Platz für eine Regenjacke, kein Puffer für unvorhergesehene Situationen. Jedes Mal beim Ein- und Auspacken stopfen zu müssen, nervt auf Dauer und kann obendrein schädlich für die Ausrüstung sein.
Rucksackgröße nach Tourentyp: Die Übersicht
Halbtagestouren und leichte Spaziergänge: 10-15 Liter

Tagestour in den Alpen: 20-30 Liter

- 1,5 bis 2 Liter Wasser
- Jause und Snacks für den Tag
- Regenjacke und eine wärmende Schicht (Fleece oder leichte Daunenjacke)
- Erste-Hilfe-Set
- Karte, Kompass, Handy oder GPS-Gerät
- Sonnenschutz, Mütze, Handschuhe (je nach Jahreszeit)
- Stirnlampe
Wanderung mit einer Hüttenübernachtung: 25-35 Liter

Klettersteige und anspruchsvolle Bergtouren: 25-35 Liter

Hüttentouren (2 bis 4 Nächte): 30-45 Liter

Mehrtagestrekking und Fernwanderwege: 50-70 Liter

Worauf beim Kauf eines Rucksacks achten?
