
MTB- und E-MTB-Ratgeber: Darauf musst du beim Kauf achten
Foto: Canyon
von Sissi Pärsch
Inhalt
1. Bike-Typen
3. Ausstattung
4. E-MTB Motoren
5. Der Preis
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1. Bike-Typen
Hardtail vs. Fully
- Nachteil: Dadurch wird es unbequemer.
- Vorteil: Es ist leichter, effizienter, wartungsärmer und preiswerter.
- Ideal für: Alle, die das MTB auf moderatem Untergrund fahren – eher wie ein Gravel-Bike, etwa auf Schotter oder Waldwegen.

- Nachteil: Schwerer, teurer, komplexer.
- Vorteil: Komfortabler, bessere Traktion, mehr Kontrolle.
- Ideal für: Alle, die das MTB auf Trails fahren oder generell den Komfort und die Entlastung für den Körper auf langen Touren nicht missen möchten.
Die Bike-Kategorien
- Cross-Country (XC): Das sind Bikes, die auf Speed ausgerichtet sind: Sie sind leicht, steif und kommen mit geringem Federweg (ca. 100-120 mm). Ideal für: Alle, die beim Kilometer- und Höhenmetersammeln auf die Uhr und nicht auf den Fahrkomfort schauen.
- All-Mountain / Trailbike: Bringen ein paar Kilo mehr auf die Waage. Mit einem Federweg von etwa 130 bis 150 mm kommst du den Berg gut hoch und hast bergab auf Pfaden, Trails und selbst auf Schotter ein Bike, das schluckt und Fahrspaß bringt. Ideal für: Alle, die einen ausgeglichenen Allrounder für abwechslungsreiche Einsätze suchen.

- Enduro: Diese Bikes sind nochmals schwerer, robuster und abfahrtsorientierter. Entstanden sind sie aus der Enduro-Renndisziplin, wo Anstiege mit technisch sehr anspruchsvollen Abfahrten kombiniert werden. Sie bringen einen Federweg von 160 bis 180 mm mit. Ideal für: Alle, die fortgeschritten und klar abfahrtsorientiert biken.
- Downhill: Das extreme Ende. Mit diesen Bikes willst du nicht bergauf treten müssen – und dafür sind sie auch nicht ausgerichtet. Mit einem Federweg von 200 mm sind sie für die härtesten Trails gebaut. Ideal für: Die tiefschwarzen Strecken im Bikepark.
- Mehr ist nicht immer besser. Die Wahl des Federwegs hängt nicht nur vom Einsatzgebiet, sondern auch von deinem Gewicht ab.
- Die Federgabel und der Dämpfer am Heck lassen sich blockieren. So kannst du beim Bergauffahren oder auf langen Fahrten im Flachen per Lockout das Wippen und somit den Kraftverlust reduzieren.
Rahmengröße

Reifengröße
3. Ausstattung
- Schaltung: Egal von welchem Anbieter, beim MTB und E-MTB sind 1-fach Antriebe inzwischen Standard. Das heißt, du hast vorne nur ein Kettenblatt. Man muss also keinen Umwerfer mehr bedienen und die Kette springt nicht mehr herunter.
- Vario-Sattelstütze (Dropper Post): Du hast einen Hebel am Lenker, mit dem du deinen Sattel herunterfahren kannst. Das gibt dir bergab mehr Freiheit und mehr Kontrolle. Ein absolutes Muss.
4. E-MTB Motoren

- Light bzw. Minimal Assist E-Bikes: Kleine, kompaktere Motoren und Akkus. Das E-Bike ist entsprechend leichter und bietet ein natürlicheres Fahrgefühl. Allerdings sind die Leistung und natürlich auch die Reichweite limitiert. Ideal für: Sportliche Fahrer, die mit weniger Unterstützung auskommen und ein agiles, leichteres Bike bevorzugen.
- Full-Power E-Bikes: Natürlich macht das Wettrüsten auch vor dem E-MTB keinen Halt. Die neuesten Modelle kommen mit unglaublichen 150 Nm Drehmoment und 1.500 W Spitzenleistung – und lösen damit in der Branche Diskussionen und auch Befürchtungen aus.