Saignelégier, den Ausgangspunkt für Doubs-Erkundungen, erreicht man mit dem Auto ab Zürich in zwei Stunden, mit dem Zug sind es drei Stunden. Les Brenets, Biaufond, Montfaucon, Soubey und St-Ursanne sind von hier sehr gut erreichbar. Mit dem Jura-Pass kann der ÖV bei Übernachtung in der Region gratis benutzt werden.
1. DEM WAHRZEICHEN NAHE: Auf Umwegen um den Etang de la Gruère
Auf dieser Wanderung kommt man dem Freiberger Pferd, dem Wahrzeichen des Jura, richtig nahe. Bereits auf der Weide unweit des Parkplatzes lassen sich die Tiere samt Fohlen streicheln. Man geht im Uhrzeigersinn dem Etang de la Gruère entlang, dem grössten Moorsee der Schweiz. Nach La Petite Theurre wandert man über Wytweiden nach Gros Bois Derrière, wo Ernest Sprunger auf Voranmeldung seine Pferdezucht zeigt. Zurück über Le Cernil und Moulin de la Gruère an den Etang.
2. MÄRCHENHAFT VERTRÄUMT: Am Doubs entlang von Soubey nach St-Ursanne
Von Soubey wandert man auf der Schweizer Seite dem Doubs entlang bis La Charbonnière. Der Fluss zeigt sich hier märchenhaft verträumt. Es empfiehlt sich ein Wechsel auf die französische Seite, um nah am Ufer zu bleiben und an einem schönen Platz zu baden. Der Weg ist meist schmal und überwachsen. Man wähnt sich in einer stillen Märchenlandschaft. Erst bei Tariche trifft man wie- der auf Leben. Wer Glück hat, wird von einer netten Seele vom Campingplatz in der Fähre übers Wasser und zurück gebracht. Über offeneres Gelände erreicht man das mittelalterliche Städtchen St-Ursanne.
3. EIN WASSERFALL ALS ZUGABE Von Les Brenets nach Saut du Doubs
Von Les Brenets aus wandert man mehrheitlich durch den Wald flussabwärts. Lehrtafeln beleuchten vier Jahrhunderte Industriegeschichte der Gegend. Allmählich wird die Uferpartie felsig, der Weg steigt an. Der Lac des Brenets ist auch bekannt für seine Höhlen; Felsspringer haben hier schon Rekorde aufgestellt. Nach einer Stunde erreicht man den Weiler Saut du Doubs, mit Einkehrmöglichkeiten auf der französischen Seite. Der Weg zum 27 Meter hohen Wasserfall (Bild oben) ist eine schöne Zugabe.
Die Geschichte dazu findest du im Bergwelten Schweiz (Sommer 2017), jetzt im Zeitschriftenhandel oder bequem
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