Weil der Klettersteig im Salzburger Pinzgau gleich eindrucksvoll beginnt: mit einem Quergang über brodelndem Wildwasser. Danach zieht der Eisenweg aus dem Jahr 2018 ohne Umschweife nach oben – über senkrechte Wände, steile Felspfeiler und glatte Plattenrampen. Eine echte „stairway to heaven“.
Könner, die die nötige Portion an Armschmalz für selektive Stellen im Schwierigkeitsgrad D mitbringen – und ein stabiles Nervenkostüm: Die überhängende Freifallkante und die Riesenseilbrücke ganz oben sind atemberaubend hoch über der Klamm. Hier tropft der Schweiß tatsächlich im freien Fall hinunter.
Ja, den Kitz-Klettersteig gegenüber, auf der anderen Schluchtseite. Er setzt in puncto Krafteinsatz noch eines drauf, ist dafür aber nicht ganz so exponiert wie der Freifall-Klettersteig.
Ja, sofern die Fitness stimmt, ist dies eine sehr gute Idee. Entweder erreicht man den Freifall-Steig in Kürze vom Ausstieg des Kitz-Klettersteigs. Oder man quert schon weiter unten über eine Seilbrücke vom Kitz- zum Freifall-Steig.
Am Freifall-Steig nur nach dem Einstiegsquergang, über die erwähnte Seilbrücke. Quert man sie, erreicht man den „Fluchtweg“ des Kitz-Klettersteigs. Weiter oben gibt’s am Freifall-Steig dann keine Abbruchmöglichkeit mehr.
Nur bei trockenem Fels! Die Klettersteige in der Kitzlochklamm bleiben nach Regen länger nass und rutschig.
Definitiv nicht. Für Kinder und Einsteiger eignet sich die dritte Klettersteig-Kreation in der Kitzlochklamm: der einfachere, kurze „Klammfloh“.