
„Indian Summer“: Fotografieren in freier Natur
Foto: Robert Haasmann
von Martin Foszczynski

Alpinwissen
Gute Fotoapparate müssen nicht groß und wuchtig sein. Aber funktionieren handliche Systemkameras auch für Sportfotos unter unwirtlichen Bedingungen? Bergwelten-Cheftester Gerald Valentin hat es mit der Alpha 6300 von Sony ausprobiert.

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5 Tipps fürs Fotografieren in der Natur
- Fließendes Wasser – Lange Verschlusszeit: Wer einen „verwischten“ Effekt des fließenden Wassers (Bach, Wasserfall etc.) erzielen möchte, kann das über die Verschlusszeit tun. Durch eine längere Belichtungszeit (1/4-Sekunde und mehr) verschwimmt das fließende Wasser. Funktioniert aber eher nur mit Stativ.
- Bildgestaltung – Raus aus der Mitte: Viele Motive wirken besser, wenn sie nicht zentral abfotografiert werden, sondern etwas an den Rand des Bildausschnitts rücken („Goldener Schnitt“). Bei Tieren gegen die Bewegungsrichtung.
- Auf Äste achten: Auch auf die Ränder des Bildausschnitts sollte nicht vergessen werden. Oft schleichen sich dort dürre Äste oder Gräser ein, die vom Hauptmotiv des Bilds ablenken.
- Mit Stativ fotografieren: Gerade in der Landschaftsfotografie empfiehlt sich das Verwenden von Stativen. Die sollten aber ausreichend hoch und stabil sein, damit Brückengeländer nicht zu unüberwindbaren Hürden werden bzw. die Kamera nicht am Boden zerschellt. Es lohnt sich in ein vernünftiges Teil (ab circa 150 Euro) zu investieren.
- Warm anziehen: Mag die Sonne auch im Spätherbst noch wohlige Wärme spenden – an fließenden Gewässern stehend kann es beim Fotografieren richtig kalt werden, gerade an den Händen. Foto-Handschuhe mit herunterklappbaren Fingerenden leisten Abhilfe.

Fotoworkshops in Natur- und Landschaftsfotografie

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Bergfotografie: Weniger ist mehr
Für mich als Landschaftsfotograf ist die Bergwelt Motivfindung und Achtsamkeitsschulung gleichzeitig. Wie viele andere Bergsteiger bin auch ich immer wieder fasziniert von der unfassbaren Weite und der beruhigenden Stille, die in den Bergen vorherrscht.

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Vollmond: Profi-Tipps von Bergwelten-Fotografen
Wer kennt das Gefühl nicht? Wenn der Mond in einer lauen Frühlings- oder Sommernacht in seiner vollen Pracht vom Himmel leuchtet und die Landschaft in mystisches Licht taucht, möchte man am liebsten seine Kamera packen. Doch wie gelingen die spektakulärsten Vollmond-Aufnahmen? Vier unserer Profi-Fotografen verraten euch ihre persönlichen Tipps und Lieblings-Spots, wobei die Ansätze durchaus unterschiedlich ausfallen.

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Xeis – Zeitlose Stille zwischen Felsen und Sternen
Das „Xeis“, wie es die einheimischen das Gesäuse liebevoll nennen, gehört wohl zu den großartigsten Plätzen der Steiermark. In mitten dieser Berge schlängelt sich die Enns zwischen den Kalkfelsen von Buchstein, Reichenstein, Hochtor und Ödstein hindurch und bildet das Gesäuse. Der Name weist auf das Geräusch hin, das durch das Sausen und Rauschen des Wassers der Enns im Gesäuseeingang hervorgerufen wird. Eine emotionale Reise durch die Einzigartigkeit der Ennstaler Alpen, festgehalten in Bildern, die jenen Enthusiasmus ausdrücken, der vor Ort intensiv gespürt wurde.

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