Von Feldstetten nach Westerheim

Eine Tour von
Beschreibung
Bei dieser leichten Rundwanderung auf der Schwäbischen Alb stehen die Egelseekapelle, die bemerkenswerte Überdachungshöhle Hohler Stein sowie weite Wiesenlandschaften auf dem Programm. Die Tour startet im Laichinger Ortsteil Feldstetten (765 m) in Baden-Württemberg, wo die Wanderung nach einer abwechslungsreichen Runde über die Albhochfläche auch wieder endet. Über sonnige Feldwege und ruhige Waldabschnitte verläuft die Route entlang des Kapellenwegs nach Westerheim, wo zwei regionale Biosphärengastgeber zur Einkehr einladen. Vorbei am Laichinger Albvorland führt ein lohnender Abstecher zur beeindruckenden Felsenhalle des Hohlen Steins, ehe es über freie Wiesen zurück zum Ausgangspunkt geht.
Beste Jahreszeit
Bergwelten Tipp
Genieße den fließenden Wechsel von sonnigen Wiesenwegen und ruhigen Passagen im Buchenwald, bevor du in Westerheim bei den zertifizierten Biosphärengastgebern echte regionaltypische Albspezialitäten probierst.
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
In Feldstetten (765 m) wandern wir auf der Bergstraße in nördlicher Richtung. Dabei begleitet uns die gelbe Raute als Markierung des Schwäbischen Albvereins. An einer Straßengabelung biegen wir in die nach schräg rechts abzweigende Straße, die an einem Spielplatz zu Ende ist. Hier beginnt ein schmaler, geteerter Weg, der uns hinaus zum quer verlaufenden Albvereinsweg mit dem gelben Dreieck bringt. Wir biegen nach links ab und folgen dem Weg in Richtung Heuberger Höfe. Der Weg führt sonnig oberhalb von Feldstetten am Waldrand entlang. Über ein paar Treppenstufen erreichen wir eine Straße, die wir überqueren. Gegenüber beginnt ein Feldweg, der uns zum Wald mitnimmt. Im Wald nehmen wir den rechts abzweigenden Weg, der uns zu einer kleinen Lichtung mit einer Bank bringt. Wieder im Wald wandern wir auf dem immer geradeaus führenden Schotterweg weiter. Dabei ignorieren wir eine größere Wegkreuzung. Trotzdem achten wir immer auf einen nach rechts abzweigenden Weg. Ein Schild schickt uns im Wald nach rechts. Wir wandern auf einem schmalen Waldpfad abwärts zu einem breiten Forstweg. Auf diesem gehen wir kurz nach rechts bis zu einem Forstweg am Waldrand. Jetzt biegen wir nach links ab und treffen gleich wieder auf einen Wegweiser, der uns nach rechts auf die Wiese schickt. Über einen undeutlichen Wiesenpfad wandern wir zwischen den Feldern hindurch. Nach dem ersten Feld sehen wir in etwas Entfernung die Straße vom Heuberghof. Dort erkennen wir einen Wegweiser, den wir ansteuern. Der Teerstraße folgen wir anschließend nach rechts bis zum Ferienhof Egelsee mit der Egelseekapelle. Auf der linken Seite befindet sich eine Informationstafel des Biosphärengebietes. Hier beginnt ein Waldweg, der uns parallel zur Teerstraße in Richtung Westerheim mitnimmt. Wir befinden uns nun auf dem Kapellenweg, der mit W4 markiert ist. Dieser überquert die Straße und verläuft zunächst am Waldrand entlang. Zum Schluss bringt uns der Weg allerdings hinunter zur Straße und hinein nach Westerheim. In Westerheim befinden sich mit dem Gasthaus zum Adler und dem Gasthof Hotel Rössle zwei Biosphärengastgeber. Im Ort selbst überqueren wir die Straße in Richtung Feldstetten und gehen geradeaus weiter. Wir gelangen zur Albhalle. Links von der Halle beginnt der Beurener Weg, auf dem wir den Ort verlassen. Wir bleiben nun immer auf dem Hauptweg und ignorieren sämtliche Abzweigungen zur Landesstraße bzw. zum Flugplatz Laichingen. An einer Wegverzweigung unter einem Hochspannungsmast folgen wir dem Wegweiser in Richtung Feldstetten. Der führt nun in südlicher Richtung bis zu einem Hof, direkt an der Kreisstraße Feldstetten – Suppingen. Vorher mündete bereits ein Weg des Schwäbischen Albvereins von rechts ein. Wir unternehmen jetzt noch einen kurzen Abstecher zum Hohlen Stein. Hierfür überqueren wir die Kreisstraße und wandern auf der anderen Seite steil hinauf zum Waldrand. Der breite Weg wird schmäler und bringt uns in wenigen Minuten zur eindrucksvollen Überdachungshöhle. Sie ist 12 Meter lang und 22 Meter breit.
Anschließend wandern wir wieder zurück zur Straße und zum gegenüberliegenden Hof. Hier zweigt nach links der geteerte Weg nach Feldstetten ab. Auf diesem spazieren wir über die sonnigen, freien Wiesen bis in den Ort. Auch in Feldstetten gibt es empfehlenswerte Einkehrmöglichkeiten.
Anfahrt und Parken
Anfahrt und Parken
Von Norden / Westen (z. B. Stuttgart / Reutlingen / Bad Urach): Über die B28 nach Bad Urach und weiter in Richtung Münsingen/Ulm bis zur B465. Von der B465 direkt nach Laichingen-Feldstetten abbiegen.
Von Osten / Süden (z. B. Ulm / Laichingen / Merklingen): Über die A8 (Ausfahrt Merklingen) auf der L1230 Richtung Laichingen und über die B465 weiter nach Feldstetten fahren.
Parkplatz
Parkplatz / Wanderparkplatz in Feldstetten
Öffentliche Verkehrsmittel
Zug: Fahre mit der Bahn (z. B. Schwäbische Alb-Bahn oder Regionalexpress) bis zum Bahnhof Merklingen (Schwäbische Alb) oder Bahnhof Bad Urach.
Bus: Ab Bahnhof Merklingen, Laichingen oder Bad Urach nimmst du die Buslinie 260 bzw. 365 in Richtung Feldstetten.
Ausstieg: Steige an der Haltestelle Feldstetten St. Veit oder Feldstetten B465 aus.
Fußweg zum Startpunkt: Von der Bushaltestelle gehst du in wenigen Minuten in den Ort hinein zur Bergstraße (ca. 2–4 Minuten Fußweg), wo die Wanderung in nördlicher Richtung beginnt.
Fahrplan & Auskunft: Fahrplanauskunft findest du unter Naldo oder EFA-BW.
Sicherheitshinweis
All unsere Tourenbeschreibungen werden von Expertinnen und Experten überprüft. Trotzdem bist du selbst dafür verantwortlich, dich vor jeder Tour über die aktuellen Bedingungen zu informieren. Beachte die
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