Hundsheim und Aperer Freiger von der Sulzenauhütte

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T4 schwierig 3:30 h 4,3 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.100 hm 1.040 hm 3.262 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis September
  • Einkehrmöglichkeit

Einst wollte man das Becherhaus auf der Südseite des Wilden Freigers auch von Norden aus zugänglich machen. So begann man mit der Anlage einer „gletscherfreien“ Route über den Aperen Freiger. Diese wurde bis zum Gipfel reaktiviert – alpin anspruchsvoll und nur bei besten Verhältnissen zu empfehlen, aber ein opulenter Schaugenuss!

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Eine Übernachtung auf der Sulzenauhütte bietet sich an, denn die vielen Gipfel in der unmittelbaren Umgebung können nicht alle an einem Tag bestiegen werden.

Diese Tour stammt aus dem Kompass-Wanderführer Stubaital von Wolfgang Heitzmann.

Anfahrt

Von der Autobahn A12 Inntalautobahn kommend, fährt man beim Knoten Innsbruck auf die A13 Brennerautobahn auf. Nach rund zehn Kilometer auf der Brennerautobahn nimmt man die Ausfahrt 10 Schönberg – Richtung Schönberg/Stubaier Gletscher/Stubaital. Ab hier fährt man auf der B183 Stubaitalstraße für rund 26 km fast bis an den Talschluß zur Grawa-Alm bzw. bis zur Bushaltestelle Sulzenauhütte, wo entlang der Bundesstraße Stubaital Straße geparkt werden kann.

Alternativ fährt man nur bis kurz nach Ranalt und parkt beim Parkplatz Langentaler Bach.

Wanderung zur Sulzenauhütte (2.191 m)

Parkplatz

Der Ausgangspunkt der Wanderung zur Sulzenauhütte ist die Bushaltestelle Neustift im Stubaital – Sulzenauhütte. Diese ist mit dem Bus Nr. 590b, vom Innsbrucker Hauptbahnhof (Südtiroler Platz Steig A) aus, in eineinhalb Stunden erreichbar.

Wanderung zur Sulzenauhütte

Öffentliche Verkehrsmittel

Parkplatz an der Haltestelle Sulzenauhütte, Parkplatz Grawa Alm, Parkplatz Langentaler Bach;

Sulzenauhütte
Die Sulzenauhütte (2.191 m) steht auf einem wunderbaren Flecken auf dem Hauptkamm der Stubaier Alpen. Sie schaut gemeinsam mit dem Zuckerhütl, dem höchsten Gipfel dieser Gebirgsgruppe der österreichischen Zentralalpen, und dem Wilden Freiger, der Siebenthöchste hier, auf das Stubaital hinunter. Nahezu die gesamte Hütten-Umgebung trägt den Namen Sulzenau. Während das Wasser des Sulzaubaches das Seitental des Stubaitales verlässt, kommen Bergsteiger und Wanderer über Sulzegg, die Sulzenau Alm zur Hütte herauf. Rechts der Hütte erstreckt sich die Hohe Sulze. Und der Sulzenaukogel liegt, fast in Griffweite, hinter der Hütte. Dass der Bergsee, der oberhalb des Schutzhauses liegt, Blaue Lacke und nicht etwa Sulzausee heißt, verwundert. Die Sulzenauhütte ist Anlaufstelle und Etappenziel auf dem Stubaier Höhenweg. Ihre Gäste sind Höhenluft-Schnupperer, die nicht weiter in die Hochgebirgswelt vordringen wollen. Sie beherbergt Weitwanderer, die Gehen als ihre Existenz-Grundlage sehen. Und sie kümmert sich um Alpinisten, die nach Höherem, Steilerem, Ausgesetzterem streben bis über ihren Köpfen nur mehr Luft und Himmel sind. Die Sulzenauhütte hat für alle Menschen was, die zu ihr kommen. Wer des klassischen Berggehens und -steigens überdrüssig ist oder davon eine Pause braucht, dem bietet die Hütte moderne Spielarten des Bergsports: Flying Fox, Übungsklettersteige, Sonnenklettergarten, Geocoach-Parcour, Slackline und Übungskletterfelsen sind im Hüttenbereich zu finden. Jene, die sich, beispielsweise, für Wasser in seiner Vielfältigkeit begeistern, können dieser Leidenschaft am Sulzenau- und Wilder-Freiger-Ferner, an den Bächen und Bergseen des Tals im Tale nachgehen. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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