Ödstein - Kirchengrat II

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T4 schwierig 2:00 h 7,7 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
320 hm 1.420 hm 1.928 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit

Nach einer Nacht auf der Hesshütte im Gehäuse kann man - hoffentlich gut erholt und gestärkt durch ein reichhaltiges Frühstück - den Übergang über den Peternpfad im Schwierigkeitsgrad II in Angriff nehmen. Der Höchste Punkt der Wanderung unterhalb der Roßkuppe liegt auf 1.928 m, danach beginnt der ausgesetzt aber für erfahrene, trittsichere und schwindelfreie Bergsteiger mit Sicherheit schönste Abschnitt der Tour: der Peternpfad. Danach wartet mit der Haindlkarhütte eine angenehme Einkehrmöglichkeit bevor man nach Gstatterboden absteigt. 

💡

Die Haindlkarhütte bietet eine wundervolle Sonnenterasse und trägt das Gütesiegel „So schmecken die Berge“ Dieses ist eine Auszeichnung für Almhütten, welche hochwertige und gesunde Spezialitäten direkt aus der Region anbieten. Es ist aus der Idee der Erhaltung der bergbäuerlich geprägten alpinen Kulturlandschaft und dem schonenden Umgang mit Ressourcen entstanden. Allerbesten Gewissens genießt man hier also gute, selbst gekochte Hausmannskost.

Anfahrt

Für Quereinstieg Buchsteinhaus: Von Wien/Graz und Salzburg/Linz kommend auf der Phyrnautobahn A9; Abfahrt Ardning und weiter auf der Ennstal-Bundesstraße nach Admont. Durch Admont durch und vor dem Bahnübergang nach links abbiegen in Richtung Hieflau, Gstatterboden. Parkplatz gegenüber Campingplatz bzw. Riverhouse auf der linken Seite oder beim Nationalpark Pavillon in Gstatterboden.

Parkplatz

Parkplatz gegenüber Campingplatz bzw. Riverhouse auf der linken Seite oder beim Nationalpark Pavillon in Gstatterboden.

Öffentliche Verkehrsmittel

www.gseispur.at (autofreie Mobilität im Gesäuse)
www.verbundlinie.at (Öffentlicher Verkehr in der Steiermark)

Die Hesshütte
Hütte • Steiermark

Hesshütte (1.699 m)

Die Hesshütte (1.699 m) steht am Ennsecksattel zwischen Hochtor und Hochzinödl in den Gesäusebergen in den Ennstaler Alpen. Sie liegt mitten im Nationalpark Gesäuse und ist über vier Zustiege aus drei Gesäuse-Orten erreichbar: von Hieflau, von Johnsbach, von Gstatterboden. Die anspruchsvollsten Aufstiege führen von Gstatterboden über den legendären Peternpfad und den Wasserfallweg zur Hütte. Der Klassiker oder sagen wir Normalweg zur Hütte ist der Anstieg aus Johnsbach vom Gasthof Kölbl weg. Gleichgültig aus welcher Richtung man zur Hütte empor steigt, der Lohn für den zurückgelegten Weg ist mehrfach: eine prachtvolle Ostalpen-Hütte, die imposanten Gesäuse-Berge und im Falle einer sternenklaren oder sogar Vollmond-Nacht, ein Himmel und ein Panorama, das so schnell nicht zu vergessen ist.  In welcher alpinen Gesellschaft hält sich die Hesshütte auf: die Planspitze im Norden, die Hochtor-Gruppe im Westen, die Jahrlingmauer im Süden und der Zinödl im Osten sind jahraus, jahrein die ständigen Begleiter der Hütte. Schon die Anstiegswege zur Hütte sind richtige Bergtouren. Nur rund um die Hesshütte gehen die Wege weiter. Darunter sind auch eine Reihe verwegener Klettereien. So reicht der Hochtor-Ostgrat, der Rossschweif, bis zur Hütte herunter. Der "Normalweg" von Johnsbach ist allerdings familientauglich, vorausgesetzt die heranwachsenden Alpinisten sind bereit, mindestens drei Stunden Fußmarsch in Kauf zu nehmen.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Haindlkarhütte
Hütte • Steiermark

Haindlkarhütte (1.121 m)

Die Haindlkarhütte (1.121 m) steht am westlichen Rand des Haindlkars, mitten im Nationalpark Gesäuse und unterhalb der Nordwestwände von Hochtor und Ödstein in der Steiermark. Es ist nicht vermessen zu sagen, dass sich hier das Xeis mit einer seiner beeindruckendsten Seite, den schroffen, Ehrfurcht erregenden Wänden, zeigt. Das Haindlkar, die nahe Gsengscharte, die Nordwände, der legendäre Peternpfad schaffen mitsamt der ebenso charakteristischen Haindlkarhütte eine wirklich unverwechselbare Gesäuse-Atmosphäre, die man erlebt haben muss.  Je höher man von der Enns und der Gesäuse Straße im Tal Richtung Haindlkarhütte steigt, umso tiefer taucht man in österreichische Alpin- und Klettergeschichte, die eng mit dem Gesäuse verbunden ist, ein. An heißen Tagen ist die Rast und Einkehr in die Hütte noch wohltuender als an anderen Tagen. Stille, die der Schatten von Ödstein, Festkogel, Hochtor, Rosskuppe und Planspitze um die Hütte schafft, ist nirgendwo anders so intensiv zu erleben wie hier. Der Aufstieg von Gstatterboden ist auch mit Kindern zu schaffen.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wandern • Salzburg

Sparber

Dauer
2:15 h
Anspruch
T4 schwierig
Länge
2,4 km
Aufstieg
795 hm
Abstieg
840 hm
Wandern • Kärnten

Fuscherkarkopf

Dauer
2:15 h
Anspruch
T4 schwierig
Länge
4,4 km
Aufstieg
961 hm
Abstieg
950 hm

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