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Glocknergruppe – Etappe 2: Von der Salmhütte zur Erzherzog Johann Hütte

Tourdaten

Anspruch
ZS anspruchsvoll
Dauer
4:30 h
Länge
5,3 km
Aufstieg
1.130 hm
Abstieg
330 hm
Max. Höhe
3.717 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis August
  • Einkehrmöglichkeit
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Schwere, hochalpine Bergtour mit Gipfelerlebnis aus dem höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner, auf 3.978 m. Die Aussicht ist selbstredend fantastisch und man blickt hinunter auf die Pasterze – den längsten Gletscher in den Ostalpen. Die Wanderung in der Glocknergruppe in Kärnten beginnt bei der schön gelegenen Salmhütte und endet bei der berühmten Erzherzog-Johann-Hütte, der höchstgelegenen Hütte Österreichs. Eine Wanderung voller Superlative.

💡

In der Erzherzog-Johann-Hütte werden – trotz der Höhe – alle Speisen selbstgemacht. Darunter finden sich sogar regionale Spezialitäten wie der im Holzofen gebackene Apfelstrudel oder Schlipfkrapen. 

Anfahrt

Siehe Salmhütte

Parkplatz

Siehe Salmhütte

Die Salmhütte (2.644 m), an der Südostseite des Großglockners liegend, steht bei Großglockner-Besteigungen von Kals aus im Schatten der Stüdlhütte. Obwohl die Hütte, die im oberen Leitertal am Hasenpalfen liegt, die Geschichte der Erstbesteigung des Glockners in sich trägt. 1799 wurde die erste Hütte, eine einfache Holzhütte, im Leiterkar direkt unterhalb des Großglockners errichtet. Sie gilt damit als eine der ersten alpinen Schutzhütten der Ostalpen. Später wurde die Holzhütte am selben Standort durch eine Steinhütte ersetzt, die zweite Salmhütte. Aufgrund des vorrückenden Gletschers wurde aber schließlich ein neuer Standort gesucht. Man wählte die Felswand des Schwertecks, in die die dritte Salmhütte gesprengt wurde. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass der Felsen ständig nass war und die Bedingungen in der Hütte unerträglich waren. Das alles und wie es schließlich zum Bau der vierten Salmhütte am Hasenpalfen kam, erläutert eine Tafel an den alten Wänden der Hütte in der Felswand, rund 100 Hm oberhalb der heutigen Salmhütte.  Die Salmhütte ist Ausgangspunkt - und eine sehr gute Alternative zur Stüdlhütte - für Touren auf den höchsten Berg Österreichs. Sie ist aber auch Station auf dem Wiener Höhenweg und der Glocknerrunde. 2017 erhielt die Hütte einen Zubau und damit auch eine neue Terrasse, von der aus man direkt auf den Großglockner sieht. Sie zieht Hochtourengeher, Kletterer, Skitourengeher und Wanderer gleichermaßen an. Mitten in hochalpinen Matten gelegen, birgt die Umgebung der Hütte geologische und botanische Schätze - vor allem findet man zahlreiche Edelweiss. Das Schwerteck, der Hausberg der Hütte, gilt als geologisches Einzelstück.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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