
Wo powerst du dich aus, um wieder aufzutanken?
Foto: Tirol Werbung, Philipp Reiter
Imposante Gipfel, wilde Natur und Wege, die alles fordern – jeder Schritt ein Erlebnis, jeder Blick ein Geschenk. Wer sich in den Bergen bewegt, spürt ihre Kraft: die Freiheit, das Abenteuer, das pure Leben. In Tirol findest du den idealen Ort, um aktiv zu sein und neue Energie zu tanken – beim Bergsteigen, Biken, Klettern oder Trailrunning. Hier kannst du deine Grenzen austesten, die Natur mit allen Sinnen genießen und gemeinsam mit deinen Liebsten echte Wohlfühlmomente erleben.
Tirol ist an Vielfalt kaum zu übertreffen. Schroffe Gipfel, die über 3.000 Meter in den Himmel ragen, viele eingebettet in immer noch weitläufige Gletscher, senkrechte Wände, die nur von geübten Kletterern bezwungen werden können, wilde Gebirgsbäche, die tosend über Felsklippen stürzen, tiefblaue Seen, dichte Wälder und duftende Wiesen. Dazu urige Almhütten sowie moderne Schutzhütten, die auf Energieautarkie und regionale Produkte setzen. Bergbahnen, die auch Bikes mit nach oben transportieren, ein ausgeklügeltes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln und Beherbergungsbetriebe von höchster Qualität machen die Infrastruktur komplett.
In Tirol ist die Verbundenheit der Menschen zu ihren Bergen überall spürbar. Wann immer du dich auf den Berg einlässt, dich forderst, an deine Grenzen gehst, wirst du diese Verbundenheit selbst spüren. Und bist du in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten unterwegs, dann wird dieses Gefühl der Verbundenheit noch größer, denn gemeinsam schafft man noch viel mehr und es entstehen Erlebnisse, die lange nachwirken.
Sportliche Herausforderungen findet man in Tirol an praktisch jedem Ort. Kaum ein Weg ist einfach nur flach, fast immer geht es nach oben, oft steil, manchmal ausgesetzt, manchmal steinig, windig und eisig, vielfach aber gekrönt von unglaublichen Panoramen über ein Meer an Bergen, stimmungsvollen Wolkenstimmungen und Sonnenuntergängen auf den höchsten Gipfeln.
Wir zeigen dir, wo du in Tirol die schönsten Abenteuer erleben, die steilsten Wände, die anspruchsvollsten Trails und die aussichtsreichsten Gipfel finden kannst.

In Tirol scheint jeder Atemzug die Weite und Magie der Berge einzufangen.
Foto: Tirol Werbung, Heinzlmeier Bert

In Tirol warten unzählige Trails darauf, von dir erobert zu werden.
Foto: Tirol Werbung, Neusser Peter

Hoch oben auf den Bergen genießen Outdoor-Enthusiasten die kulinarischen Köstlichkeiten der Tiroler Hütten.
Foto: Tirol Werbung, Neusser Peter
In Tirol scheint jeder Atemzug die Weite und Magie der Berge einzufangen.
© Tirol Werbung, Heinzlmeier Bert
Soweit dich deine Füße tragen – auf Tirols rund 24.000 Kilometern Wanderwegen , davon 16.000 Kilometer Bergwege, kannst du praktisch einmal um die halbe Welt gehen und auf über 2.000 Almen einkehren. Zwischen sanften 1.000er-Gipfeln und majestätischen 3.000ern warten unzählige Touren auf dich, begleitet von 730 top ausgebildeten Bergführer:innen und rund 1.800 Bergwanderführer:innen, die ihr Wissen und ihre Leidenschaft gerne teilen. Dazu kommen kristallklare Bergseen, wilde Schluchten und spektakuläre Ausblicke, die jede Tour zu einem Erlebnis machen. Wir haben ein paar ganz besondere Tipps für dich, die inspirieren und Lust auf das nächste Bergabenteuer wecken.
Wo steigt mit jedem Schritt auch die Stimmung?
Eines ist schon mal klar, die Vielfalt der Tiroler Wanderregionen lässt keine Wünsche offen. Die Verbundenheit zu den Bergen ist aber vor allen in den Tiroler Bergsteigerdörfern spürbar, wo alte Bergbauerntraditionen untrennbar mit der Geschichte des Alpinismus verbunden sind. Hier und natürlich auch in der Region des Nationalparks Hohe Tauern in Osttirol findest du mit Sicherheit viele Gleichgesinnte, die wie du in der Einsamkeit und Unberührtheit der Berge Kraft tanken. In anderen Gebieten wiederum bringen dich Seilbahnen ganz bequem auf die Gipfel, wo Themenwege, Panoramawanderungen oder Gipfelbesteigungen auf dich warten. An heißen Sommertagen findest du herrliche Abkühlung in einer der zahlreichen Klammen und Schluchten, durch die sich das Wasser wildtosend seinen Weg bahnt, und so gut wie überall werden auf Schutzhütten und urigen Almen regionale Produkte aus der Land- und Almwirtschaft aufgetischt, die den Geschmack Tirols sprichwörtlich auf den Teller bringen.
1. Panoramawanderung – Innsbrucker Goetheweg
Vom Zentrum der Alpenstadt Innsbruck geht es mit den Nordkettenbahnen direkt hinauf auf die Seegrube und weiter auf das Hafelekar auf 2.334 m, dem unangefochtenen Top of Innsbruck. Nirgendwo sonst genießt man eine derart spektakuläre Aussicht auf Innsbruck sowie weit über die Tuxer und Stubaier Alpen. Am kühn in den Felsen gehauenen und teilweise seilversicherten Goetheweg geht es aussichtsreich entlang des Grates gegen Osten und weiter zur Pfeishütte mitten im Naturpark Karwendel.
2. Wasserwanderung – Naturkraftweg Umbalfälle
Entlang des Gletscherflusses Isel wandert man von der Nationalparkgemeinde Prägraten am Großvenediger in Osttirol hinauf ins Umbaltal, wo der Naturkraftweg Umbalfälle beginnt. Aussichtsplattformen bieten spektakuläre Blicke auf das wildtosende Wasser, das sich hier über mehrere Kaskaden ins Tal stürzt.
3. Hüttenwanderung – 3-Hütten-Tour in den Lechtaler Alpen
Auffahrt mit der Seilbahn, ein aussichtsreicher, alpiner Steig in der wilden Einsamkeit der Lechtaler Alpen, blumenreiche Almwiesen und Einkehr auf gleich drei Gourmethütten – so präsentiert sich diese Hüttenwanderung zur Muttekopfhütte, Latschenhütte und zur U-Alm.
Wandern

Hüttenwanderung – 3-Hütten-Tour in Tirol
Foto: Tirol Werbung Stolle Frank
Hüttenwanderung – 3-Hütten-Tour in Tirol
© Tirol Werbung Stolle Frank

Mann steht auf Berg und blickt in Richtung Innsbruck
Foto: Tirol Werbung Sebastian Schels
Mann steht auf Berg und blickt in Richtung Innsbruck
© Tirol Werbung Sebastian Schels

Mann sitzt im Gras und genießt die Natur in Osttirol
Foto: Tirol Werbung Pupeter Robert
Mann sitzt im Gras und genießt die Natur in Osttirol
© Tirol Werbung Pupeter Robert
Wo bleibt die lange Tour auch lange in Erinnerung?
Du möchtest den Alltag einmal völlig hinter dir lassen, aber dennoch aktiv sein und Neues erleben? In Tirol kannst du auf einem der Weitwanderwege von Hütte zu Hütte der Zivilisation für mehrere Tage den Rücken kehren und dich auf das Wesentliche konzentrieren: Auf deine Beine, die einen Schritt nach dem anderen setzen, auf den Duft der frischen Luft, die Wolkenstimmung, die Berge ringsum und den Ruf eines Murmeltieres. Die Wahl des richtigen Weitwanderweges fällt dabei nicht leicht, denn fast jedes Gebirgsmassiv hat einen solchen zu bieten.
1. Adlerweg – Auf den Schwingen des Adlers
Kein anderer Weg präsentiert Tirol in all seinen Facetten so gut wie der Tiroler Adlerweg. Auf insgesamt 33 Etappen bewältigt man 426 Kilometer und satte 30.000 Höhenmeter in Nord- und Osttirol, taucht tief in die Landschaften ein, lernt die Menschen kennen, kostet sich durch kulinarische Spezialitäten und darf sich immer wieder auf sensationelle Aussichten freuen. Das gut ausgebaute Netz an Schutzhütten entlang des Weges bietet Unterkunft und Verpflegung. Markierungen und Schilder erleichtern die Orientierung, und wer möchte, kann manche Etappen auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln abkürzen.
2. Berliner Höhenweg – anspruchsvoll, aber atemberaubend schön
Kaum ein Weitwanderweg bietet in acht Tagen so viele Superlative wie der Berliner Höhenweg. Er führt durch die grandiose Hochgebirgswelt der Zillertaler Alpen bis auf über 3.000 Meter hinauf. Genächtigt wird ausschließlich in den Schutzhütten am Weg – legendär dabei die denkmalgeschützte Berliner Hütte. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind unbedingte Voraussetzung für dieses Erlebnis, das mit Sicherheit lange in Erinnerung bleiben wird.
3. Stubaier Höhenweg – eine der schönsten Hochgebirgswanderungen
Der Stubaier Höhenweg führt in acht Tagen von Hütte zu Hütte in den hochalpinen Stubaier Alpen. Dabei werden rund 6.000 Höhenmeter und 80 Kilometer bewältigt. Die Bergwege verlangen eine gute Grundkondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Dafür bewegt man sich aber durchwegs in einer der schönsten Gebirgsregionen der Ostalpen, die von schroffen Gipfeln, Gletschern, Bergseen und herrlichen Aussichten alles bietet.
Weitwandern

Drei Wanderer auf dem Gipfelkreuz in Tirol
Foto: Tirol Werbung Kranebitter Klaus
Drei Wanderer auf dem Gipfelkreuz in Tirol
© Tirol Werbung Kranebitter Klaus

Stubaital Ausblick, zwei wanderer schlendern zur Hütte
Foto: Tirol Werbung Stolle Frank
Stubaital Ausblick, zwei wanderer schlendern zur Hütte
© Tirol Werbung Stolle Frank

Berliner Hütte im Zillertal in Tirol
Foto: Tirol Werbung Schwarz Jens
Berliner Hütte im Zillertal in Tirol
© Tirol Werbung Schwarz Jens
Wo kannst du beim Auspowern Energie tanken?
Ja, es braucht jedenfalls Kraft und Ausdauer, aber auch Schwindelfreiheit und Trittsicherheit, um die 3.000er der Tiroler Bergwelt zu besteigen. Dabei muss es aber nicht immer der Großglockner sein, der mit 3.798 Metern den höchsten Berg Österreichs markiert und ohnehin am besten mit einem ortskundigen Bergführer bestiegen wird. Tirol hat noch viel mehr hohe Berge, auf denen du dich auspowern und Energie tanken kannst.
1. Lasörling, 3.098 m
Bei dieser Tour ist bereits die Anreise ins Virgental in Osttirol besonders schön, schließlich baut sich im Talschluss der Großvenediger auf. Die Besteigung des „Wächters der Lasörlinggruppe“ verlangt aber Ausdauer, Trittsicherheit und alpine Erfahrung, denn die Tour ist mit 22 Kilometern Wegstrecke, 1.940 Höhenmetern und einer Gehzeit von 12 Stunden nicht nur sehr lange, sondern der Gipfel ist auch ziemlich exponiert. Zum Glück gibt es aber die Lasörlinghütte, auf der man übernachten kann, um die Tour auf zwei Tage aufzuteilen.
2. Hoher Riffler, 3.231 m
Der Hohe Riffler im Zillertal ist trotz seiner beachtlichen Höhe ein relativ leicht zu besteigender Dreitausender, der dafür aber eine grandiose Aussicht auf die Gletscher des Zillertaler Hauptkamms bietet. Ausgehend vom Schlegeisspeicher geht es über das Friesenberghaus auf den technisch wenig anspruchsvollen Gipfel, der aber dennoch Bergerfahrung verlangt. Abgesehen davon sind immerhin 1.500 Höhenmeter zu bewältigen.
3. Fundusfeiler, 3.079 m
Der Funduspfeiler im Ötztal ist einer der einsamen Dreitausender, bei denen man die Bergnatur in vollen Zügen genießen kann. Mag sein, dass die lange Wanderung zur Hinteren Fundusalm schon den ein oder anderen abschreckt, aber dafür haben wir einen Tipp für dich: Bis dorthin kannst du auch mit dem Hüttentaxi fahren. Von der Alm geht es über die Frischmannhütte auf den Gipfel, der im oberen Bereich ein paar leichte, versicherte Kletterstellen beinhaltet.
Gipfelbesteigungen

Mann steht in den Dolomiten und genießt den Sonnenuntergang
Foto: Tirol Werbung Bachmann Elias
Mann steht in den Dolomiten und genießt den Sonnenuntergang
© Tirol Werbung Bachmann Elias

Drei Wanderer gehen auf einer Wiese, umgeben von Bergen
Foto: Tirol Werbung Schorch Maximilan
Drei Wanderer gehen auf einer Wiese, umgeben von Bergen
© Tirol Werbung Schorch Maximilan

Zwei Wanderer gehen auf die Bergspitze zu
Foto: Tirol Werbung Schwarz Jens
Zwei Wanderer gehen auf die Bergspitze zu
© Tirol Werbung Schwarz Jens
Ob mit dem Mountainbike- oder dem E-Bike unterwegs, in Tirol darfst du dich auf ein vielfältiges, qualitativ hochwertiges Trailangebot freuen, das bestens beschildert ist. Rund 7.200 Kilometer Mountainbikerouten und über 400 Kilometer Singletrails bieten ideale Bedingungen für jede Könnensstufe – von flowig bis fordernd, von genussvoll bis adrenalingeladen. Dazu sorgen Seilbahnen mit Bike-Transport, Serviceangebote und eigene Beherbergungsbetriebe für rundum sportliche Abenteuer, bei denen du deine körperlichen Grenzen ausloten kannst.
Wo geht’s zusammen rauf und runter?
Uphill – so nennt man klassische Mountainbiketouren . Auch wenn heute das E-Bike die Anstiege wesentlich erleichtert, verlangen sie doch spätestens bei der Abfahrt je nach Schwierigkeit eine mehr oder weniger gute Fahrtechnik auf Trails und Schotterstraßen. Im Mittelpunkt steht aber das gemeinsame Erlebnis, zusammen rauf und runter zu fahren, gemütlich auf einer Hütte einzukehren und die Natur zu genießen.
1. Plamort-Trail, Nauders
Der Plamort-Trail in Nauders ist ein flowiger Downhill-Singletrail, der meist mit der Bergkastelseilbahn zur Bergstation Bergkastel angefahren wird – ideal für puren Abfahrtsspaß ohne zermürbenden Aufstieg. Auf dem Hochplateau Plamort schlängelt sich der 5,5 km lange Pfad (S2) mit 750 Höhenmetern durch Almwiesen, Wälder und verblockte Kurven, vorbei an historischen Panzersperren und mit Traumblicken auf Cevedale, Königsspitze und Ortler. Besonders legendär: Der Blick talwärts auf den türkisfarbenen Reschensee.
2. Harschbichl – Kitzbüheler Alpen
Die steilen Anstiege hinauf auf die gemütliche Angerer Alm mit bester Aussicht auf den Wilden Kaiser sind nicht zu unterschätzen. Immerhin sind mehr als 940 Höhenmeter aus eigener Kraft zu bewältigen – vorausgesetzt, man tritt ganz ohne Elektrounterstützung in die Pedale. Mit dem E-Bike wird die Tour aber rasch zur Genusstour, bei der vor allem die Aussicht und die Kulinarik im Mittelpunkt stehen. Eine E-Bike-Ladestation auf der Angeralm beseitigt auch Energieverluste bei Drahteseln.
3. Ehrwalder Alm – Seebensee
Mit dem Bike zu einem der schönsten Bergseen Tirols – dem Seebensee im Wetterstein-Gebirge. Mit dem (E-)Bike startet man an der Talstation der Ehrwalder Almbahnen und fährt bis zur Ehrwalder Alm, wo man das Bike bei Bedarf aufladen kann. Danach geht es auf gut fahrbaren Wegen entlang des Gaisbaches und über den Igelsee weiter bis zum landschaftlich einzigartig schönen Seebensee.
Mountainbiketouren

Mountainbiker unterwegs im Plamort Trail.
Foto: Tirol Werbung Sebastian Schels
Mountainbiker unterwegs im Plamort Trail.
© Tirol Werbung Sebastian Schels

Drei Mountainbiker machen Halt bei einer Informationstafel.
Foto: Tirol Werbung Neusser Peter
Drei Mountainbiker machen Halt bei einer Informationstafel.
© Tirol Werbung Neusser Peter

Drei Biker machen Pause auf der Bergspitze mit Blick auf einen See.
Foto: Tirol Werbung Neusser Peter
Drei Biker machen Pause auf der Bergspitze mit Blick auf einen See.
© Tirol Werbung Neusser Peter
Wo kannst du dich austoben?
Ob Bikepark oder Singletrail, ob stadtnah oder hochalpin – in Tirol findest du genügend Trails, auf denen du dich so richtig austoben kannst. Abgesehen davon verfügen diese Regionen über ein perfektes Bike-Service, das vom Biketransport, Leihrädern und Reparaturservices bis hin zu geführten Touren und zahlreichen Events reicht.
1. Bike Republic Sölden
In der Bike Republic Sölden im Ötztal findet man 35,9 Kilometer an Trails in allen Schwierigkeitsgraden. Dabei ist das Gebiet so weitläufig, dass man sich gar nicht wie in einem Bikepark fühlt, sondern sein Abenteuer direkt in der wildromantischen Bergnatur erlebt. Als besonders einzigartig darf der Fernar Trail eingestuft werden. Ein Shuttle bringt dich zum Tiefenbachgletscher. Von 2.800 Metern Höhe führt der Trail ins Tal. Er ist allerdings mit S5 (schwer, extrem steil) eingestuft und darf nur in Begleitung eines Guides befahren werden.
2. Bikepark Lienz
Osttirol geizt nicht mit imposanten Bergen und – sieht man sich den Bikepark Lienz an – auch nicht mit tollen Trails, einem Weltcup-Pumptrack sowie einem Radverleih. Und das alles wird garniert – wie könnte es anders sein – mit einem fantastischen Blick auf die Lienzer Dolomiten.
3. Bikepark Gerlos
Wer dachte, das Zillertal stehe nur für Bergsteigen und Klettern, irrt. Zwischen Zell am Ziller und Gerlos warten gleich sechs mit den Bergbahnen erreichbare Bikeparktracks, zahlreiche Singletrails und sogar spezielle Übungsstrecken, die auch für Kinder bestens geeignet sind. Und es wäre zudem nicht das Zillertal, würden nicht auch besonders viele urige Hütten in grandioser Bergnatur zur Einkehr einladen.

Mit Vollspeed den Trail hinab – Adrenalin, Staub und grenzenlose Freiheit auf zwei Rädern.
Foto: Tirol Werbung, Schels Sebastian

Beim Biken in Tirol begleiten dich spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Bergwelt.
Foto: Tirol Werbung, Neusser Peter

Dem goldenen Abendlicht entgegen biken.
Foto: Tirol Werbung, Schels Sebastian
Mit Vollspeed den Trail hinab – Adrenalin, Staub und grenzenlose Freiheit auf zwei Rädern.
© Tirol Werbung, Schels Sebastian
Wo lebst du Abenteuerlust?
Du möchtest den Fahrtwind spüren und abseits vielbefahrener Straßen auf dem Rad die Landschaft erkunden – und das am besten tagelang? Dann sind wohl mehrtägige Fahrradrouten in Tirol das Richtige, um deiner Abenteuerlust gerecht zu werden.
1. Kaiserradrunde
Einmal rund um das Kaisergebirge – das verspricht nicht nur wunderschöne Landschaftseindrücke, sondern auch viel idyllische Natur, kulturelle Sehenswürdigkeiten und Badeseen, die zwischendurch zu einer Erfrischung einladen. Die 80 Kilometer lange Runde führt fast ausschließlich auf gut beschilderten Radwegen und ist auch für E-Bikes und Gravelbikes geeignet.
2. Via Claudia Augusta
Was die Römer damals mit Pferden schafften, kann heute mit dem Bike gemacht werden – die Via Claudia Augusta ist eine echte Alpenüberquerung von Deutschland über Österreich bis nach Italien. Historische Sehenswürdigkeiten, viel Natur und diverse Einkehrmöglichkeiten begleiten auf diesem grandiosen Abenteuer, das dank Radshuttles über die Bergpässe auch für Einsteiger geeignet ist.
3. Bike Everest Tirol
8.848 Höhenmeter in sieben Tagen – das sind so viele Höhenmeter wie der Mount Everest hoch ist. Diese anspruchsvolle Tour bietet zwar selbst keine 8.000er, aber immerhin den Blick auf viele 3.000er. Außerdem ist die Tour länderübergreifend – sie beginnt in Garmisch-Partenkirchen, führt durch Tirol und endet am Reschenpass an der Grenze zu Südtirol. Die gesamte Strecke ist auch mit dem E-Bike machbar.
Mehrtägige Biketouren

Drei Radfahrer stehen vor einem Schild und beraten gemeinsam, wie sie weiterfahren sollen.
Foto: Tirol Werbung, Neusser Peter
Drei Radfahrer stehen vor einem Schild und beraten gemeinsam, wie sie weiterfahren sollen.
© Tirol Werbung, Neusser Peter

Drei Biker fahren eine Route hinunter.
Foto: Tirol Werbung, Neusser Peter
Drei Biker fahren eine Route hinunter.
© Tirol Werbung, Neusser Peter

Drei Mountainbiker fahren im Wald eine Route hinunter.
Foto: Tirol Werbung, Neusser Peter
Drei Mountainbiker fahren im Wald eine Route hinunter.
© Tirol Werbung, Neusser Peter
Du fühlst dich rundum stark und fit, willst dich auspowern, mit anderen messen und gemeinsam die höchsten Gipfel erklimmen? Tirol wird dich fordern, hier kannst du deine Grenzen ausloten und hier wirst du viele Gleichgesinnte finden, die genauso ticken wie du. Wenn du dich also fragst, wo du dich als reines Energiebündel austoben kannst, wo du allen Mut zusammennehmen musst oder wo du wahre Hochgefühle teilst, dann haben wir die Antwort: beim Klettern und Trailrunning in Tirol.
1. Klettergarten Falkenstein – Matrei in Osttirol
Der Klettergarten Falkenstein besticht durch seine große Anzahl an Routen (145!), seiner südseitigen Exposition, die ihn fast den ganzen Winter über begehbar macht und die kurze Zustiegsdauer von nur 20 Minuten. Auf 1.550 Metern Seehöhe befinden sich vier Sektoren mit 10 bis 50 Meter hohen, meist senkrechten bis überhängenden Wänden aus kompaktem Kalk. Dementsprechend schwierig sind die meisten Routen. Den 7. Schwierigkeitsgrad sollte man beherrschen, dann kann man sich hier so richtig auspowern.
2. Whisky & Cigarettes – Wilder Kaiser
Der Wilde Kaiser ist eines der ältesten und legendärsten Klettergebiete in Österreich. Zahlreiche Klassiker führen durch die schroffen Kalkwände, viele davon wurden in jüngerer Vergangenheit saniert und wiederentdeckt. Eine wirklich tolle Tour für ausdauernde Kletterer ist die „Whisky & Cigarettes“, die in 10 Seillängen im Schwierigkeitsgrad 8+ durch eine 200-Meter-Südwand aufwärts führt. Die Schlüsselstelle kann man in A0 umgehen, zur Absicherung sollte man ein paar Friends und Klemmkeile mitnehmen. Ausgangspunkt ist die idyllisch gelegene Wochenbrunner Alm.
3. Innsbrucker Klettersteig
Ein absolutes Muss für jeden Klettersteigliebhaber ist der Innsbrucker Klettersteig, der spektakulär über sieben Gipfel der Nordkette führt. Immer mit dabei: der imposante Tiefblick auf die Stadt Innsbruck. Die Schwierigkeit ist mit C/D durchaus anspruchsvoll und der Klettersteig ist ziemlich lange. Zum Glück kann man aber mit den Innsbrucker Nordkettenbahnen vom Zentrum der Stadt bis direkt zur Bergstation Hafelekar fahren. Von hier erreicht man den Einstieg in nur 10 Minuten. Am Ende des Klettersteigs folgt man dem Wanderweg zurück zur Seegrube, von wo aus man mit der Seilbahn wieder nach unten schwebt.
Klettern

Ein Kletterer macht sich auf den Weg auf die Bergspitze und hängt an der Felswand.
Foto: Tirol Werbung Pupeter Robert
Ein Kletterer macht sich auf den Weg auf die Bergspitze und hängt an der Felswand.
© Tirol Werbung Pupeter Robert

Zwei Kletterer mache Pause bei ihrer Klettertour in Tirol
Foto: Tirol Werbung Pupeter Robert
Zwei Kletterer mache Pause bei ihrer Klettertour in Tirol
© Tirol Werbung Pupeter Robert

Kletterroute bei Innsbruck mit Blick auf die Stadt.
Foto: Tirol Werbung Stolle Frank
Kletterroute bei Innsbruck mit Blick auf die Stadt.
© Tirol Werbung Stolle Frank
Wo ist der Weg definitiv das Ziel?
1. Milderer Almentrail im Stubaital
Das Stubaital ist so etwas wie das Mekka der Trailrunner in Tirol. Die faszinierende Bergwelt mit ihren Gletschern, wilden Gebirgsbächen und absolut anspruchsvollen Trails war nicht zuletzt Kulisse für die Trailrun-WM 2023. Der Milderer Almentrail ist Teil der WM-Strecke und könnte abwechslungsreicher nicht sein. Außerdem führt er über gleich vier Almen und zwei Naturschauplätze, die ein besonders schönes Panorama bereithalten.
2. Fieberbrunner Gipfelrunde im Pillerseetal
Wer sich und anderen etwas beweisen möchte, der wählt die Fieberbrunner Gipfelrunde für sein Trailrun-Programm. 33 Kilometer und über 2.000 Höhenmeter aufwärts machen die Runde legendär. Abgesehen davon ist sie landschaftlich wunderschön, bietet tolle Ausblicke und mit dem Wildseeloder wohl einen der schönsten Bergseen in der Region.
3. Trailrunnig-Events in Tirol
Tirol bleibt auch 2026 ein Fixpunkt im Trailrunning-Kalender. Den Auftakt macht das Innsbruck Alpine Trailrun Festival, gefolgt vom Stubai Ultratrail , dem Tschirgant Sky Run und der Kaiserkrone Trail im Juni. Im Sommer stehen mit dem Paznaun Ischgl Ultra Trail, dem Großglockner Ultra Trail, dem Pitz Alpine Glacier Trail, dem Ultratrail KAT100 by UTMB und dem Zillertaler Steinbockmarsch weitere Höhepunkte auf dem Programm. Den Saisonabschluss bildet am 19. September die Tiroler Silberpfad Trophy.
Von schnellen, kurzen Formaten bis zu langen Ultra-Distanzen bietet Tirol damit auch 2026 eine breite Bühne für Trailrunnerinnen und Trailrunner aller Leistungsstufen.
Trailrunning

Trailrunner am Gipfel unterwegs
Foto: Tirol Werbung Reiter Philipp
Trailrunner am Gipfel unterwegs
© Tirol Werbung Reiter Philipp

Wildseeloderhaus in Tirol. Panorama mit See und Bergblick.
Foto: Tirol Werbung Heinzlmeier Bert
Wildseeloderhaus in Tirol. Panorama mit See und Bergblick.
© Tirol Werbung Heinzlmeier Bert
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Trailrunner macht sich auf zur Bergspitze bei Sonnenuntergang
Foto: Tirol Werbung Haunold Florentin
Trailrunner macht sich auf zur Bergspitze bei Sonnenuntergang
© Tirol Werbung Haunold Florentin
Wer nach Tirol reist, muss nicht zwangsläufig auf der Autobahn im Stau stehen. Preisgünstige und praktische Direktverbindungen per Bahn sowie Nachtzüge aus Deutschland, der Schweiz und dem Rest von Österreich machen die Anreise nach Tirol zum Teil des Urlaubs. Mehr als 300 wöchentliche, überregionale Zugverbindungen bringen dich bequem mitten in die Berge – einfach einsteigen, die Landschaft vorüberziehen lassen und zusehen, wie die Gipfel immer näher rücken.
Das sehr gut ausgebaute Nahverkehrsnetz mit S-Bahnen und rund 650 Bussen täglich erlaubt zudem eine optimale Mobilität vor Ort ganz ohne eigenes Auto. In vielen S-Bahnen kann man das Rad unkompliziert mittransportieren und viele Touren lassen sich mit Bahn und Bus als bequeme Reisemöglichkeit von A nach B planen.
Luxuriös, kultig, praktisch, bodenständig, naturnah, authentisch – die Beherbergungsbetriebe in Tirol spielen alle Stückln: Vom Gasthaus im Tal bis zur Schutzhütte auf über 2.000 Metern Seehöhe, vom Designer-Hotel in der Stadt bis zum Campingplatz am Flussufer werden alle Wünsche erfüllt. So gut wie immer spielen aber die Berge ringsum, die würzig frische Luft, das klare Wasser und die regionale Küche – manchmal ganz urtümlich, manchmal modern interpretiert – die Hauptrollen.