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Ein Streifzug zu den schönsten Genussplätzen Niederösterreichs
Foto: Michael Liebert/ Niederösterreich Werbung
Schritt für Schritt ins Glück
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1. Weinwanderungen - Aktiv in der Natur
- Wer gerne selbst entdecken möchte, wie der Wein die Landschaft, Menschen und Kultur im Weinviertel prägt, der schnürt am besten seine Wanderschuhe und erkundet die Weingärten, Hügel und Burgen Schritt für Schritt – bei einer
Weinwanderung liegt einem die ganze Welt des Weins zu Füßen. - Auf dem
Kleinen Falkenflug lassen sich die Sehenswürdigkeiten rund um Falkenstein wunderbar zu Fuß entdecken. Vorbei an Markt, Weinlehrpfad, Burgruine und Kellergasse, aber auch an Winzerhöfen und Heurigen führt der informative Themenweg. Dabei erfährt man auf 25 Schautafeln alles Wissenswerte über die Region. - Auf dem
Saurüsselweg spaziert man zwischen alten Reben und weiten Feldern auf den Spuren des österreichischen Schaumweins rund um Poysdorf. Die sonnenverwöhnte Weinriede in Südlage ist für ihre mineralstoffreichen Böden bekannt. Generell eignet sich der Raum Poysdorf hervorragend für die Herstellung von Schaumweinen – nicht umsonst kommen fast 75 % der Trauben für die österreichische Sektherstellung aus der Umgebung. - Von Kellergasse zu Kellergasse wandert man auf dem
3-Schwestern-Weg , der die drei Weinorte Poysdorf, Falkenstein und Herrnbaumgarten verbindet. Die Tour startet mit einem prickelnden Besuch der Weinwelt Vino Versum, führt vorbei an der romantischen Burgruine Falkenstein und endet spaßig im Museum für Nonsens – dem Nonseum. - Zurück in Poysdorf lohnt sich eine Führung auf dem Sektlehrpfad. Hier lernt man alles über die Geschichte und Methodik der Schaumweinherstellung – und darf sich über die anschließende Verkostung freuen.
- Wie Sonne, Mineralien und Kräuter den Geschmack der Trauben und des Weines prägen – das erläutert der Weinlehrpfad
Große Weinrieden Wanderung Falkenstein auf anschauliche Weise. Die einfache Rundtour führt durch die drei großen Falkensteiner Weinrieden Rabenstein, Rosenberg, Ekartsberg. - Auf der
Staatzer Kellergassenrunde wandert man durch vier außergewöhnliche Kellergassen: Schlichtenberg in Kautendorf, Auberg in Enzersdorf, Trift in Waltersdorf und die Loamgstettn in Ameis. Typisch für die weiß gekalkten Presshäuser in Staatz ist, dass sie ohne Kamin auskommen. Man bezeichnet den Ort daher auch als „Dorf ohne Rauchfang.“

2. Ausflugsziele - Kultur erleben
- Die jahrhundertealten Kellergassen sind im Weinviertel traditionelles Kulturgut und Heimat der Weinkelterung – eine Führung durch die selbigen sollte man sich nicht entgehen lassen und dabei die Kellergewölbe unterhalb der ehemaligen Presshäuser besuchen. Ein unvergessliches Erlebnis mit sagenhaften Ein- und Tiefblicken.
- Die Geschichte der
Burgruine Falkenstein ist so alt wie die Besiedelung des Weinviertels selbst. Besonders sehenswert sind die Kalksteinhöhle, die historischen Gewölbe, eine Ausstellung über die Täuferbewegung sowie die Nachbildung einer alten Holzgaleere. - Im
Vino Versum in Poysdorf dreht sich alles um den Wein. Auf dem Freigelände der WEIN+TRAUBEN Welt wandert man – nach Lust und Laune – durch die Weingärten oder begibt sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Weinstadt Poysdorf im barocken Bürgerspital. - Im sanften Hügelland des nördlichen Weinviertels ragt der
Kreuzberg mit seinen 337 Metern heraus. Vom Gipfel über Drasenhofen hat man einen herrlichen Rundblick über die Weinlandschaft, die Burgruine Falkenstein und das angrenzende Tschechien. - Vom ausrollbaren Zebrastreifen bis zum halbautomatischen Nasenbohrer findet man im
Nonseum in Herrnbaumgarten alle grenzgenialen, aber dennoch nutzlosen Erfindungen, die die Welt nicht braucht. Ein großer Spaß für Jung und Alt.

3. Vom Heurigem zum Heurigem - Genuss pur
- Für
Verpflegung ist entlang der schönsten Wanderrouten rund um Falkenstein und Poysdorf gesorgt. In den malerischen Kellergassen und den umliegenden Weinbergen laden gemütliche Selbstbedienungskeller, traditionelle Heurige und moderne Restaurants zum Einkehren und Verweilen ein. Wer es romantischer mag, schlemmt unter freiem Himmel und genießt bei einem Picknick die Natur. - Im
Selbstbedienungskeller Galgenberg finden Wanderer und Radfahrer alles, was sie für eine erholsame Pause brauchen. Neben regionalen Weinen und Traubensaft gibt es auch kleine Snacks. - Der
Weinkeller der Familie Salomon in Falkenstein punktet nicht nur durch seine romantische Lage in der Kellergasse und die ausgezeichneten Bio-Weine, sondern auch durch seine feinen saisonalen Köstlichkeiten aus der österreichischen Wirtshausküche. - Kümmelbraten und Blunz’n, eine Käseplatte, verschiedenste Aufstriche oder die hausgemachten Mehlspeisen – im
Heurigen der Familie Stadler fällt die Wahl schwer. Gleiches gilt für den Wein: Die Palette an Weinviertel DACs, Rotweinen und prickelnden Schaumweinen bringt Weinkenner zum Strahlen. - Egal ob ausgedehntes Genießerfrühstück, leichtes Mittagessen oder exquisites Abendmenü mit Weinbegleitung: Das
Wein.Restaurant Neustifter in Poysdorf verwöhnt seine Gäste mit regionalen BIO-Gerichten. Dazu gibt es den passenden Wein aus eigenem Anbau. - Beim Picknicken lassen sich das Wandern und kulinarischer Genuss perfekt verbinden. Zu den schönsten
Picknickplätzen im Weinviertel zählen die Burgruine Falkenstein, das Weingartenlabyrinth, der Kreuzberg und die Kellergasse Radyweg.
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4. Weinverkostungen - ein erlesener Tropfen
- Was Schaumweine betrifft, blickt das familiengeführte
Weingut Riegelhofer auf eine lange Tradition zurück: Seit mehr als 90 Jahren widmet sich die Familie mit großer Leidenschaft der Sektherstellung. In der Sektwelt kann man den Perlwein nicht nur kosten, sondern erfährt auch, was Poysdorf zum idealen Gebiet für erstklassige Schaumweine macht. - Mindestens ebenso lohnend ist eine Degustation im
Weingut Ebner-Ebenauer . Marion und Manfred Ebner-Ebenauer erzeugen in Poysdorf aus uralten Reben exzellente Weine und Sekte, die international genauso gefragt sind, wie im Inland. Falstaff zeichnete das Paar als die Winzer des Jahres 2022 aus. - Darf es ein frischer Grüner Veltliner, ein kräftiger Rotwein oder ein prickelndes Glas Frizzante sein? Im
Weingut Stadler bleiben keine Wünsche offen. Die Wurzeln des familiengeführten Weinbaubetriebes am Fuße der Burgruine Falkenstein reichen zurück bis ins Jahr 1726. Kein Wunder, dass man sich hier mit Weinen bestens auskennt. - Die
Vinothek Falkenstein ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische, Gäste und Winzer. Hier gibt es die besten Weine aus dem Falkensteiner Hügelland. Ein schönes Mitbringsel für die Daheimgebliebenen.

Die Region bietet eine schöne Mischung: Die Moderne, das Mittelalter und die Barockzeit, und das in Kombination mit lieblichen Dörfern, herrlicher Natur, Weinbergen und unzähligen Rad- und Wandermöglichkeiten.– Christine Emberger (Reiseleiterin in der Wachau)

Die Highlights am Wegesrand

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Beim Waldbaden ist der Weg das Ziel. (Ein chinesisches Sprichwort sagt: Eine Schildkröte kann dir mehr vom Weg erzählen als ein Hase)– Waldbaden-Trainerin Bianca Forstik