Berg-Regionen

Denkt man an die Toskana, hat man Bilder von Weinbergen, großartigen Bauwerken und historischen Städten vor Augen. Aber auch zum Wandern und Biken hat die Region in Mittelitalien einiges zu bieten. Kulturgenuss und Outdooraktivitäten lassen sich hier zu einem abwechslungsreichen Urlaub verbinden.
Gegenüber der Nordkette mit ihren bizarren Felszacken erhebt sich im Süden von Innsbruck die sanfte Kuppe des Patscherkofels. Mit seinem 2.246 m hohen Gipfel und den vielen Almen und Hütten ist das Gebiet rund um den Patscherkofel eine empfehlenswerte Wander- und Bikeregion in unmittelbarer Nähe zur Tiroler Landeshauptstadt. Der „Hausberg“ vieler Innsbrucker ist darüber hinaus perfekt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Wir stellen euch die schönsten Wanderungen und Mountainbiketouren in der Region vor. Anders als das schroffe und felsige Karwendel ist die Gegend rund um den Patscherkofel geprägt von einer sanften Almlandschaft mit weiten Wiesen, urigen Hütten und weitläufigen Wäldern. Vom Gipfel aus genießt man einen fantastischen Blick auf die gegenüberliegende Nordkette, ins Stubaital und weiter bis zu den Brenner Bergen. Der Inn, das Inntal und die Stadt Innsbruck liegen einem praktisch zu Füßen.
Am Fuß des Wettersteingebirges liegt auf rund 1.000 Metern Seehöhe die Tiroler Gemeinde Ehrwald. Von Bergen umzingelt, gilt es als Spielplatz für Outdoor-Begeisterte. Wir stellen euch die besten Touren der Region vor. 
In Berchtesgaden, direkt an der Grenze zu Österreich, kommt einiges zusammen: malerische Seen, unberührte Natur, gelebte Tradition und ehrliche Gastfreundschaft. Die sanfte Voralpen-Landschaft im Norden wie auch die wilde Natur in Deutschlands einzigem alpinen Nationalpark mit seinen 250 Kilometer Wanderwegen, Kletter-Felsen und urigen Hütten dienten schon zahlreichen TV-Serien und Filmen als Kulisse. Im Frühling lohnt sich ein Streifzug durch das Reich von „König Watzmann“ (2.713 m) ganz besonders, denn der Kontrast zwischen den schneeweißen Bergen und den bereits saftig grünen Wiesen und Bäumen im Tal ist einzigartig. 
Zwischen dem UNESCO-Welterbe Dolomiten und dem Nordufer des Gardasees offenbart sich eine Bilderbuch-Winterlandschaft, die bespielt werden möchte.  In wenigen Stunden erreichen die Winterurlauber über die Brennerautobahn verschneite Gipfel jenseits der Dreitausender, die sich in über 300 Seen spiegeln.  Sei es auf den Skiern, dem Board, Eis-Skates oder Schneeschuhen – bei rhythmischen Schwüngen begleitet einen das einzigartige Panorama von steilem Fels, sanften Almen und tintenblauen Gebirgsseen.   
Mitten im Berner Oberland, zwischen dem Brienzer- und Thunersee und dem imposanten Trio der Drei- bis Viertausender – Eiger, Mönch und Jungfrau –, finden Winterurlauber in den 4 Skigebieten der Jungfrau Region ein Alpenparadies in Weiß vor. Anfänger, Familien und Profis kommen bei dem grenzenlosen Angebot auf 2.979 Höhenmetern und 275 Pistenkilometern voll in Fahrt. Von den sanften Pulverhängen über rasante Steilhänge bis zu zahlreichen Snow- und Funparks sowie Rennstrecken und Skicross-Parks finden Genussfahrer, Pistenflitzer und Freestyler ihr großes Glück im Hochgebirge.  
Die Chiemgauer Alpen um Ruhpolding sind aussichtsreich und almenreich. Das perfekte Gelände also für Touren im malerischen Herbstlicht: 48 Stunden angereichert mit Seen und Felsen, Gratwanderungen und Genusseinkehren.
Der Pizol erhebt sich über dem Schweizer Rheintal. Zu seinen Füßen erstreckt sich ein großartiges Wandergebiet, welches durch fünf moderne Gondel- und Sesselbahnen erschlossen ist. Beim Pizol handelt es sich aber nicht nur um ein wunderschönes Wandergebiet. Am Berg bieten sich viele weitere Aktivitäten wie zum Beispiel: Klettern, Mountainbiken, Gleitschirmfliegen und Trailrunning. Mit einer Bergfahrt können somit mindestens fünf spannende Outdoor-Abenteuer erlebt werden.
Der Hohe Kasten erhebt sich über den grünen Wiesen und idyllischen Bauernhäusern des Appenzeller Landes. In acht Minuten fährt man mit der Seilbahn zur Bergstation in 1794 Metern Höhe. Dort eröffnet sich ein atemberaubendes Panorama mit Sicht auf sechs Länder. Nach der Bergfahrt lässt man sich im Drehrestaurant mit regionalen Köstlichkeiten verwöhnen oder geniesst eine der erlebnisreichen Wanderungen im Umfeld des Hohen Kastens.
Sanfter Tourismus und Nachhaltigkeit: Das bieten die mittlerweile 30 Bergsteigerdörfer, die sich in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Italien und Slowenien befinden. Sie sind die perfekten Ausgangsorte für Ausflüge und Hüttenwanderungen. Verena Helminger hat im Rahmen ihrer Tätigkeit als Salewa Hüttenpraktikantin eines besucht und berichtet, was an den Bergsteigerdörfern besonders ist. Zudem stellen wir euch vier weitere davon vor.
Sich Zeit nehmen, genussvoll über artenreiche Almwiesen wandern, tolle Panoramablicke genießen, köstliche regionale Produkte kosten und immer begleitet werden vom Blick auf einen warmen Badesee oder einen glasklaren Bergsee: In der Region Nassfeld - Pressegger See - Weissensee - Lesachtal kommen Genusswanderer und -biker voll auf ihre Kosten – ob allein, mit der Familie oder zu zweit. Wir haben fünf Wander- und Biketipps für euch, die sowohl das Bergerlebnis als auch die wunderschönen Seen der Region in den Fokus stellen. 
Wir touren mit dem Ford Nugget Transit Plus durch Bayern. Nach unseren ersten Tagen am Schliersee geht’s weiter über den Sudelfeld-Pass ins bayerische Inntal – und zum Chiemsee.
Bergwelten Redakteurin Katrin Rath hat das Salzkammergut auf zwei Rädern erkundet und ist am BergeSeen eTrail von Gosau nach Bad Ischl in Oberösterreich gefahren. Unterwegs gibt es für jeden Geschmack etwas zu entdecken – wir stellen euch fünf lohnenswerte Zwischenstopps vor.
Unterwegs am BergeSeen eTrail

Auf zwei Rädern durchs Salzkammergut

Das Salzkammergut ist unter Bergbegeisterten längst kein Geheimtipp mehr. Hier häufen sich Klettersteige, idyllische Wanderwege und spektakuläre Gipfelziele. Ein Abstecher zu Hallstättersee, Gosausee und Dachstein zahlt sich nicht nur zu Fuß aus. Wir haben die Region in Oberösterreich mit dem E-Mountainbike erkundet.
Die steirische Salza beeindruckt nicht nur durch ihr türkises Wasser, die Wildnis und Naturbelassenheit des Flusses und seiner Umgebung, sondern auch durch Schluchten und eindrucksvolle Felsformationen. Die Salza ist somit nicht nur Ausgangspunkt für Wassersportler oder Wanderer, sondern auch ein Gebiet der Ruhe und Kraft für Erholungssuchende.