Video: „Nepal, ein Jahr danach“

17. Juni 2016
Im April 2015, wird Nepal von mehreren Erdbeben erschüttert, die als die Schlimmsten in die Geschichte dieses Landes eingehen. Mehr als 8.600 Menschen sterben, Hunderttausende verlieren ihr Zuhause.

Extrembergsteiger Stephan Keck, Extremskifahrer und Architekt Axel Naglich sowie der Tiroler Geschäfttsmann Josef Einwaller, der sich während der Beben gerade in Kathmandu aufhält, fassen den Entschluss, ein nachhaltiges Wiederaufbauprojekt ins Leben zu rufen: Es sollen eine Schule, eine Lodge und ein Gesundheitszentrum gebaut werden. Alle drei Protagonisten sind tief mit Nepal verwurzelt und haben den Himalaya-Staats während zahlreicher Reisen entdeckt. Im besonders betroffenen Dorf Ripchet, in dem kaum ein Haus die Katastrophe heil überstanden hat, soll das Projekt gestartet werden.
 
Die Dokumentation führt uns in eine Bergregion, die von atemberaubender Schönheit ist. Acht der zehn höchsten Berge der Welt sind dort zu finden. Nepal zählt nicht umsonst zu den stimmungsvollsten, landschaftlich attraktivsten und zugleich mystischsten Ländern der Erde.
 

Wissenswertes zu Nepal

  • Nepal ist ein ehemaliges Königreich und wurde erst vor 8 Jahren, am 28. Mai 2008, in eine Republik umgewandelt.
  • Das Land hat eine Gesamtfläche von 147.181 km2 und ist damit so groß wie Österreich und Bayern zusammen.
  • Nepal ist nach Tibet das durchschnittlich höchstgelegene Land der Welt. Im Norden und im Osten liegt ein großer Teil des Himalaya-Gebirges, darunter der Mount Everest (mit 8.848 Metern höchster Punkt der Erde) und sieben weitere der zehn höchsten Berge der Erde. Über 40 % des Landes liegen über 3.000 Meter.
  • Die Hälfte der nepalesischen Bevölkerung lebt von 1 Dollar pro Person und Tag. Mount-Everest-Sherpas verdienen deutlich besser, nämlich bis zu 5.500 Euro pro Saison – liefern sich aber auch großen Gefahren aus.
  • Die Südroute vom Basislager auf der nepalesischen Südseite gilt als Standardroute bei Everest-Besteigungen. Im Vergleich zur Nordroute, die in der chinesisch kontrollierten Autonomem Gebiet Tibet startet, verspricht sie eine etwas höhere Erfolgsrate.
  • Nepal hat nur eine einzige Bahnstrecke, die Gesamtlänge des nepalesischen Schienennetzes beträgt somit nur 59 Kilometer. Täglich fahren drei Züge mit einer Geschwindigkeit von maximal 15km/h von Janakpur nach Jaynagar und zurück.
  • Im Gegensatz zu den meisten anderen Staaten hat Nepal keine rechteckige Fahne, sondern zwei übereinander liegende Dreiecke in Rot-Weiß und Blau.
 

Link

Hier gibt es mehr zum Hilfsverein SOS Nepal und seine aktuellen Projekte.
 

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