Mein Winter in den Bergen 
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Mein Winter in den Bergen

Blog • 17. Juni 2016

Am Berg ist es schöner als im Tal. Das muss man wohl so sagen. Ganz besonders, wenn man im Winter Tiefschneehänge durchpflügt und dem Nebel im Tal auf den hohen Gipfeln entkommt. Was ist euer schönstes Bergerlebnis im Winter? Teilt es mit uns! Schickt uns ein Foto von euch im Schnee, auf den Skiern oder in der gemütlichen Hütte und schreibt uns eine Mail an redaktion@bergwelten.com. Wir veröffentlichen eine Auswahl hier.

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In den Bergen zu sein, das bedeutet für mich, Ruhe und Inspiration zu finden. Ich kann nirgendwo besser abschalten. Im Winter versuche ich, so gut wie jedes Wochenende am Arlberg zu sein. Freunde von mir sagen öfter, dass der Aufwand für ein Wochenende zu groß sei. Ich sehe das anders, man gewöhnt sich an die fünf, sechs Stunden Fahrt, und beim ersten Turn im Powder hat es sich schon ausgezahlt.

Gerd Bohmann, 38, Wiener Manager bei Universal Music, pendelt von Wien zum Splitboarden auf den Arlberg.

 

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Was im Winter besonders schön ist: Von unserer Hütte ist es eine halbe Stunde zu Fuß hinauf auf den Grat . Dann – am besten bei Vollmond – in den Schnee legen und auf der anderen Seite nach Süden hin über den Alpenhauptkamm schauen. Eine tolle Aussicht: Östlich liegt der Grünten, dann kommen die Hindelanger Berge, das Kleinwalsertal, im Westen der Säntis in der Schweiz.

Ulli und Christoph Erd, Hüttenwirte im bayerischen Staufner Haus, mit ihren Kindern Lina, Hannes und Felizia.

 

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Ein Leben ohne Winter, ohne frischen Pulverschnee und verschneite Berge, ohne die kalten Tage und Nächte, das wäre für mich kein erfülltes Leben. Und jedes Jahr hoffe ich im Stillen, dass es ein besonders strenger Winter wird.

Eva Walkner, 36, kommt aus Kuchl in Salzburg und ist amtierende Weltmeisterin im Freeriden.

 

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Die Antarktis ist mir lieber als die Arktis, allein schon deshalb, weil man sich in der Antarktis keine Gedanken machen muss, dass ein Eisbär beim Zelt reinschaut. Sommer in der Antarktis und Winter in Tirol sind sich ähnlicher, als man glaubt: Wenn man auf einem Dreitausender in Tirol steht, kann man ähnliche Erfahrungen machen – mit der Kälte, mit der Abgeschiedenheit und mit der Wildheit der Landschaft.

Christoph Höbenreich, 47, ist Geograf und Sportpädagoge in Tirol, Berg- und Skiführer und Österreichs erfahrenster Polarführer.

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