Schüsselkar-Biwak

2.536 m • Selbstversorger Hütte
Öffnungszeiten

Ganzjährig

Rund um die Uhr offen.

Telefon

+49 151 115 784 75

Homepage

www.alpenverein-gapa.de

Betreiber/In

Seppi Hornsteiner (Hüttenreferent)

Räumlichkeiten

Matratzenlager
6 Schlafplätze

Lage der Hütte

Das Schüsselkar-Biwak ist eine Notunterkunft mit sechs Plätzen. Sie sitzt auf der Schüsselkarspitze im östlichen Wettersteingebirge und direkt auf der deutsch-österreichischen Staatsgrenze. Die Schüsselkarspitze gehört mit ihren Kletter-Routen, insbesonders jene in der Südwand, zu den bekanntesten Kletterberg in den Nördlichen Kalkalpen. Das Biwak liegt im hochalpinen Gelände der Mieminger Kette und ist nur für Alpinkletterer, die an der Schüsselkarspitze unterwegs sind, interessant.
 

Kürzester Weg zur Hütte

Zum Schüsselkar-Biwak kann über das Puittal oder das Scharnitztal sowie das Scharnitzjoch zugestiegen werden. Vom Kletterparkplatz am Puitbach geht man zum Landhaus Puitbach, weiter zu einem Bauernhof und am Feldweg nach Nordwesten zum Waldrand. Dort links Richtung "Leutasch-Lehner" und bei der folgenden Weggabelung der Beschilderung Puittal-Scharnitzjoch Nr. 9 folgen. Vom Parkplatz Salzbach in Leutaschk, Ortsteil Klamm, folgt man der Beschilderung Wettersteinhütte- Wangalm und wandert entlang des Salzbaches nordwärts durch ein naturbelassenes Tal aufwärts. Über den Wurzigen Steig auf das Schönegg und südlich vom Rossberg zur Wettersteinhütte. Von der Hütte durch das Scharnitztal zum Scharnitzjoch.  

Das Biwak erreicht man über Kletterrouten (Schwierigkeitsgrad V-VIII) an der Südwand der Schüsselkarspitze oder über den Westgrad (Schwierigkeitsgrad IV).

Leben auf der Hütte

Das Schüsselkar-Biwak ist ausschließlich eine hochalpine Schutzeinrichtung und für Kletterer gedacht.


Gut zu wissen

Keine Matratzen, kein WC, keine Duschen. Das Biwak verfügt über keinen Strom- und Wasseranschluss. Kein Handyempfang. Einzig und allein Schutz vor Regen, Wind, Schnee. Kein Schutz vor Kälte. 


Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Oberreintalhütte (1.525 m), die in 4:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Meilerhütte (2.366 m, 5 h)

Nächster Gipfel: Schüsselkarspitze (2.536 m, 10 min)

Anfahrt

Leutasch im Tiroler Leutaschtal wird über die A12, Inntal-Autobahn, aus dem Osten über Innsbruck, Abfahrt Zirl-Ost/Garmisch, auf der B177, der Seefelder Straße, über den Zirler Berg und Seefeld. Von dort geht es dann nach Leutasch, zweigt links auf die Buchener Straße ab und fährt in den Ortsteil Klamm. Oder es geht in Fahrtrichtung Leutascher Geisterklamm und Mittenwald bis zum Ortsteil Puitbach. 

Von München fährt man auf der A95 nach Garmisch-Partenkirchen. Die Straße verbindet die bayerische Hauptstadt und den Wintersportort und ist 68 Kilometer lang. In Garmisch peilt man das Olympia-Skistadion und dessen Parkmöglichkeiten an.

Parkplatz

Parkplätze: Zustieg über Wettersteinhütte - Salzbach im Gaistal; Zustieg Puittal - Parkplatz Klettergarten am Puitbach; Zustieg Garmisch-Partenkirchen - Parkplatz am Olympia-Skistadion. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Zu den Kletterrouten in der Schüsselkarspitze und zum Schüsselkar-Biwak kann man von Leutasch in Tirol oder von Garmisch-Partenkirchen auf der anderen Seite des Wettersteingebirges zusteigen.

Garmisch-Partenkirchen ist mit Regionalzügen aus München und auch aus Innsbruck, via Seefeld, zu erreichen. Leutasch ist über den Bahnhof Seefeld ebenso mit diesen Zügen zu erreichen. Vom Bahnhof Seefeld geht es mit dem Postbus Nr. 4184 in den Ort. Ausstiege: Leutasch Klamm und Leutasch Puitbach. Nach Puitbach kann ein Umstieg auf den Bus Nr. 4186 der Richtung Leutasch Geisterklamm fährt, notwendig werden. 

Von der Sektion München des Deutschen Alpenvereins wird sie Jubiläumsgrathütte (2.684 m) genannt. Der Österreichische Alpenverein führt sie als Höllentalgrathütte. Es handelt sich hierbei weniger um eine Hütte als um eine Notunterkunft für hochalpine Tourengeher die Jubiläumsgrat von Zugspitze zu Alpspitze unterwegs sind. Die Biwakschachtel klammert sich in den, in Wettersteingebirge und Mieminger Kette in Bayern liegenden Grat. Der Jubiläumsgrat oder Jubiläumsweg verbindet auf einer Länge von sieben Kilometern die Zugspitze mit der Alpspitze. Dabei passieren Alpinisten die Innere, Mittlere und Äußere Höllentalspitze. Daher auch der Name Höllentalgrathütte. Zwischen Mittlerer und Äußerer Höllentalspitze liegt die Biwakschachtel.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Bayern

Arnspitzhütte (1.930 m)

Die Arnspitzhütte liegt im Wetterstein Gebirge und in der Miemingerkette auf einer Höhe von 1.930 m. Die 1910 erbaute Hütte befindet sich im Besitz der DAV-Sektion Hochland. Es handelt sich hier lediglich um eine offene Unterstandshütte mit eingeschränkten Schlafmöglichkeiten. Von Scharnitz ist der Unterstand in ca. 2:30 h auf abwechslungsreichen Pfaden erreichbar.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Die urige und familienfreundliche Wettersteinhütte ist im Sommer wie im Winter ein beliebtes Tagesausflugsziel. Die im Wettersteingebirge gelegene Hütte mit herrlicher Aussicht auf den Wetterstein, die Stubaier sowie Zillertaler Alpen und das Karwendel ist auch ein perfekter Stützpunkt für Kletterer und Bergwanderer. Im Winter nutzen sie vor allem Skitourengeher und Skifahrer als Einkehr. Die gemütliche Hütte ist auch für Mountainbiker gut zu erreichen und liegt an einer kinderfreundlichen Rodelstrecke.  
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

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