Rheinland-Pfalz-Biwak

3.247 m • Selbstversorger Hütte
Öffnungszeiten

Ganzjährig

Telefon

+49 6131 68 88 29

Betreiber/In

Deutscher Alpenverein Sektion Mainz

Räumlichkeiten

Matratzenlager
9 Schlafplätze

Lage der Hütte

Das Rheinland-Pfalz-Biwak steht auf dem 3.252 Meter hohen Wassertalkogel, einem Gipfel auf dem Geigenkamm in den Ötztaler Alpen in Tirol. Die Notunterkunft befindet sich etwas unterhalb, westlich des Wassertalkogels auf dem Mainzer Höhenweg. Es handelt sich um einen orangefarbenen, weithin sichtbaren, mit Drahtseilen gesicherten Oktaeder.

Das Biwak wird von Geigenkamm- und Hochtourengehern, die zwischen Weißmaurachjoch und Braunschweiger Hütte unterwegs sind, angesteuert. Der Mainzer Höhenweg erfordert hochalpine Erfahrung, Trittsicherheit sowie Steigeisen und Eispickel.

Der Standort der Notunterkunft bietet einen unvergleichlichen Blick auf die Wildspitze, den zweithöchsten Berg Österreichs und höchsten Berg Nordtirols, die Ötztaler Alpen, die Stubaier Alpen, den Kaunergrat mit der Waze Spitze sowie die Kaunergrathütte.

Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden. 

Kürzester Weg zur Hütte

Ausgangspunkt ist das Ötztal und die Talstation Giggijochbahn (1.448 m). Mit den Bergbahnen zur Rotkogelhütte (2.666 m). Von der Hütte in das Pollestal. Aus dem Tal entweder auf das Weißmaurachjoch (nördlich des Biwaks) oder am Pollesferner (südlich des Biwaks) vorbei auf den Mainzer Höhenweg und zum Biwak.

Gehzeit: 4:30 h

Höhenmeter: 581 m

Alternative Routen - Pitztal: vom Parkplatz Rüsselsheimer Hütte Plangeroß (1.600 m, über das Weißmaurachjoch 7:30 h); von Mandarfen/Mittelberg (1.730 m; über Braunschweiger Hütte; 8 h).

Leben auf der Hütte

Die Biwakschachtel wurde 1973 errichtet und seither um zwei Module erweitert. Es beherbergt neun Lager-Plätze, die mit Decken ausgestattet sind. Ein Tisch, eine Kochnische mit Geschirr, Töpfen und eventuell Gaskocher vorhanden. 
 

Gut zu wissen

Kein Wasser. Wenig Komfort. Unweit des Biwaks ist ein Toiletten-Häuschen. 
 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Rüsselsheimer Hütte (2.323 m), die in 5:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Braunschweiger Hütte (2.759 m, 5 h).

Gipfel und Touren: Weißmaurachjoch (2.959 m, 3:30 h); Hohe Geige (3.395 m, 7:45 h); Geigenkamm-Überschreitung: Forchheimer Weg, Mainzer Höhenweg; Achtung: hochalpine Touren, die entsprechende Erfahrung und Ausrüstung erfordern!!!

Anfahrt

Mit dem Auto auf der A12, Inntal-Autobahn, bis zu den Ausfahrten Haiming/Ötztal oder Imst/Pitztal. Weiter Richtung Pitztaler Gletscher und nach Sölden und Rettenbachferner.

Aus Vorarlberg, Südtirol ( Vinschgau über den Reschenpass) oder das Engadin wird über Landeck in das Pitz- und Ötztal angereist. Am Inntal-Kreis in Imst in das Pitztal abzweigen. 40 Kilometer bis nach Plangeroß und Mandarfen. Von Ötztal Bahnhof an der A12 bis Sölden sind des knapp 38 Kilometer. 

Parkplatz

Pitztal - Wanderparkplatz Plangeroß (vor dem Ort); Parkplatz Talstation Rifflseebahn Mandarfen.

Ötztal - Sölden, Talstation Bergbahnen (tagsüber gratis! In Sölden besteht ein Nachtparkverbot auf öffentlichen Parkplätzen. Nachts muss kostenpflichtig im Parkhaus Gaislachkogelbahn geparkt werden!)

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Anreise kann in das Pitztal, nach Plangeroß und Mandarfen oder in das Ötztal und nach Sölden gemacht werden. Von München, Salzburg, Innsbruck und Bregenz mit Zügen nach Imst Pitztal-Bahnhof oder Ötztal Bahnhof.

Aus München kann die Bahnreise über Garmisch-Partenkirchen, Reutte oder Kufstein, Wörgl nach Innsbruck erfolgen. Aus dem Osten Österreichs über Innsbruck, aus Vorarlberg über Landeck zu den beiden Bahnhöfen. Diese sind mit internationalen und überregionalen Zügen zu erreichen.

Vom Imst-Pitztal Bahnhof geht es mit dem Postbus 4204, der bis zu der Talstation der Pitztal Gletscherbahn fährt, nach Plangeroß und Mandarfen. Die Fahrzeit beträgt eine Stunde. Vom Ötztal Bahnhof mit dem Bus Nr. 8352 der Ötztaler Verkehrsbetriebe oder dem Postbus Nr. 4194 nach Sölden. 

Gäste der Pitztaler Beherbergungsbetriebe bekommen auf Wunsch einen Regiobus-Ausweis, um damit sowie mit dem Pitztaler Freizeitpass oder einem Skipass vergünstig und sogar kostenlos im gesamten Tal mit dem Bus fahren.

Die Fidelitashütte (2.883 m) steht am Ostrand des Gurgler Ferners in den Ötztaler Alpen in Tirol und dient als Notlager für das nebenan stehende Hochwildehaus. Das gemütlich eingerichtete Holzhaus eignet sich sowohl im Sommer als auch im Winter für Wanderer, Skitourengeher und Eiskletterer, die in größeren Gruppen unterwegs sind und das günstige Bettenlager suchen. Es gibt eine kleine gemütliche Wohnküche mit Holzofen im Erdgeschoss und gleich daneben ein uriges Lager. Allerdings sei hier angemerkt, dass es kein Holz zum Beheizen gibt.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Trentino-Südtirol

Guido-Lammer-Biwak (2.706 m)

Das Guido-Lammer-Biwak (2.706 m) steht in der Texelgruppe in Südtirol. Die Gebirgsgruppe zählt zu den Ötztaler Alpen. Sie ist im Naturpark Texelgruppe vollständig unter Schutz gestellt. Das Biwak klammert sich förmlich an die Milchsee-Scharte oberhalb des gleichnamigen Sees. Die Notunterkunft passiert man auf dem Weg von Partschins zu Andelsalm, Bockhütte und Lazinser Alm. Wenn man vom Spronser Tal über Langsee und Milchsee zur Lodnerhütte will. Oder von Algund, Vellau, der Leiter Alm und dem Schutzhaus Hochgang kommt. Vom Platz an dem das Biwak steht, blickt man auf die Ötztaler und Stubaier Alpen und den Alpenhauptkamm. Und auf ein alpines Seengebiet. Deren größtes Gewässer ist der bereits genannte Langsee. Um ihn herum liegen Milchsee, Kleiner Milchsee, Schwarzsee, Grünsee, die beiden Spronserseen Kasersee, Pfitschersee sowie Mückensee, Kesselsee und Schiefersee.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Die Anton-Renk-Hütte (2.261 m) hat ihren Platz am Glockenturmkamm in den Ötztaler Alpen im Tiroler Oberland. Der Glockenturmkamm ist ein sich in Nord-Süd-Richtung über 20 Kilometer erstreckende Bergkette. DerKamm steht zwischen Kaunertal im Osten und dem Oberinntal im Westen. Die Selbstversorgerhütte liegt oberhalb der Gemeinde Ried an einer Felskante über der Stalanzalpe. Über diesen Abbruch stürzt der Fallende Bach, auch Anton-Renk-Wasserfälle genannt, über mehr als 150 Meter auf den Stalanz-Almboden. Ein Naturschauspiel vor der Hüttentür! Das im Winter Eiskletterer magisch anzieht. Neben den Wasserfällen führt der Anton-Renk-Klettersteig (C/D obligatorisch) in die Höhe. Der Tiroler Schriftsteller Anton Renk, dem die Erstbegehungen der umliegenden Gipfel Alter Mann und Kuppkarlesspitze gelangen, ist Namensgeber von Hütte, Wasserfall und Klettersteig. Die Hütte ist von Feichtener Karlsspitze, Alter Mann und Kuppkarlesspitze "umstellt". Und eine Wegmarke auf dem Aachener Höhenweg.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger

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