Guido-Lammer-Biwak

2.706 m • Selbstversorger Hütte
Öffnungszeiten

Ganzjährig

Telefon

+39 0473 237 134

Homepage

http://www.alpenverein.it/de/berg-wanderfreunde/avs-h%C3%BCtten/avs-schutzh%C3%BCtten-biwaks-282.html?hID=ffdf9bdb-9717-4fa7-b4aa-6ef46574a55b

Betreiber/In

AVS Sektion Meran

Räumlichkeiten

Matratzenlager
6 Schlafplätze

Lage der Hütte

Das Guido-Lammer-Biwak (2.706 m) steht in der Texelgruppe in Südtirol. Die Gebirgsgruppe zählt zu den Ötztaler Alpen. Sie ist im Naturpark Texelgruppe vollständig unter Schutz gestellt. Das Biwak klammert sich förmlich an die Milchsee-Scharte oberhalb des gleichnamigen Sees. Die Notunterkunft passiert man auf dem Weg von Partschins zu Andelsalm, Bockhütte und Lazinser Alm. Wenn man vom Spronser Tal über Langsee und Milchsee zur Lodnerhütte will. Oder von Algund, Vellau, der Leiter Alm und dem Schutzhaus Hochgang kommt.

Vom Platz an dem das Biwak steht, blickt man auf die Ötztaler und Stubaier Alpen und den Alpenhauptkamm. Und auf ein alpines Seengebiet. Deren größtes Gewässer ist der bereits genannte Langsee. Um ihn herum liegen Milchsee, Kleiner Milchsee, Schwarzsee, Grünsee, die beiden Spronserseen Kasersee, Pfitschersee sowie Mückensee, Kesselsee und Schiefersee.

Kürzester Weg zur Hütte

Ausgangspunkt für einen den Zustieg zum Biwak ist Algund/Mitterplars (400 m) westlich von und vor den Toren von Meran. Dort schwebt man mit dem Einzelsessellift zunächst über Weinberge und Wälder, die zwischen Plars und Vellau liegen. Von Vellau (910 m) schwebt man im Korblift, der einzig und allein für Wanderer gemacht wurde, weiter bergwärts zur Leiter Alm. Ab der Alm (1.520 m) ist es dann ein ordentlicher Fußmarsch über das Schutzhaus Hochgang und den Milchsee zum Biwak.

Gehzeit: 4:30 h

Höhenmeter: 1.186 m (von der Leiter Alm)

Alternative Route
Von Partschins (626 m, 6:30 h Gehzeit); vom Partschiner Wasserfall (1.080 m, über Tablander Alm und Querung unterhalb des Tschigot zum Schutzhaus Hochgang; 6 h)

Leben auf der Hütte

Das Guido-Lammer-Biwak bietet sechs bzw. maximal neun Menschen Unterschlupf. Die Notunterkunft ist in einem guten Zustand. Die Sektion Meran des Alpenverein Südtirol sorgt dafür, dass das Biwak sauber und benutzbar ist. Benannt wurde es nach dem österreichischen Alpinisten und Alpin-Schriftsteller Eugen Guide Lammer, der von 1863 bis 1945 lebte. Ihm gelangen Erstbegehungen und -besteigungen in der Texelgruppe, den Berner Alpen und in der Dachsteingruppe. 

Gut zu wissen

Es gibt Decken, einen Kocher, Töpfe, Besteck, Tee und Kerzen. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Hochganghaus (1.839 m), das in 2:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Lodnerhütte/Rif. Cima Fiammante (2.262 m, 3 h); Stettiner Hütte (2.875 m, 3 h); Bockhütte (1.717 m, 3 h); Lazinser Alm (1.858 m, 3:30 h); Leiteralm (1.522 m, 4:30 h).

Gipfelbesteigungen: Tschigat/Cigot (2.998 m, 1:30 h ); Lazinser Rötelspitze/Cima Rosa (3.037 m, 1:30 h).



Anfahrt

Von Innsbruck auf der A13/A22 Brenner-Autobahn nach Bozen und weiter auf der Schnellstraße nach Meran. Vor Meran, westlich der Stadt, liegen die Orte Algund und Parschins.

Parkplatz

Algund/Mitterplars - Talstation Einzelsessellift Vellau; Parkdeck Partschins

Öffentliche Verkehrsmittel

Algund am Fuß der Texelgruppe im Vinschgau vom Bahnhof Meran mit Zügen der Vinschgaubahn in zwei Minuten zu erreichen. Dann zu Fuß durch den Ort nach Mitterplars und zum Sessellift nach Vellau. An der Haltestelle in Algund endet die Zugfahrt, die in Innsbruck über Sterzing und Brixen durch das Eisacktal bis Bozen führt. Von Bozen reist man dann die Etsch flußaufwärts nach Meran. Auch aus Verona oder Bologna führt die Fahrt über Bozen nach Meran bis vor die Tore der Stadt nach Algund.

Das letzte Stück von Meran zum Einzelsessellift nach Vellau kann auch mit dem Bus Nr. 213 vom Meraner Bahnhof bewältigt werden. In zehn Minuten ist man aus der Stadt und an der Talstation des Liftes.

Die Fidelitashütte (2.883 m) steht am Ostrand des Gurgler Ferners in den Ötztaler Alpen in Tirol und dient als Notlager für das nebenan stehende Hochwildehaus. Das gemütlich eingerichtete Holzhaus eignet sich sowohl im Sommer als auch im Winter für Wanderer, Skitourengeher und Eiskletterer, die in größeren Gruppen unterwegs sind und das günstige Bettenlager suchen. Es gibt eine kleine gemütliche Wohnküche mit Holzofen im Erdgeschoss und gleich daneben ein uriges Lager. Allerdings sei hier angemerkt, dass es kein Holz zum Beheizen gibt.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Trentino-Südtirol

Schwarze-Biwak (2.616 m)

Das Schwarze-Biwak, auch Tablander-Warter Biwak genannt, befindet sich am gleichnamigen Gipfel Schwarzer Moarkuk am Vinschgau-Kamm noch über dem Ultental in Südtirol. Es ist aus Stein gebaut und hat die Form eines Fasses - bei schlechtem Wetter dient es als Schutz für Wanderer. Vom Gipfel genießt man einen wunderbaren Ausblick in die Texel- und Ortlergruppe. Im Sommer sind die nahe gelegenen Drei-Seen sowie der Plombodensee stets für eine Erfrischung gut.  Man erreicht das Biwak bzw. den Gipfel aus dem Ultental über die Inner-Falkomai-Alm oder aus dem Vinschgau über die Tablander Alm. 
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Die Dresdner Hütte (2.302 m) unterhalb des Stubaier Gletschers in Tirol punktet nicht zuletzt durch die unmittelbare Nähe zur Mittelstation der Stubaier Gletscherbahn. Sie ist auch bestens für Familien mit Kindern geeignet und ein besonders attraktives Ausflugsziel, zumal die Hütte großen Komfort bietet. Im Sommer genießen Wanderer und Kletterer das reichhaltige Tourenangebot, im Winter kommen Skifahrer, Tourengeher und Schneeschuhwanderer voll auf ihre Rechnung. Zur Hütte gehört auch eine Apres-Ski-Bar.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

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