Dr.-Rudolf-Weißgerber-Biwak

2.712 m • Selbstversorger Hütte
Öffnungszeiten

Ganzjährig

Lage der Hütte

Das Dr.-Rudolf-Weißgerber-Biwak befindet sich in der Goldberggruppe auf der Feldseescharte im Nationalpark Hohe Tauern. Der direkt am Kärntner Teil des Tauernhöhenwegs gelegene Unterstand ist nur für Bergwanderer als Notunterkunft geeignet.

Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden.

Kürzester Weg zur Hütte

Am schnellsten erreicht man das Biwak von der Hagener Hütte (2.446 m) aus. Dazu den Hagener Weg (Nr. 102) in Richtung Feldseekopf bis zur Feldseescharte aufsteigen. Vom Tal ist der schnellste Zustieg von der Jamnighütte im Tauerntal aus möglich.

Gehzeit: 3 h

Höhenmeter: 1.050 m

Alternative Routen: Duisburger Hütte (2.572 m, 2:30 h) 
 

Leben auf der Hütte

Das Dr.-Rudolf-Weißgerber-Biwak, benannt nach dem verunglückten Hüttenwart, ist ein reiner Unterstand ohne Übernachtungsmöglichkeit.
Hunde sind kein Problem.
 

Gut zu wissen

Keine Matratzen, kein WC und keine Duschen vorhanden. Das Biwak verfügt über keinen Strom- und keinen Wasseranschluss. Kein Handyempfang.
 

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Hagener Hütte auf 2.446 m, die in 1:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Duisburger Hütte (2.572 m, 2:30 h); Jamnig Hütte (1.748 m, 2:45 h).

Touren und Gipfelbesteigungen vom Dr.-Rudolf-Weißgerber-Biwak aus: Feldseekopf (2.864 m, 20 min); Vordere Geiselkopf (2.974 m, 1:30 h).

Anfahrt

Über Spittal an der Drau oder Lienz auf der B106 nach Mallnitz und ins Tauerntal zur Jamnighütte.

Parkplatz

Jamnighütte, gebührenpflichtig

Hütte • Kärnten

Böseckhütte (2.594 m)

Die Böseckhütte oberhalb von Mallnitz in den Hohen Tauern dient vor allem als Stützpunkt für Bergtouren auf den Feldseekopf. Sie ist eine kleine Schutzhütte, die auf einem noch kleinen Plateau steht. Von hier aus bieten sich Touren und Gipfelbesteigungen auf die Feldseescharte, den Feldseekopf und das Böseck an.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Salzburg

Ali-Lanti-Biwak (2.663 m)

Das Ali-Lanti-Biwak ist im Grunde kein erstrebenswertes Ziel. Das Ziel ist entweder der Weg auf dem die unversperrte Biwakschachtel liegt oder eine Nacht, so fern sie freiwillig ist, auf der Kleinelendscharte zu verbringen. Letzteres vielleicht in Gesellschaft von drei weiteren Bergkameradinnen und -kameraden. Ganz sicher verbringt man die Biwak-Nacht gemeinsam mit Kesselkess, Gstösskees, Keeskogel, Jagerkogel und Steinbachkogel, beobachtet von Ankogel, Tischlerkarkopf und Tischlerspitze. Von einer Nacht in einer Biwakschachtel träumt man als Alpinist nicht unbedingt. Manchmal ist sie für Hochtouren, Skitourgeher, Kletter und Wanderer aber unumgänglich. Den seltsam anmutenden Namen des Biwaks - Ali Lanti - könnte man ganz spontan mit einem finnischen Bergsteiger, der spektakuläre Erstbegehungen in der Ankogel-Gruppe machte, in Verbindung bringen. Ist aber falsch. "Ali Lanti" wird mit dem Althochdeutschen in Verbindung gebracht. Er stünde, so die Geschichte, für "fremdes Land" oder "anderes Land". Diese Bedeutung steckt in unserem Deutsch wiederum im Wort Elend. Darum Kleinelendscharte, Kleinelendkar, Kleinelendtal,Kleinelendkess, Großelendtal. Elend muss nicht immer nur ein Begriff für Unglück sein. Im Maltatal, in das Alpinisten vom Biwak und der Scharte absteigen, kommt Elend, und nicht in der Bedeutung von Unglück öfter vor. Die gesamte Umgebung des Ali-Lanti-Biwaks ist hochalpin! Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden. 
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Salzburg

Otto-Umlauft-Biwak (2.987 m)

Das Otto-Umlauft-Biwak im Bundesland Salzburg steht an der Krumlkeeskopfscharte inmitten der Goldberggruppe. Das Biwak im Nationalpark Hohe Tauern wurde 1973 im Tal samt Einrichtung gebaut und mit dem Hubschrauber auf den Berg geflogen. Es ist eine ideale Unterkunft für Bergsteiger und Kletterer, die sich zwischen der Besteigung der Dreitausender über Nacht ausrasten möchten. Acht Personen können übernachten. Alpine Erfahrung ist von Vorteil. Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger

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