
Tessin: 5 Outdoor-Aktivitäten für deinen Frühling in der Südschweiz
Foto: Milo Zanecchia
Die kalten Tage klingen langsam aus – doch vielerorts hält sich der Winter noch hartnäckig. Nicht so im Tessin! Hier macht der Frühling oft schon früher auf sich aufmerksam. Mit diesen fünf abwechslungsreichen Erlebnissen lässt sich die neue Saison in den Bergen aktiv und genussvoll eröffnen.
Links die noch schneebedeckten Gipfel der Alpen, rechts der Lago Maggiore, der tiefste Punkt der Schweiz: diese spannenden Gegensätze erlebt man im Schweizer Tessin hautnah. Vor allem dann, wenn der Frühling bereits früher als in anderen Regionen ins Land zieht: Jetzt ist die Bergluft klar und frisch, die Natur erblüht in leuchtenden Farben und die Menschen zieht es nach draußen.
Ab in den Frühling
Ob am Lago Maggiore, dem Basodino-Gletscher, den herrlich grünen Tälern oder den weitläufigen Weingärten: Die Regionen des Tessins sind an Facettenreichtum nicht zu übertreffen. Doch so vielfältig wie die Natur ist auch das Angebot, sie aktiv zu erleben. Die Region hält für jeden Geschmack das richtige sportliche Abenteuer bereit.
1. Velo: Radeln am Hang des UNESCO-Welterbes
Durch das Mendrisiotto führt eine 28 Kilometer lange Rundstrecke auf asphaltierten Straßen, die Berge, Seen und historische Dörfer vereint. Mit der Gondel geht es bequem nach Serpiano am Fuße des Monte San Giorgio, der aufgrund seiner Fossilien aus dem Zeitalter der mittleren Trias zum UNESCO-Welterbe gehört. Dort kann man bei einem Apéro den Ausblick auf den Luganersee genießen und die Seele baumeln lassen.

Bei einer Fahrradtour durch das Mendrisiotto lohnt sich ein Halt im charmanten Dorf Meride, bekannt für das Fossilienmuseum Monte San Giorgio.
Foto: Jacques Perler
Bei einer Fahrradtour durch das Mendrisiotto lohnt sich ein Halt im charmanten Dorf Meride, bekannt für das Fossilienmuseum Monte San Giorgio.
© Jacques Perler
2. Yoga: Entspannt die Mitte finden
Die Natur im Tessin ist wie geschaffen, um das eigene Gleichgewicht zu finden. Ob am See, unter den Ästen eines Baumes oder innerhalb der Burgmauern – zahlreiche Orte laden dazu ein, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Besonders beliebt ist der Yogapfad am Wasserfall in Faido, das Gong Bad in Lugano oder das Stand-Up-Paddle Yoga in Agno.

In der Tessiner Natur fällt es leicht, abzuschalten und die Seele baumeln zu lassen.
Foto: Alessio Pizzicannella
In der Tessiner Natur fällt es leicht, abzuschalten und die Seele baumeln zu lassen.
© Alessio Pizzicannella
3. Paragleiten: Abheben mit Adrenalin
„Je nach Windströmung ist jeder Flug anders: Das ist das Schönste an dieser Tätigkeit“ meint Federico Soldati. Der Tandempilot fliegt leidenschaftlich gerne und kennt die besten Regionen zum Abheben. Abhängig von der Jahreszeit startet er von verschiedenen Tessiner Gipfeln. Als Passagier muss man nur wenige Meter laufen, bevor man abhebt und das Gefühl der Freiheit erleben kann. Aus der Vogelperspektive fühlt sich die Landschaft von Bergen, Seen und Hügeln beinahe surreal an. Ein Erlebnis, von dem man noch viele Jahre später schwärmt.

Die atemberaubende Aussicht auf die Tessiner Berge aus der Vogelperspektive erlebt man nur beim Paragleiten.
Foto: Luca Crivelli
Die atemberaubende Aussicht auf die Tessiner Berge aus der Vogelperspektive erlebt man nur beim Paragleiten.
© Luca Crivelli
4. Klettern: Den Fels fest im Griff
Abwechslungsreiche Routen zum Klettern oder Bouldern mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad finden sich überall im Tessin. Mitzunehmen sind hierfür lediglich gute Laune und Motivation, da Kletterspots wie Mognola die dafür nötige Ausrüstung zur Verfügung stellen.

Rund um den Lago di Mognola befinden sich imposante Felswände aus natürlichem Stein: ein Paradies für alle Kletter- und Boulder-Fans.
Foto: Milo Zanecchia
Rund um den Lago di Mognola befinden sich imposante Felswände aus natürlichem Stein: ein Paradies für alle Kletter- und Boulder-Fans.
© Milo Zanecchia
5. Wandern: Auf den Fersen der Tessiner Kultur
Verschiedenste Völker und Kulturen haben im Tessin ihre Spuren hinterlassen. Diese kann man beim Wandern ideal entdecken. Ein Tipp für Kulturinteressierte ist deshalb der Historische Weg im mittleren und unteren Bleniotal (rechtes Ufer). Die leichte, rund 15 Kilometer lange Strecke führt vorbei an bedeutsamen kulturellen Orten, wie Kirchen, Kapellen und Ruinen. Im Anschluss bieten sich die Grotti, die typischen Tessiner Restaurants, für eine Einkehr an, um das Erlebte gemeinsam Revue passieren zu lassen.

Mit einer geringen Schwierigkeitsstufe ist die Wanderung durch das Bleniotal sowohl für Anfänger als auch für Profis eine passende Route.
Foto: Parisiva CH
Mit einer geringen Schwierigkeitsstufe ist die Wanderung durch das Bleniotal sowohl für Anfänger als auch für Profis eine passende Route.
© Parisiva CH
Schweizer Gastfreundschaft im Mini-Format
Im Tessin finden sich Unterkünfte für Gäste jeder Art – egal, ob groß oder doch ganz klein. Neben den klassischen Hotels entstehen immer häufiger charmante Bienen-, Insekten- oder Kleintierhotels direkt auf deren Gelände. So beherbergt das Hotel Lugano Dante in Lugano tierische Gäste der etwas anderen Art. In Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen wurde auf der Dachterrasse eine Pflegestation für Igel eingerichtet. Dort lebt derzeit unter anderem Beatrice, ein sehbehindertes Igelweibchen, das liebevoll umsorgt wird und noch eine Weile dort bleiben wird.
Im Garten des Baur au Lac in Zürich befindet sich eine Miniaturausgabe des legendären Hotels, welches von rund 80.000 Honigbienen bewohnt wird. Den Brummern wird dabei dieselbe Beachtung geschenkt wie den anderen Gästen. Um den Bienen ein ruhiges Umfeld bieten zu können, werden sie jedes Jahr vor der Züricher Street Parade vorsorglich aufs Land gebracht und kehren erst nach dem turbulenten Ereignis wieder in den Hotelgarten zurück.

Die Unterkünfte sorgen sich um das Wohl der Brummer genauso wie um das ihrer großen Gäste.
Foto: Schweiz Tourismus
Die Unterkünfte sorgen sich um das Wohl der Brummer genauso wie um das ihrer großen Gäste.
© Schweiz Tourismus
Auch hoch über dem Vierwaldstättersee summt es: Neben der Villa Honegg auf 914 Metern über dem Meer liefern mehrere Bienenstöcke Honig fürs Frühstück. Ein Imker betreut die Stöcke und sichert so die regionale Produktion.
In der Kartause Ittingen in Warth ist ebenfalls viel los: Turmfalken nisten auf dem Gelände, Amphibien und Reptilien finden in ungestörten Ecken Rückzugsorte, und Fledermäuse nutzen das Hotel als offizielles Quartier – selbstverständlich ganz ohne die Nachtruhe der Gäste zu stören.
Hotel-Tipp: Unter der Hotelkategorie „Bees & Friends“ kann man sich durch alle tierischen Projekte stöbern und dabei die große Vielfalt der Schweizer Hotellerie entdecken. Hier findet man Hotels für wirklich jedes Bedürfnis - so naschst auch du womöglich bald regional produzierten Honig oder bewunderst die beeindruckenden Flugkünste der heimischen Turmfalken.

Neben Bienen haben auch andere Fellfreunde und Kriechtiere in verschiedenen Schweizer Hotels ein Zuhause gefunden.
Foto: Schweiz Tourismus
Neben Bienen haben auch andere Fellfreunde und Kriechtiere in verschiedenen Schweizer Hotels ein Zuhause gefunden.
© Schweiz Tourismus
Produkt-Tipp: Nach einem Tag in der Natur gibt es kaum etwas Angenehmeres als eine entspannende, wohltuende Dusche. Das RAUSCH Energy-Boost-Shampoo mit Extrakten aus Wacholder und Rosmarin reinigt Haar, Körper, Gesicht und Bart. Der praktische 4-in-1-PflegeAllrounder für Männer ist ideal nach dem Sport, auf Reisen und im Alltag.

Nach einem langen, erlebnisreichen Tag freut man sich auf eine wohltuende Auszeit mit dem RAUSCH Energy-Boost-Shampoo.
Foto: Schweiz Tourismus
Nach einem langen, erlebnisreichen Tag freut man sich auf eine wohltuende Auszeit mit dem RAUSCH Energy-Boost-Shampoo.
© Schweiz Tourismus