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Eine Frau klettert auf einer Felswand entlang, im Hintergrund ist eine sommerliche, grüne Landschaft mit einem See zu sehen.
Tessin: 5 Outdoor-Aktivitäten für deinen Frühling in der Südschweiz
Werbung3 Min.19.03.2026
Foto: Milo Zanecchia
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Die kalten Tage klingen langsam aus – doch vielerorts hält sich der Winter noch hartnäckig. Nicht so im Tessin! Hier macht der Frühling oft schon früher auf sich aufmerksam. Mit diesen fünf abwechslungsreichen Erlebnissen lässt sich die neue Saison in den Bergen aktiv und genussvoll eröffnen.

Links die noch schneebedeckten Gipfel der Alpen, rechts der Lago Maggiore, der tiefste Punkt der Schweiz: diese spannenden Gegensätze erlebt man im Schweizer Tessin hautnah. Vor allem dann, wenn der Frühling bereits früher als in anderen Regionen ins Land zieht: Jetzt ist die Bergluft klar und frisch, die Natur erblüht in leuchtenden Farben und die Menschen zieht es nach draußen.

Ab in den Frühling

Ob am Lago Maggiore, dem Basodino-Gletscher, den herrlich grünen Tälern oder den weitläufigen Weingärten: Die Regionen des Tessins sind an Facettenreichtum nicht zu übertreffen. Doch so vielfältig wie die Natur ist auch das Angebot, sie aktiv zu erleben. Die Region hält für jeden Geschmack das richtige sportliche Abenteuer bereit.

1. Velo: Radeln am Hang des UNESCO-Welterbes

Durch das Mendrisiotto führt eine 28 Kilometer lange Rundstrecke auf asphaltierten Straßen, die Berge, Seen und historische Dörfer vereint. Mit der Gondel geht es bequem nach Serpiano am Fuße des Monte San Giorgio, der aufgrund seiner Fossilien aus dem Zeitalter der mittleren Trias zum UNESCO-Welterbe gehört. Dort kann man bei einem Apéro den Ausblick auf den Luganersee genießen und die Seele baumeln lassen.

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2. Yoga: Entspannt die Mitte finden

Die Natur im Tessin ist wie geschaffen, um das eigene Gleichgewicht zu finden. Ob am See, unter den Ästen eines Baumes oder innerhalb der Burgmauern – zahlreiche Orte laden dazu ein, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Besonders beliebt ist der Yogapfad am Wasserfall in Faido, das Gong Bad in Lugano oder das Stand-Up-Paddle Yoga in Agno.

3. Paragleiten: Abheben mit Adrenalin

„Je nach Windströmung ist jeder Flug anders: Das ist das Schönste an dieser Tätigkeit“ meint Federico Soldati. Der Tandempilot fliegt leidenschaftlich gerne und kennt die besten Regionen zum Abheben. Abhängig von der Jahreszeit startet er von verschiedenen Tessiner Gipfeln. Als Passagier muss man nur wenige Meter laufen, bevor man abhebt und das Gefühl der Freiheit erleben kann. Aus der Vogelperspektive fühlt sich die Landschaft von Bergen, Seen und Hügeln beinahe surreal an. Ein Erlebnis, von dem man noch viele Jahre später schwärmt.

4. Klettern: Den Fels fest im Griff

Abwechslungsreiche Routen zum Klettern oder Bouldern mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad finden sich überall im Tessin. Mitzunehmen sind hierfür lediglich gute Laune und Motivation, da Kletterspots wie Mognola die dafür nötige Ausrüstung zur Verfügung stellen.

5. Wandern: Auf den Fersen der Tessiner Kultur

Verschiedenste Völker und Kulturen haben im Tessin ihre Spuren hinterlassen. Diese kann man beim Wandern ideal entdecken. Ein Tipp für Kulturinteressierte ist deshalb der Historische Weg im mittleren und unteren Bleniotal (rechtes Ufer). Die leichte, rund 15 Kilometer lange Strecke führt vorbei an bedeutsamen kulturellen Orten, wie Kirchen, Kapellen und Ruinen. Im Anschluss bieten sich die Grotti, die typischen Tessiner Restaurants, für eine Einkehr an, um das Erlebte gemeinsam Revue passieren zu lassen.

Schweizer Gastfreundschaft im Mini-Format

Im Tessin finden sich Unterkünfte für Gäste jeder Art – egal, ob groß oder doch ganz klein. Neben den klassischen Hotels entstehen immer häufiger charmante Bienen-, Insekten- oder Kleintierhotels direkt auf deren Gelände. So beherbergt das Hotel Lugano Dante in Lugano tierische Gäste der etwas anderen Art. In Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen wurde auf der Dachterrasse eine Pflegestation für Igel eingerichtet. Dort lebt derzeit unter anderem Beatrice, ein sehbehindertes Igelweibchen, das liebevoll umsorgt wird und noch eine Weile dort bleiben wird.

Im Garten des Baur au Lac in Zürich befindet sich eine Miniaturausgabe des legendären Hotels, welches von rund 80.000 Honigbienen bewohnt wird. Den Brummern wird dabei dieselbe Beachtung geschenkt wie den anderen Gästen. Um den Bienen ein ruhiges Umfeld bieten zu können, werden sie jedes Jahr vor der Züricher Street Parade vorsorglich aufs Land gebracht und kehren erst nach dem turbulenten Ereignis wieder in den Hotelgarten zurück.

Auch hoch über dem Vierwaldstättersee summt es: Neben der Villa Honegg auf 914 Metern über dem Meer liefern mehrere Bienenstöcke Honig fürs Frühstück. Ein Imker betreut die Stöcke und sichert so die regionale Produktion.

In der Kartause Ittingen in Warth ist ebenfalls viel los: Turmfalken nisten auf dem Gelände, Amphibien und Reptilien finden in ungestörten Ecken Rückzugsorte, und Fledermäuse nutzen das Hotel als offizielles Quartier – selbstverständlich ganz ohne die Nachtruhe der Gäste zu stören.

Hotel-Tipp: Unter der Hotelkategorie „Bees & Friends“ kann man sich durch alle tierischen Projekte stöbern und dabei die große Vielfalt der Schweizer Hotellerie entdecken. Hier findet man Hotels für wirklich jedes Bedürfnis - so naschst auch du womöglich bald regional produzierten Honig oder bewunderst die beeindruckenden Flugkünste der heimischen Turmfalken.

Produkt-Tipp: Nach einem Tag in der Natur gibt es kaum etwas Angenehmeres als eine entspannende, wohltuende Dusche. Das RAUSCH Energy-Boost-Shampoo mit Extrakten aus Wacholder und Rosmarin reinigt Haar, Körper, Gesicht und Bart. Der praktische 4-in-1-Pflege­Allrounder für Männer ist ideal nach dem Sport, auf Reisen und im Alltag.

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