GPS-Gerät vs. Smartphone-App – Was schlägt sich besser beim Wandern?
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von Denis Pscheidl
Inhalt
Auf einen Blick:
Welche Vorteile hat ein GPS Gerät gegenüber dem Smartphone?
Wann lohnt sich ein GPS-Handgerät?
Wie finde ich die richtige Touren-App?
Fazit: GPS-Gerät oder Smartphone?
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Auf einen Blick:
Welche Vorteile hat ein GPS Gerät gegenüber dem Smartphone?
- GPS-Geräte sind robuster als Smartphones: Outdoor-GPS-Geräte sind dafür gebaut, bei Regen, Staub, Kälte und Stößen zuverlässig zu funktionieren. Während man beim Smartphone schon bei einem kleinen Regenschauer über die Bedienung des Touchscreens nachdenken muss, lässt sich ein GPS-Gerät meist problemlos weiterverwenden.
- Die Akkulaufzeit ist deutlich höher als bei Smartphones: Wer mehrere Tage unterwegs ist, ist mit einem GPS-Gerät im Vorteil. Der Akku hält deutlich länger als der eines Smartphones – je nach Modell und Betriebsart sind Laufzeiten von mehreren Tagen möglich. Spitzenmodelle wie das Garmin GPSMAP 67 erreichen laut Hersteller bis zu 180 Stunden im GPS-Modus.
- Die Handhabung ist auf draußen ausgelegt: Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich GPS-Geräte meist mit Handschuhen bedienen lassen. Viele verfügen über Tasten oder speziell für den Outdoor-Einsatz optimierte Touchscreens. Gerade im Winter oder bei widrigen Bedingungen kann das deutlich angenehmer sein als die Bedienung eines normalen Smartphones.
Wann lohnt sich ein GPS-Handgerät?
Wie finde ich die richtige Touren-App?
- Einfache Planung von Touren: Die Tourenplanung sollte möglichst intuitiv sein. Etwa automatisches Verbinden von Wegpunkten, die durch Berührung des Bildschirms gesetzt werden
- Eine gute Kartenbasis: Auf einer guten Wanderkarte sollten Höhenlinien, Wegbeschaffenheit, markante Punkte, Sehenswürdigkeiten usw. markiert sein.
- Offline-Nutzung: In der App musst du geplante Routen und Karten herunterladen können. Meistens bietet das aber nur die Bezahlversion.
- Import und Export von GPX-Dateien: Geodaten von Touren werden im GPX-Format gespeichert. Durch simplen Im- und Export können Tracks von anderen Personen aufs eigene Handy geladen oder selbst aufgezeichnete Routen geteilt werden.
- Tracking: Um eigene Touren aufzuzeichnen, sollte die App außerdem eine Trackingfunktion integriert haben.
- Kompass: Die App sollte über einen Kompass verfügen. Einzig darauf sollte man sich aber nicht verlassen, sondern zusätzlich das Gelände mit der digitalen Karte abgleichen.
- Tourenvorschläge: Ist kein Muss, aber die meisten Apps bieten auch vorgeplante Tourenvorschläge, die man als Inspiration nützen kann.
Fazit: GPS-Gerät oder Smartphone?
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