
Foto-Blog: Unterwegs am Muliwai Trail
Big Island, oder – wie es korrekt heißt – Hawai’i, ist die größte Insel des 50. US-Bundesstaates und ehemaligen polynesischen Königreichs. Vor allem der aktive Vulkan Kilauea sowie zahlreiche Traumstrände locken Besucher auf die Insel. Jedoch zieht es hierher längst nicht so viele Besucher wie nach Maui oder O’ahu. Ein Stück pures Hawaii entdecken und die vielseitige Natur der Insel genießen – das war der Plan von Ann-Kathrin Pippert und ihrem Freund Marcus Hantschke. Sie nehmen uns mit auf eine Foto-Reise über den Muliwai Trail.
Der Muliwai Trail ist ein 30 km langer Weg, der vom Nordosten der Insel in das unbesiedelte Waimanu Tal führt. Am Ziel angekommen erwartet einen ein wunderschönes, rauhes Stück Natur. Ann-Kathrin und Marcus konnten sich am Waimanu Valley nicht sattsehen und teilen ein paar ihrer Lieblingsbilder der Tour mit uns.

Vor uns liegt das Waipi'o Valley, welches wir durchqueren, um zum eigentlichen Trailhead zu gelangen
Foto: Marcus Hantschke

Vor dem Fluss zögern wir beim Anblick der Strömung. Wir versuchen eine flache Stelle zu finden, doch schließlich machen wir es zwei geübten Hawaiianerinnen nach und gehen im hüfttiefen Wasser auf die andere Seite.
Foto: Marcus Hantschke

Der schwarze Strand ist traumhaft. Leider haben wir keine Zeit hier zu verweilen, da der Track noch vor uns liegt
Foto: Ann-Kathrin Pippert

Der steile Z-Trail bringt uns ordentlich ins Schwitzen – auf 637 Metern Höhe angekommen, brauchen wir eine Verschnaufpause
Foto: Ann-Kathrin Pippert

Der Track ist zwar spärlich markiert, an Warnschildern mangelt es dafür nicht
Foto: Marcus Hantschke

Der Regenwald mit Kiefern, Laubbäumen und Farnen sieht hinter jeder Kurve anders aus
Foto: Marcus Hantschke

Neue Kurve – neue Aussicht
Foto: Marcus Hantschke

Besonders nach Regenfällen kann es zu Sturmfluten kommen, die den Weg unpassierbar machen können – daher sollte man das Wetter immer im Auge behalten
Foto: Marcus Hantschke

Nach fünf Stunden die ersten Blicke auf das Waimanu Valley: Irgendwo dort unten muss unser Campingplatz sein
Foto: Marcus Hantschke

Waimanu Valley hat einen wilden, schwarzen Sandstrand – vor gefährlichen Strömungen gewarnt, lassen wir uns von den Wellen nur die Füße abkühlen
Foto: Marcus Hantschke

Es gibt neun Zeltplätze, die vorher reserviert werden müssen: Der Zeltplatz ist direkt am Strand und daher kaum vor Wind geschützt
Foto: Marcus Hantschke

Am nächsten Morgen beobachten wir die Sonne, die über den Hügeln aufgeht und wie die ersten Sonnenstrahlen das Tal treffen
Foto: Marcus Hantschke

Der Waihīlau Wasserfall ist über 900 Meter hoch – viele Menschen erkunden das Tal auch per Helikopter-Rundflug aus der Luft
Foto: Marcus Hantschke

Früher soll es hier eine kleine Siedlung gegeben haben, heute ist das Waimanu Valley unbewohnt und wird von vielen als Garten Eden bezeichnet
Foto: Marcus Hantschke

Der Weg ist minimal gepflegt und erfordert Trittsicherheit, es gibt weder Mobilfunk noch Straßenanbindung – für den Notfall gibt es vier Heli-Landeplätze entlang der Strecke
Foto: Marcus Hantschke

Der Blick auf das Waipi'o Valley, auch „Valley of the Kings“ genannt, bei strahlendem Sonnenschein verspricht ein sanftes Ende der anstrengenden Tour.
Foto: Marcus Hantschke

Nach 25 km in Wanderschuhen ist Barfußgehen am Strand die reinste Wohltat
Foto: Ann-Kathrin Pippert

Daran haben wir gar nicht mehr gedacht: Der steile Aufstieg aus dem Tal zurück zur Straße. Mit unseren letzten Schlucken Wasser kommen wir schließlich erschöpft und glücklich oben an
Foto: Marcus Hantschke
Vor uns liegt das Waipi'o Valley, welches wir durchqueren, um zum eigentlichen Trailhead zu gelangen
© Marcus Hantschke
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