
Erlebnis Alpbachtal 24h Wanderung
Foto: Alpbach Tourismus, Hannes Sautner, shoot&style
Kann man 24 Stunden am Stück wandern? Bergauf, bergab, über Gipfel, vorbei an Seen und durch tiefe Klammen? Bei Tageslicht und auch in der Dunkelheit? Ja, in der Region Alpbachtal ist das möglich. Am 13. Juli 2024 fällt der Startschuss zur diesjährigen 24h Wanderung. Sei auch du dabei!
Die Ferienregion Alpbachtal liegt eingebettet in die Kitzbüheler Alpen, das Rofangebirge und die Brandenberger Alpen. Das eigentliche Alpbachtal im Westen zählt zu den ursprünglichsten Tälern Tirols und der Hauptort Alpbach am Fuße der Gratlspitze wurde als „schönstes Dorf“ ausgezeichnet. Die grünen Täler, die wunderbaren Gipfel, Seen und Klammen, aber auch die vielen Almen mit köstlicher Hausmannskost sowie die gastfreundlichen Orte laden das ganze Jahr über ein, die Region zu Fuß zu erkunden.
Im Juli, wenn die Almwiesen in voller Blüte stehen und die Tage am längsten sind, ist die ideale Zeit für die 24h Wanderung. Dieses Jahr führt sie zu den schönsten Plätzen im Rofangebirge.

Der wunderschöne und abgelegene Ziereiner See im Rofan.
Foto: Alpbachtal Tourismus, Thomas Kargl
Der wunderschöne und abgelegene Ziereiner See im Rofan.
© Alpbachtal Tourismus, Thomas Kargl
Alpbachtal 24h Wanderung – das Programm
13. bis 14. Juli 2024
- Start: 9.00 Uhr
Los geht es in Kramsach bei der ehemaligen Talstation der Sonnwendjochbahn. - Mystischer Kraftplatz – Herrgottstein und Kaltes Wasserl
Auf dem Wanderweg in Richtung Bayreuther Hütte gelangt man zum „Herrgottstein“ und später zum mystischen Kraftplatz „Kaltes Wasserl“ im Rofangebirge, einem herrlichen Rastplatz mit Brunnen und einer Bank. Das Brunnenwasser ist kalt und frisch und gibt Kraft für den folgenden Weg. - So schmeckt die Alm – Ludoialm
Weiter geht es zur malerischen Ludoialm, die man pünktlich zu Mittag erreicht. Hier stärkt man sich erst einmal mit köstlichen Produkten, die vorwiegend vor Ort auf der Alm hergestellt werden. - Idylle pur – der Zireiner See
Am Nachmittag erreicht man den Zireiner See, der als glasklares Juwel in einer Mulde zwischen Marchspitze und Latschberg liegt. Der wunderschöne Bergsee garantiert immer ein unvergessliches Naturerlebnis. - Atemberaubendes Panorama – Rosskogel
Bald schon muss man aber den Zireiner See hinter sich lassen, denn die Wanderung führt weiter auf den 1.900 Meter hohen Rosskogel. Die Mühen des Aufstieges werden durch ein umwerfendes Panorama mehr als belohnt. - Nachmittagskaffee – Anderls Almhütte
Vom Rosskogel geht es nun gemütlich abwärts bis zu Anderls Almhütte, die am weitläufigen Almgebiet von Brandenberg steht. Bei Kaffee und Kuchen lässt sich die Aussicht ins Tal genießen, allerdings sollte man nicht zu lange sitzen bleiben, denn es gilt, das Tageslicht noch für den weiteren Abstieg zu nutzen. - Bevor die Nacht beginnt – Abendessen in Wimm/Aschau
Durch die idyllische Landschaft von Wimm/Aschau erreicht man abends schließlich den Gasthof Gwercherwirt. Hier im nahezu unberührten Hochtal oberhalb von Brandenberg wartet ein köstliches Abendessen aus regionalen Produkten. - Nächtliches Abenteuer – die Pineggklamm
So lange die Tage im Juli auch sind, irgendwann wird es dann doch dunkel, und es gilt, die Sinne besonders zu schärfen. Schließlich führt die weitere Tour durch die idyllische Pineggklamm. Die Geräusche der Nacht verschmelzen mit dem Rauschen der Brandenberger Ache zu einem besonders mystischen Gesamtkunstwerk. Vorbei an der Jausenstation Tiefenbachklamm führt der Weg talauswärts in das schmucke Dorf Brandenberg, wo man sich einen Mitternachtsnack gönnen kann. - Sonnenaufgang – Voldöpper Spitze
Noch bevor die Sonne aufgeht geht es aber über den Zimmerer Kopf mit Ziel Voldöpper Spitze schon wieder weiter. Oben angekommen kann man die Stirnlampe ausschalten, die frische Luft und die Ruhe der frühen Morgenstunde genießen und entspannt zusehen, wie die Sonne im Osten aufgeht und die Berge in ihr strahlendes Licht taucht. Zum Abschluss folgt nun nur noch der Abstieg hinunter nach Kramsach, wo sich der Kreis schließt und ein herzhaftes Frühstück wartet.

Die Natur zeigt sich beim Sonnenuntergang auf der Gratlspitze von ihrer schönsten Seite.
Foto: Alpbachtal Tourismus, Mühlbacher
Die Natur zeigt sich beim Sonnenuntergang auf der Gratlspitze von ihrer schönsten Seite.
© Alpbachtal Tourismus, Mühlbacher
Alles, was du wissen musst
Gewandert wird in einer Gruppe von maximal 130 Personen, die von sechs Wanderführerinnen und Wanderführern sowie der Bergrettung betreut wird, damit sich jeder einzelne ganz auf sein Naturerlebnis einlassen kann. Für Frühstück, Mittagessen, Abendessen und die Verpflegung während der Wanderung wird bestens gesorgt. Ein kleiner Wanderrucksack mit den persönlichen Wertgegenständen, eine Stirnlampe und wärmere Kleidungsstücke für die Nacht sind ausreichend.
Fakten zur Tour
- Länge: 50,35 km
- Dauer: 24:00 h
- Höhenmeter: aufwärts: 2.658 m, abwärts 3.127 m
- Start: 13.07.2024, 9.00 Uhr, Kramsach
- Ende: 14.07.2024, ca. 9.00 Uhr, Kramsach
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Unterkünfte in der Region
Du hast dich bereits für die 24h Wanderung angemeldet, hast aber noch keine Unterkunft gebucht? Sieh dir die umweltzertifizierten Betriebe in der Region Alpbachtal an. Sie legen besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit und wissen um die Ansprüche ihrer Wandergäste bestens Bescheid.