Bergwetter

Wechselhaft, Sonnenschein im Südosten

Wetter • 14. April 2016
von UBIMET Meteorologenteam

Am Wochenende gilt: Je weiter im Osten und Südosten man auf den Bergen unterwegs ist, umso mehr Sonnenschein kann man genießen. Deutlich benachteiligt sind die Gebirgsgruppen nach Westen zu, ganz auf die Frühlingssonne muss man aber auch dort nicht verzichten. Allerdings ziehen hier dichte Wolken samt ein paar Schauern durch, vereinzelt sind auch Blitz und Donner nicht ganz ausgeschlossen. Überall unbeständiger wird es mit einer Kaltfront am Sonntag.

Tegernsee
Foto: mauritius images/ Benjamin Engler
Tegernsee in Bayern: Mit Schauerwolken, vereinzelt auch Blitz und Donner, muss an diesem Wochenende im Großteil des Alpenraums gerechnet werden. Die Sonne zeigt sich aber hin und wieder.

Freitag, 15. April 2016

Am Freitag breiten sich nach einem vor allem entlang und nördlich der Alpen sonnigen Start allmählich hohe und mittelhohe Wolkenfelder auf den Großteil des Berglandes aus. Zudem bilden sich einige Quellwolken. Die Staubewölkung in den Südalpen lockert zumindest zwischendurch auf. In vielen Regionen bleibt es ganztags trocken, nur in den Südalpen sowie vom Allgäu bis zur Eisenwurzen muss man mit einzelnen Schauern rechnen. Am meisten Sonne geht sich von Unterkärnten bis zur Semmering-Wechsel-Region aus. Der Wind weht meist mäßig, in exponierten lebhaft aus südwestlichen Richtungen. Die Temperaturen liegen in 3.000 m zwischen -4 und -2 Grad und in 2.000 m zwischen +2 und +5 Grad.
 

Samstag, 16. April 2016

Der Samstag beginnt – von Vorarlberg, dem Allgäu und Teilen der Südalpen abgesehen – neuerlich sonnig. Ein paar Nebelfelder in den Tälern lösen sich rasch auf. Tagsüber bilden sich einige Quellwolken, außerdem ziehen ein paar hohe und mittelhohe Wolken durch. Vor allem von den Bayerischen Alpen bis zum Mostviertel sowie generell im Bergland westlich der Niederen Tauern sind in der zweiten Tageshälfte mitunter gewittrige Schauer möglich. Am meisten Sonne gibt es wieder nach Südosten zu. Der Wind weht weiterhin aus südlichen Richtungen und wird speziell nach Osten zu sowie im Hochgebirge kräftig bis stürmisch, in den Tälern wird es stellenweise föhnig. Die Temperaturen: In 3.000 m um -2 Grad und in 2.000 m um +5 Grad.
 

Sonntag, 17. April 2016

Am Sonntag verdichten sich die Wolken von Nordwesten her allmählich und Regenschauer sowie einzelne Gewitter breiten sich auf den Großteil des Berglandes aus. Am ehesten bis zum Abend trocken bleiben kann es von Unterkärnten bis zum Wechsel, hier zeigt sich die Sonne neuerlich am häufigsten. Zunächst weht noch kräftiger, nach Osten zu sowie im Hochgebirge teils stürmischer, föhniger Südwind. Mit der Kaltfront dreht der Wind dann auf Nordwest. Die Temperaturen gehen in 3.000 m im Tagesverlauf von 0 auf -4 Grad und in 2.000 m von +5 auf +2 Grad zurück, ganz im Westen schon bis gegen 0 Grad.
 

Bergwetter-Tipp

Die Gebirgsgruppen in Unterkärnten, entlang und südlich der Mur- und Mürzfürche sowie der Wienerwald liegen an diesem Wochenende auf der Sonnenseite. Dort bieten sich aufgrund der niedrigeren und somit häufig schon schneefreien Gipfel bereits Wanderungen an. Dennoch sollte man auch hier auf gutes Schuhwerk achten, da in schattigen Lagen oberhalb von 1.200 bis 1.400 m  noch Schnee liegen kann.

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