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Prognose

Bergwetter: Nahezu perfektes Sommerwochenende

Wetter • 25. August 2016
1 Min. Lesezeit

Das Hoch „Gerd“ beschert uns am Freitag und am Wochenende hochsommerliches Wetter mit viel Sonnenschein, die Temperaturen steigen in den Niederungen auf 30 Grad und mehr. Perfektes Bergwetter bietet besonders der Freitag mit oft sogar wolkenlosem Himmel. Auch am Samstag ist es vielerorts sonnig, lediglich im westlichen Bergland besteht lokal eine erhöhte Gewitterneigung, am Sonntag mitunter auch weiter östlich.

Bergwetter Paragleiter Bayern
Foto: mauritius images/ Michael Rucker
Spät aber doch stellt sich in diesem Sommer anhaltendes Hochdruckwetter ein. Foto: Paragleiter in den Bayerischen Alpen
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Freitag, 26. August 2016

Am Freitag scheint meist von der Früh weg die Sonne, lediglich im westlichen und südlichen Bergland halten sich örtlich ein paar Frühnebelfelder, die am Vormittag rasch der Sonne Platz machen. Tagsüber bleibt es sonnig, speziell in der ersten Tageshälfte zeigt sich der Himmel über weite Strecken sogar wolkenlos. Am Nachmittag bilden sich über den Bergen ein paar harmlose Quellwolken, es bleibt überall trocken. Im Norden und Osten weht mäßiger, teils auch lebhafter Südostwind. Die Temperaturen liegen in 3.000 m bei 11 bis 14 Grad und in 2.000 m bei 16 bis 20 Grad.

Samstag, 27. August 2016

Der Samstag hat weiterhin hochsommerliches Wetter zu bieten. Von früh bis spät dominiert der Sonnenschein, die Quellwolken über den Bergen bleiben meist harmlos. Lediglich vom Arlberg bis zur Zugspitze ist am Abend ein isoliertes Hitzegewitter nicht ganz ausgeschlossen. Im Osten weht mitunter lebhafter Südostwind. Mit den Höchstwerten geht es weiter bergauf: In 3.000 m 12 bis 15 Grad und in 2.000 m 18 bis 21 Grad.

Sonntag, 28. August 2016

Auch am Sonntag scheint über weite Strecken des Tages die Sonne. Im Laufe des Nachmittags bilden sich im westlichen Bergland aber mehr Quellwolken als an den Vortagen und von Vorarlberg bis zum Salzkammergut entstehen einzelne Hitzegewitter. Abends sind auch im Mühl- und Waldviertel lokale Gewitter nicht völlig ausgeschlossen. In den übrigen Regionen bleibt es aber weitgehend trocken. Im Osten weht mitunter lebhafter Südostwind. 11 bis 14 Grad in 3.000 m und 17 bis 20 Grad in 2.000 m.

Bergwetter-Tipp

Auch wenn es sich bei manchen nicht so anfühlte: Der Sommer verlief bisher insgesamt wärmer als im langjährigem Mittel und auch die Sonnenscheindauer war oftmals überdurchschnittlich. Trotzdem stellten sich keine länger andauernden Hochdruckphasen mit stabilem Bergwetter ein, wie dies im Sommer 2015 häufig der Fall war, sondern sonnige Phasen wurden von teils unwetterartigem Regen abgelöst. Demzufolge fiel in fast allen Regionen mehr Niederschlag als im langjährigen Klimamittel. Deshalb haben viele diesen Sommer bisher als unbeständig in Erinnerung. Nun stellt sich Ende August schlussendlich das lange ersehnte Hochdruckwetter ein.

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