Bergwetter

Kaltfront beendet extreme Hitze

Wetter • 23. Juli 2015
von UBIMET Meteorologenteam

Die Juli-Hitzewelle steuert ihrem vorläufigen Ende zu. Schauer und Gewitter werden am Freitag im gesamten Alpenraum häufiger und am Samstag regnet es im Zuge eines Kaltfrontdurchgangs den ganzen Tag über häufig und teils kräftig. Schon am Sonntag steht aber ruhiges und zunehmend freundliches Wetter an.

Mountainbiker am Berg
Foto: iStock/ GipsonPictures
Zwischen Rest- und Quellwolken können vor allem am Sonntag wieder trockene Ausflüge in die Berge unternommen werden

Freitag, 24. Juli 2015

Schon von der Früh weg wechseln am Freitag Sonnenschein und Wolken, bereits ab den Vormittagsstunden gehen in den Bergen erste Schauer und Gewitter nieder. Dabei kann es gegen Abend hin vor allem entlang der Alpennordseite auch kräftig regnen, speziell vom Loferer Land bis ins Salzkammergut. Abseits von kräftigen Gewitterböen weht nur mäßiger Südwind. Die Temperaturen steigen in 2.000 m Höhe auf 16 bis 18 Grad, auf 3.000 m werden maximal 10 Grad erreicht.
 

Samstag, 25. Juli 2015

Der Samstag wird der unbeständigste und nasseste Tag an diesem Wochenende. Schon von der Früh weg gehen recht verbreitet kräftige Schauer und Gewitter nieder, zwischen dem Ortler und den Karawanken ist es bis zur Mittagszeit meist noch trocken. Am Nachmittag und Abend ist aber auch hier mit heftigen Schauern und Gewittern zu rechnen. Der Wind frischt zunehmend stark bis stürmisch aus West bis Südwest auf und der Durchgang der Kaltfront sorgt in der Nacht auf Sonntag für einen Temperaturrückgang. Am Samstag selbst werden um die Mittagszeit noch 14 bis 16 Grad auf 2.000 m erreicht, auf 3.000 m 6 bis 8 Grad.
 

Sonntag, 26. Juli 2015

Der Sonntag beginnt oft kühl und mit einigen Restwolken, letzte Schauer oder Gewitter zwischen den Julischen Alpen und dem Wechsel klingen bald ab. Schon am Vormittag setzt sich vor allem zwischen der Zugspitze und dem Hochschwab zunehmend die Sonne durch, länger trüb bleibt es südlich des Hauptkamms. Mit der Einstrahlung entstehen schon bald wieder einige Quellwolken, mit Schauern muss man aber nur vereinzelt rechnen, noch seltener mit Gewittern. Der Wind weht in exponierten Lagen lebhaft aus West bis Südwest, dazu werden auf 2.000 m 12 bis 14 Grad erreicht, auf 3.000 m 4 bis 6 Grad.
 

Bergwetter-Tipp

Durch die sehr heißen Tage führen viele Gebirgsbäche derzeit viel Wasser, die teils kräftigen Schauer und Gewitter am Freitag und Samstag werden gebietsweise auch große Regenmengen bringen. Obwohl sich der Sonntag oft trocken und sonnig präsentiert, können viele Wege, Felswände und Steige noch feucht und rutschig sein. Außerdem erfordert die Querung von kleineren Bächen höchste Aufmerksamkeit und Konzentration.
 

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