Wettervorhersage Mitte Februar 2016

Bergwetter: In den Südalpen etwas Neuschnee

Wetter • 11. Februar 2016
von UBIMET Meteorologenteam

Der Alpenraum verbleibt am Wochenende in einer südwestlichen Anströmung, zudem bilden sich immer wieder kleine Mittelmeertiefs. Speziell in den Südalpen sowie am Alpenostrand muss man daher immer wieder mit Schneefall und Regen rechnen. Größere Mengen zeichnen sich aber erst zum Sonntag hin ab. Föhnig, trocken und zumindest ab und zu sonnig ist es hingegen entlang der Alpennordseite. Die Temperaturen sind für Mitte Februar weiterhin überdurchschnittlich.

Das Bergwochenende pendelt zwischen Schneefall und Regen, die Temperaturen liegen weiter über dem Durchschnitt (Bild: Faaker See, Kärnten)
Foto: mauritius images/ Simone Wunderlich
Das Bergwochenende pendelt zwischen Schneefall und Regen, die Temperaturen liegen weiter über dem Durchschnitt (Bild: Faaker See, Kärnten)

Freitag, 12. Februar 2016

Der Freitag bringt in großen Teilen Vorarlbergs, in Süd- und Osttirol, in Kärnten sowie im Steirischen Randgebirge viele Wolken und gelegentlich kann es ein wenig schneien. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 600 und 1.000 m. Sonst verläuft der Tag oft trocken  und zumindest zeitweise sonnig, entlang der Alpennordseite vom Südallgäu ostwärts bis ins Mostviertel wird es föhnig. Der Wind aus südlichen Richtungen frischt vor allem im Hochgebirge sowie in den typischen Föhnregionen mitunter kräftig auf. Die höchsten Werte liegen in 2.000 m zwischen -6 und -4 Grad und in 3.000 m zwischen -13 und -10 Grad.
 

Samstag, 13. Februar 2016

Am Samstag halten sich von den Karnischen Alpen bis zum Wechsel dichte Wolken und vor allem in der ersten Tageshälfte schneit es bei einer Schneefallgrenze zwischen 500 und 800 m ab und zu. Von Vorarlberg über Tirol und die Bayerischen Alpen bis in die westliche Obersteiermark sowie in den Südalpen verdichten sich nach einem freundlichen Start die Wolken und bis zum Abend beginnt es allmählich leicht zu schneien. In den Tälern bleibt es unterhalb von rund 1.000 m oft bei Regen. Am längsten sonnig und trocken verläuft der Tag bei leichtem Föhn vom Tennengau bis ins Mostviertel. Der West- bis Südwestwind weht stark, in exponierten Lagen sowie im Hochgebirge sind auch Sturmböen möglich. In 2.000 m werden von Süd nach Nord -3 bis 0 Grad und in 3.000 m -10 bis -7 Grad erreicht.
 

Sonntag, 14. Februar 2016

Am Sonntag trübt es sich aus heutiger Sicht allmählich überall ein und von Südwesten her breiten sich Schneefall und Regen auf den Großteil des Berglandes aus. Von Kärnten über die Steiermark bis ins südöstliche Niederösterreich kann es in der zweiten Tageshälfte sogar stark regnen und schneien. Die Schneefallgrenze liegt je nach Intensität  zwischen Tallagen und 1.000 m. Längere trockene Phasen gibt es am ehesten am Alpennordrand vom Allgäu bis zur Eisenwurzen. Die Temperaturen: In 2.000 m rund -3 Grad und in 3.000 m zwischen -10 und -7 Grad.
 

Bergwetter-Tipp

Am Wochenende kommen zwar in den meisten Gebirgsgruppen keine großen Neuschneemengen dazu. Der zum Teil stürmische Südwestwind sorgt aber nach wie vor  für massive Schneeverwehungen. Diese führen in Kombination mit dem ungünstigen Schneedeckenaufbau aus der Vergangenheit weiterhin zu erheblicher, gebietsweise sogar großer Lawinengefahr. Bei Skitouren im freien Gelände sollte man sich unbedingt über die Lawinensituation vor Ort erkundigen!
 

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