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Prognose

Bergwetter: Gewittergefahr nimmt vorübergehend ab

• 24. Juni 2021
1 Min. Lesezeit
von UBIMET Meteorologenteam

Am Freitag überquert eine Kaltfront Österreich, die in einer Frontalzone eingebunden ist, welche von Frankreich bis Finnland reicht. Am Wochenende fließt dahinter etwas trockenere und vorübergehend kühlere Luft ein, zudem setzt sich ein Zwischenhoch durch. Damit nimmt die Gewittertätigkeit zwar ab, dennoch sind an den Nachmittagen weiterhin einzelne Gewitter möglich.

Gewitterwolken über dem Kalbelsee in Vorarlberg
Foto: mauritius images/ Steve Oldfield
Die Gewitterhäufigkeit nimmt an diesem Wochenende ab, an den Nachmittagen sind aber vereinzelt weiterhin Unwetter möglich. Bild: Gewitterwolken über dem Kalbelsee in Vorarlberg
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Freitag, 25. Juni 2021

Bereits aus der Nacht heraus gehen vom Bregenzerwald bis zu den Eisenwurzen Schauer nieder. Ansonsten halten sich inneralpin häufig viele Wolken. Bessere Aussichten auf Sonne hat man am Vormittag von den Karawanken bis zur Rax, hier sind kurze Touren möglich. Am Nachmittag bilden sich  aber kräftige Schauer und Gewitter mit Sturmböen und Hagel. Der Wind weht ansonsten meist nur mäßig.  Die Temperaturen liegen dabei auf 2.000 m bei rund 13 Grad, in knapp 3.000 m Höhe bei 4 Grad.  

Samstag, 26. Juni 2021

Von der Früh weg wechseln sich Sonne und durchziehende Wolkenfelder ab und nur ganz vereinzelt sind in den niederösterreischen Alpen und in der Koralpen-Gegend Schauer möglich. Tagsüber bilden sich über den Bergen Quellwolken, die sich vereinzelt zu Schauern und Gewittern auswachsen können. Die größte Gefahr hierfür besteht am Hauptkamm und südlich davon. Der Wind spielt selbst in der Höhe kein Thema und die Temperaturen steigen in 2.000 m auf 14 Grad an, in 3.000 m werden 7 Grad erreicht.

Sonntag, 27. Juni 2021

Am Sonntag geht es mit viel Sonnenschein in den Tag. Dabei ziehen zunächst nur einzelne Schleierwolken durch. Am Nachmittag bilden sich dann besonders im Westen und im zentralen Bergland vermehrt Quellwolken und hier sind einzelne Schauer und Gewitter möglich. Der Wind bleibt weiterhin kein Thema und die Temperaturen steigen in der Höhe weiter an und erreichen auf 2.000 m rund 15 Grad, auf 3.000 m werden rund 8 Grad erreicht.

Bergwetter-Tipp

Die Sonne hat derzeit ihren höchsten Stand am Himmel, somit muss man beim Wandern mit einer hohen UV-Belastung rechnen. Daher ist das regelmäßige Auftragen von Sonnencreme ratsam. Insbesondere der Sonntag eignet sich zum Wandern, auch um der neuerlich aufkommenden Hitze in den Tälern und Niederungen zu entfliehen. Auch ein Bad in den Bergseen kann zwischendurch für Abkühlung sorgen.

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