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Prognose

Bergwetter: Ein Zwischenhoch bringt viel Sonne

• 4. November 2021
von UBIMET Meteorologenteam

Der Alpenraum liegt derzeit noch unter dem Einfluss eines Tiefs namens PETER, dieses zieht am Freitag aber in Richtung Finnland ab. Am Wochenende breitet sich dann vom Ostatlantik her ein Hoch namens SILVI auf den Alpenraum aus und unter Zwischenhocheinfluss stellt sich in den Alpen bestes Freizeitwetter ein.

Schwarzsee bei Kitzbühel
Foto: mauritius images/ Gerhard Wild
Rechtzeitig zum Wochenende stellt sich in den Bergen sonniges Wetter ein. Foto: Schwarzsee bei Kitzbühel
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Freitag, 5. November 2021

Der Freitag beginnt am Alpennordrand vom Bregenzerwald und dem Allgäu bis ins Salzkammergut sowie im zentralen Bergland von den Tauern bis in die Steiermark bewölkt, aber nur vereinzelt fallen noch ein paar Regentropfen. Am westlichen Alpenhauptkamm, im Tiroler Oberland sowie am Alpenostrand scheint dagegen schon zeitweise die Sonne. Tagsüber lockern die Wolken generell etwas auf, vom Salzkammergut über die Tauern bis zu den Karawanken kommt die Sonne aber nur zwischendurch zum Vorschein. Der Wind weht in den Nordalpen mäßig bzw. am Alpenostrand lebhaft aus West bis Nordwest. Die Temperatur kommt in 3.000 Meter Höhe nicht über -11 bis -9 Grad hinaus, in 2.000 Meter werden von Nord nach Süd -5 bis 0 Grad gemessen.

Temperatur-Höchstwerte am Freitag
Foto: Ubimet
Temperatur-Höchstwerte am Freitag

Samstag, 6. November 2021

Am Samstag halten sich in den Niederungen vom Bodensee über den Chiemgau bis in die nördliche Obersteiermark sowie in Unterkärnten zunächst einige Nebelfelder, die sich tagsüber aber meist auflösen. Sonst scheint bereits verbreitet die Sonne, nur von den Karawanken über die Koralpe bis zum Wechsel ziehen tagsüber Wolkenfelder durch. Der Wind weht am Alpenostrand mäßig aus Nordwest, sonst gibt es meist nur schwachen Wind aus nordöstlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen in 3.000 m Höhe maximal -6 bis -3 Grad, in 2.000 m liegen die Höchstwerte zwischen -3 Grad in den östlichen Nordalpen und +2 Grad am westlichen Alpenhauptkamm.

Sonntag, 7. November 2021

Der Sonntag bringt im Alpenvorland, in den südlichen Becken und in manchen Tälern zunächst wieder Nebel oder Hochnebel, in den Alpen scheint dagegen von Beginn an die Sonne. Tagsüber lockert es auch in den zunächst trüben Regionen häufig auf, nur im Bereich der Karawanken kann es länger trüb bleiben. Am Nachmittag ziehen an der Alpennordseite dann vermehrt hochliegende Wolken auf, bis zum späten Abend bleibt es aber noch überall trocken. Der Wind weht in den Hochlagen mäßig bis lebhaft aus West. Die Temperaturen steigen in 3.000 Meter Höhe auf etwa 0 Grad, in 2.000 m liegen die Höchstwerte zwischen 2 Grad am Hochschwab und 6 Grad am Alpenhauptkamm sowie in den Dolomiten.

Temperatur-Höchstwerte am Sonntag
Foto: Ubimet
Temperatur-Höchstwerte am Sonntag

Bergwetter-Tipp

Das frühwinterliche Wetter der vergangenen Tage hat im Hochgebirge reichlich Neuschnee gebracht, etwa in den Zillertaler und Tuxer Alpen sowie in den Hohen Tauern gab es teils mehr als einen halben Meter Neuschnee. In Gletscherskigebieten kann man sich also auf beste Bedingungen freuen. Im Gelände bzw. bei Hochtouren muss man allerdings ungeachtet der Jahreszeit schon die Lawinengefahr berücksichtigen. Im Laufe des Wochenendes steigen die Temperaturen langsam wieder an, somit werden nun in erster Linie Lockerschneelawinen und Gleitschneelawinen ein Thema.

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