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Buch-Debüt

Ana Zirner: „Alpensolo“ – Wir verlosen 3 Exemplare!

• 26. November 2018
3 Min. Lesezeit

Ana Zirner ist in 60 Tagen alleine über die Alpen gegangen – auf Bergwelten.com hat sie darüber berichtet. Nun ist ihr erstes Buch erschienen und ihr könnt es gewinnen!

Ana Zirner Alpensolo
Foto: April Larivee, Piper Verlag
Alpenüberquererin Ana Zirner hat ein Buch geschrieben
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Zu Fuß über die Alpen von Ost nach West. Knapp 2.000 Kilometer in 60 Tagen. Alleine. Kaum ein Weitwander-Projekt hat auf Bergwelten.com so viel Aufsehen erregt, wie die Solo-Alpenüberquerung von Ana Zirner. Wohl auch deshalb, weil die junge Chiemgauerin für dieses Abenteuer ihr bisheriges Alltags-Leben als erfolgreiche Film- und Theater-Regisseurin zurückgelassen hat.

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Biwaknächte, Glücksgefühle, Notsituationen: Hier könnt ihr alle Blogbeiträge von Anas Alpenüberquerung von Slowenien bis nach Grenoble nachlesen.

  • Nun ist Ana wieder in ihr städtisches Leben zurückgekehrt. Doch es ist ein anderes geworden – nämlich jenes einer Jungautorin, die ihr kürzlich erschienenes Buch vor hunderten Zuhörern vorstellt. Wir haben sie befragt, wie es ihr damit geht und welche Pläne sie bereits wieder wälzt.

    Bergwelten: Ana, deine Alpen-Tour war körperlich und mental eine ziemliche Herausforderung – wie schwierig war es für dich, auch noch ein Buch darüber zu schreiben?

    Ana Zirner: Das war erstaunlich leicht und hat mir riesig viel Spaß gemacht. Ich konnte damit die ganze Tour nochmal erleben, und das im tiefsten Winter. Ich habe das Buch von Januar bis April 2018 geschrieben, großteils auf der Chamanna d’Es-cha, einer Hütte in der Schweiz, wo ich während meiner Alpenüberquerung auch gearbeitet hatte. Das war eine sehr schöne und inspirierende Zeit. Außerdem hatte ich das Glück, dass ich mich außerordentlich gut mit meiner Lektorin beim Piper Verlag verstanden habe. Sie erkannte schnell meine Stärken und Schwächen beim Schreiben und ich habe in der Zeit viel gelernt.

    Wie empfindest du das Leben als Buch-Autorin? Wie sind bisher die Reaktionen auf deine Lesungen?

    Ich mag es sehr, denn ich kann jetzt eigentlich überall arbeiten – alles was ich dafür brauche ist ein ruhiger Ort und meinen Laptop. Außerdem bin ich total überrascht wie freundlich und ruhig die Buchszene ist, im Gegensatz zur Theaterwelt, die ich als Regisseurin gut kenne. Die Lesungen machen mir großen Spaß, auch wenn das viele Rumreisen recht anstrengend sein kann. Aber interessierten Menschen von dem erzählen zu können, was mich begeistert, ist schon ein Luxus. Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Leute zu meinen Lesungen kommen würden. In München waren im Augustinerkeller über 700 Leute da – das ist schon ein irres Gefühl, wenn dir so viele Menschen schweigend zuhören.

    Wie sehen deine weiteren Pläne aus? Ist ein neues Weitwander-Abenteuer geplant?

    Ich freue mich derzeit sehr auf die „Mountain Yoga Sessions“, die ich zusammen mit der Yogalehrerin Sandra Neumann veranstalte. Im Januar 2019 bieten wir in Südtirol vier Tage lang eine Kombination aus Winterwandern und Yoga an. Ansonsten: Schreiben, schreiben, schreiben. Und auch wieder wandern. Als nächstes geht es im Frühjahr 2019 in die USA, wo ich den 2.330 Kilometer langen Colorado River von seinem Ursprung in den Rocky Mountains bis zum Golf von Kalifornien in Mexiko begleite. Dabei geht es unter anderem durch die Canyonlands in Utah – und zwar nicht nur zu Fuß, sondern auch mit dem Splitboard und Rucksackboot! US-Präsident Donald Trump hat entschieden, Teile des dortigen Naturschutzgebiets für Öl- und Gasminen sowie für den Uranabbau freizugeben – ich möchte unterwegs auch jene Menschen zu Wort kommen lassen, die davon betroffen sind.

    Hier geht's zu Anas Blog und Instagram-Account.

    Ana Zirner: Bereit für neue Abenteuer

    Zum Buch

    Was bewegt eine engagierte Regisseurin dazu, allen Ballast abzustreifen und allein von Ost nach West die Alpen zu überqueren? Es muss wohl eine bedingungslose Liebe zur Natur sein. Nicht umsonst dankt sie am Ende des Buchs zuallererst den Bergen: „Für ihre Weisheit, Klarheit, Strenge, Geduld und Ruhe.“ Nur mit einem 35-Liter-Rucksack bepackt, begibt sich Ana Zirner im September 2017 auf ihre selbst gelegte Route: knapp 2.000 Kilometer vom slowenischen Ljubljana über Österreich, Italien und die Schweiz bis ins französische Grenoble. Packend erzählt sie vom Glück, unter dem Sternenhimmel zu biwakieren. Wie sie beim Bergsteigen ihr Bewusstsein schärft und der Natur mit Respekt begegnet. Dass ihr die Berge in ihrer ruhenden Weisheit einen Platz zuweisen. Und was sie von den Menschen, die dort wohnen, über Mitgefühl und Demut lernt.

    Ana Zirner: Alpensolo. Zu Fuß von Ost nach West. Mit 44 farbigen Abbildungen und 10 Karten, 271 Seiten, € 20,00 [D], € 20,60 [A], Piper Verlag, München 2018.

    Ana Zirner: Alpensolo. Zu Fuß von Ost nach West
    Foto: Piper Verlag
    Ana Zirner: Alpensolo. Zu Fuß von Ost nach West

    Gewinnspiel: Wir verlosen 3 Buch-Exemplare!

    Du möchtest ein Exemplar von Ana Zirners „Alpensolo“ gewinnen? Schreibe uns unten in den Kommentaren, warum gerade du es bekommen solltest und schon bist du bei der Verlosung dabei! Teilnahmeschluss ist am 4. Dezember 2018.

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