Die 5 schönsten Täler rund um Sterzing
Foto: TRatschings_M.Kottersteger
Die Region Sterzing-Ratschings-Gossensass zeigt sich im Herbst von ihrer besonders kontrastreichen und farbenprächtigen Seite. Zwischen goldenen Wäldern, klarer Bergluft und eindrucksvoller Gipfelkulisse entfaltet sich eine besondere Ruhe, die diese Jahreszeit prägt.
Der Norden Südtirols begeistert Outdoorfans mit einem weit verzweigten Wanderwegenetz und einer besonders langen Wandersaison. Selbst im Spätherbst sind hier noch zahlreiche Touren in unterschiedlichen Höhenlagen möglich. Eine lohnenswerte Unternehmung ist beispielsweise die Wanderung auf den Rosskopf, den Hausberg von Sterzing. Sie verbindet ein eindrucksvolles und leicht zugängliches Hochgebirgspanorama mit abwechslungsreichen Attraktionen für die ganze Familie. Wer es etwas gemütlicher angehen möchte, sollte einen Spaziergang durch Sterzing unternehmen: Das charmante Städtchen vereint alpinen Charakter mit Tiroler Flair und zählt zu den schönsten Ortskernen Italiens.
Die mittelalterliche Altstadt von Sterzing mit dem Zwölferturm bildet das Herz der Ferienregion.
Foto: Tourismusgenossenschaft Sterzing Pfitsch Freienfeld
Die mittelalterliche Altstadt von Sterzing mit dem Zwölferturm bildet das Herz der Ferienregion.
© Tourismusgenossenschaft Sterzing Pfitsch Freienfeld
Gerade jetzt zeigt sich die naturbelassene Landschaft von ihrer schönsten Seite: Sanfte, in goldenes Licht getauchte Wälder, markante Gipfel und glasklare Gebirgsbäche machen jede Wanderung zu einem besonderen Erlebnis. Diese Täler bieten Touren von leicht bis anspruchsvoll und halten für Groß und Klein das Passende bereit.
1. Ratschingstal
Das Ratschingstal liegt westlich von Sterzing in den Stubaier Alpen. Die Mischung aus ursprünglicher Natur, beeindruckenden Landschaften und sanftem Tourismus macht das Tal zu einem lohnenswerten Ausflugsziel. Besonders sehenswert ist die Gilfenklamm mit ihren weißen Marmorfelsen, imposanten Felswänden und rauschenden Wasserfällen.

Die Gilfenklamm ist Europas einzige reinweiße Marmorschlucht und ein tosendes Naturschauspiel.
Foto: Ratschings Tourismus / Guus Reinartz
Die Gilfenklamm ist Europas einzige reinweiße Marmorschlucht und ein tosendes Naturschauspiel.
© Ratschings Tourismus / Guus Reinartz
Wer höher hinaus möchte, sollte sich den Ratschinger Almenweg nicht entgehen lassen. Die mittelschwere Wanderung ist je nach Variante etwa 10 bis 15 Kilometer lang und führt an sieben bewirtschafteten Almen vorbei. Dabei werden – abhängig von Startpunkt und Gehrichtung – rund 300 bis 400 Höhenmeter im Aufstieg und etwa 600 Höhenmeter im Abstieg bewältigt. Unterwegs begeistert die Route mit herrlichen Panoramablicken, gemütlichen Einkehrmöglichkeiten und köstlichen Südtiroler Spezialitäten.
2. Pflerschtal – Das alpine Tal des Tribulauns
Das Pflerschtal erstreckt sich von Gossensass südlich des Grenzkamms Richtung Westen und zählt zu den schönsten Tälern des Landes. Das prägende Bergpanorama rund um das Tribulaun-Massiv und die Weißwandspitze versprechen unvergessliche Naturerlebnisse. Vor allem für Aktivurlauber und Familien ist Pflersch ein ideales Reiseziel: Abwechslungsreiche Themenwege bieten entspannte Wanderrouten mit spielerischen Elementen, kindgerechten Spielplätzen und anderen tollen Überraschungen für Groß und Klein.
Eine beliebte Halbtages-Tour ist der Energie- und Kraftweg in Ladurns. Auf dem 11,2 Kilometer langen Weg beeindrucken idyllische Almen, darunter Wastenegg, Hirschlackn und Toffring, mit tollen Ausblicken. Unterwegs bieten die Ladurnerhütte, Edelweisshütte und Allriss Alm gemütliche Einkehrmöglichkeiten zum Verweilen. Nach ungefähr fünf Stunden Gehzeit findet die Tour am Kraftplatz Bront bei St. Anton im Pflerschtal einen gemütlichen Ausklang.

Im Norden Südtirols eröffnet sich eine alpine Erlebnisregion mit einer außergewöhnlich langen Wandersaison.
Foto: TGossensass_M.Kottersteger
Im Norden Südtirols eröffnet sich eine alpine Erlebnisregion mit einer außergewöhnlich langen Wandersaison.
© TGossensass_M.Kottersteger
3. Pfitschtal – Das unberührte Hochtal der Zillertaler Alpen
Angenehme Spazierwege im Tal treffen auf erlebnisreiche Touren in hochalpinem Gelände. Das Pfitschtal offenbart mit seinen satten Almwiesen, imposanten Wasserfällen und der einzigartigen Berg-Skyline eine überwältigende Naturkulisse.
Der beliebte Weitwanderweg "Die Alpenüberquerung" führt vom Tegernsee über den Achensee weiter ins Zillertal und über das Pfitscher Joch durchs Pfitschtal bis nach Sterzing in Südtirol. Die insgesamt rund 105 bis 115 Kilometer lange Tour dauert in etwa 7 Tage und ist durch ihre gut ausgebauten Wege auch für fitte Wander-Einsteiger mit ausreichender Grundkondition geeignet.
Das Pfitschtal zählt zu den ursprünglichsten Tälern Südtirols und ist ein echter Geheimtipp für alle, die Ruhe und Natur suchen.
Foto: Tourismusgenossenschaft Sterzing Pfitsch Freienfeld / 99tales
Das Pfitschtal zählt zu den ursprünglichsten Tälern Südtirols und ist ein echter Geheimtipp für alle, die Ruhe und Natur suchen.
© Tourismusgenossenschaft Sterzing Pfitsch Freienfeld / 99tales
4. Jaufental – Das Tal der Ruhe
Das Jaufental ist ein ruhiges, idyllisches Seitental mit abwechslungsreichen Wanderwegen – von gemütlichen Almwanderungen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren. Die besondere Ruhe und Ursprünglichkeit des Tals schaffen entschleunigende Bergmomente und laden zu wohltuender Erholung ein.
Eine besonders aussichtsreiche Tour für die ganze Familie führt zum Gurgl-Wasserfall und weiter zur Bergalm. Der 8,5 Kilometer lange Rundweg beginnt am Parkplatz in Mittertal und verläuft taleinwärts zum Gurgl-Wasserfall. Die gut ausgebauten Wege mit moderater Steigung laden zu einer gemütlichen Wanderung ein und führen anschließend weiter zur Bergalm im Jaufental, die sich ideal für eine gemeinsame Stärkung anbietet.
Das Platschjoch in Ratschings ist ein wunderschönes Hochplateau, das vor allem für seine weitläufigen Almwiesen und eindrucksvollen Blicke auf die Stubaier und Sarntaler Alpen bekannt ist.
Foto: Ratschings Tourismus / Manuel Kottersteger
Das Platschjoch in Ratschings ist ein wunderschönes Hochplateau, das vor allem für seine weitläufigen Almwiesen und eindrucksvollen Blicke auf die Stubaier und Sarntaler Alpen bekannt ist.
© Ratschings Tourismus / Manuel Kottersteger
5. Ridnauntal – Das geschichtsträchtige Bergbautal
Das Ridnauntal beherbergt das Südtiroler Landesmuseum für Bergbau. Am Talschluss in Maiern wurde über fast 800 Jahre hinweg Silber, Blei und Zink abgebaut. Heute befindet sich dort ein einzigartiges Industriedenkmal, das die komplette Produktionskette im Originalzustand zeigt.
Auch zum Wandern bietet das Ridnauntal am Fuße der Stubaier Alpen abwechslungsreiche Wege – von gemütlichen Almwanderungen bis hin zu anspruchsvollen Hochtouren. Ein besonderes Highlight ist die anspruchsvolle Sieben-Seen-Tour: Auf der rund achtstündigen Wanderung gilt es, bis zu 1.400 Höhenmeter und 20,7 Kilometer Wegstrecke zu bewältigen.
Im ehemaligen Bergbautal findet man interessante Relikte, die an längst vergangene Zeiten erinnern.
Foto: Ratschings Tourismus / Guus Reinartz
Im ehemaligen Bergbautal findet man interessante Relikte, die an längst vergangene Zeiten erinnern.
© Ratschings Tourismus / Guus Reinartz
Das Projekt wird kofinanziert von der Europäischen Union – GAP Strategieplan 2023-2027 der Autonomen Provinz Bozen – LEADER Wipptal.
Foto: IDM-Sterzing
Das Projekt wird kofinanziert von der Europäischen Union – GAP Strategieplan 2023-2027 der Autonomen Provinz Bozen – LEADER Wipptal.
© IDM-Sterzing