3 Rezepte zum Dahinschmelzen
Foto: Rosa Gabler / mad bucket prod. / RBMH
Ob Tiroler Bergkäseknödel mit Spinat und geschmorten Paradeisern, Cordon bleu oder Käsespätzle – mit diesen drei Klassikern holst du dir das ganz besondere Hüttenfeeling nach Hause.
Tiroler Bergkäseknödel mit Spinat & geschmorten Paradeisern
Der passionierte Food-Blogger Marcel Drabits hat das beliebte Wohlfühlgericht nachgekocht und auf seine ganz eigene Weise interpretiert. Mit seinem Rezept verleiht er dem Klassiker einen neuen Schwung und zeigt, wie köstlich traditionelle Küche sein kann.
- Zubereitungszeit: 30 Minuten
- Gesamtzeit: 45 Minuten
Zutaten für die Spinat-Semmelknödel
- 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- 40 Gramm Butter
- 200 Gramm Milch
- 250 Gramm Semmelwürfel
- 350 Gramm frischer Spinat (oder 200 Gramm tiefgefrorener Spinat)
- 90 Gramm WATZMANN Bergkäse von Bergader
- 3 Eier
- 30 Gramm Mehl
- Salz, Pfeffer, Muskat
- etwas WATZMANN Bergkäse zum Anrichten
Zutaten für geschmorte Kirschparadeiser
- 200 Gramm Kirschparadeiser
- ein wenig Olivenöl
- Schale von einer unbehandelten Zitrone
- Salz, Pfeffer, etwas Zucker
- Thymian oder Rosmarin
Zubereitung
- Zwiebel und Knoblauch in Butter anschwitzen, mit Milch aufgießen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
- Über die Semmelwürfel gießen und für fünf Minuten quellen lassen.
- Den frischen Spinat kurz blanchieren bzw. den gefrorenen Spinat auftauen lassen. Gut ausdrücken und etwas durchhacken (Endgewicht: ca. 100 Gramm).
- Den Bergkäse mit der groben Reibe reiben.
- Eier, Mehl, Spinat und Bergkäse zur Semmelwürfel-Masse geben und gut durchmischen.
- Für 20 Minuten rasten lassen, sollte die Masse zu weich sein, etwas Mehl nachgeben.
- Mit leicht angefeuchteten Händen zu 12 Knödeln (ca. 70 Gramm pro Knödel) formen und in gesalzenem Wasser für 8-10 Minuten leicht köcheln lassen, bis sie oben schwimmen.
- Kirschparadeiser halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf ein Blech legen.
- Salzen, pfeffern und mit ein wenig Zucker würzen. Etwas Zitronenschale darüber reiben und ein paar Kräuter dazwischen legen. Mit ein wenig Olivenöl beträufeln.
- Im Ofen bei 130 Grad Celsius für ca. 50-60 Minuten „trocknen“.
- Die Knödel mit den Kirschparadeisern anrichten und etwas braune Butter oder Olivenöl über die Knödel gießen.
- Ein wenig Bergkäse darüber reiben und nach Belieben mit mariniertem Babyspinat oder Kräutern servieren.
Cordon Bleu
Saftig-herzhaft und einfach gut: Der Hüttenliebling erhält mit der Bergader Almzeit eine besondere Raffinesse.
Foto: Rosa Gabler / mad bucket prod. / RBMH
Saftig-herzhaft und einfach gut: Der Hüttenliebling erhält mit der Bergader Almzeit eine besondere Raffinesse.
© Rosa Gabler / mad bucket prod. / RBMH
Marcel Drabits bereichert das saftig-herzhafte Cordon Bleu mit Bergader Almzeit um eine raffinierte Note und serviert den beliebten Hüttenklassiker mit frischen Petersilerdäpfeln.
- Zubereitungszeit: 30 Minuten
- Gesamtzeit: 40 Minuten
Zutaten für Cordon Bleu
- 4 Stücke Schnitzel vom Schwein (Karee), je ca. 120-140 Gramm
- 8 Scheiben guter Schinken
- ca. 100 Gramm glattes Mehl
- 2 Stücke verquirlte Eier
- ca. 300 Gramm Semmelbrösel
- Salz und Pfeffer
- Butterschmalz (oder Öl) zum Ausbacken
Zutaten für Obazda
- 125 Gramm Almzeit Weichkäse cremig-würzig
- 25 Gramm weiche Butter
- 1 Stück kleine Zwiebel
- 1 Schuss Bier
- Paprikapulver, Kümmel, Salz, Pfeffer
Zutaten für Petersilerdäpfel
- 600 Gramm kleine heurige Erdäpfel
- 50 Gramm Butter
- 1 Bund Petersilie, fein gehackt
- Salz, Pfeffer
Zubereitung
- Die Erdäpfel waschen und in Salzwasser kochen.
- Für den Obazdn die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Käse ebenfalls in Würfel schneiden.
- Die Zwiebel- und Käsewürfel zusammen mit der weichen Butter und den Gewürzen mit einer Gabel verrühren.
- Einen Schluck Bier beigeben und für später in den Kühlschrank stellen.
- Für die Cordons Bleus die Schweinskarree-Schnitzel zwischen Frischhaltefolie dünn klopfen, am besten eher länglich, sodass eine “rechteckige” Form entsteht. Beidseitig salzen und pfeffern.
- Je eine Hälfte eines Schnitzels mit einer Scheibe Schinken belegen, dort einen guten Löffel vom Obazdn daraufgeben und mit einer zweiten Scheiben Schinken abdecken. Das Schnitzel darüber klappen und die Ränder etwas andrücken bzw. leicht anklopfen, damit alles schön geschlossen bleibt. Eventuell mit Zahnstochern fixieren.
- Die Cordon Bleu klassisch in Mehl, Ei und Semmelbröseln panieren.
- Etwa zwei Finger hoch Öl oder Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Cordon Bleus auf beiden Seiten goldgelb ausbacken. Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen und die Zahnstocher entfernen.
- Die Erdäpfel abgießen und in einer Pfanne mit Butter etwas durchschwenken. Salzen und den gehackten Petersil darüber streuen.
- Die Cordon Bleu mit den Petersil-Erdäpfeln und ein wenig Preiselbeermarmelade servieren.
Käsespätzle
Käsespätzle
Foto: osa Gabler / mad bucket prod. / RBMH
Käsespätzle
© osa Gabler / mad bucket prod. / RBMH
Mit viel Herz hat Marcel Drabits die zart schmelzenden Käsespätzle mit Röstzwiebeln nachgekocht und ihm seine ganz persönliche Note verliehen. Die Bergader-Käsevielfalt sorgt dabei für den besonderen, vollmundigen Geschmack, den man sonst nur von einer gemütlichen Berghütte kennt.
- Zubereitungszeit: 20 Minuten
- Gesamtzeit: 35 Minuten
Zutaten für Spätzle-Teig
- 500 Gramm griffiges Mehl
- 4 Eier
- 2 Dotter ca. 120 Milliliter Milch
- 100 Gramm Sauerrahm
- Salz, Muskat, eine Prise gemahlener Kümmel
Zutaten für die Röstzwiebel
- 2-3 Zwiebel in feine Ringe geschnitten
- 2-3 Esslöffel griffiges Mehl
- 1 Esslöffel Paprikapulver
- Öl zum Frittieren
Weitere Zutaten
- 1 große Zwiebel
- 30 Gramm Butter
- 200 Milliliter Schlagobers
- ca. 200 Gramm Bergbauern Käse würzig-nussig
- 1 Bund frischer Schnittlauch, fein geschnitten
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Zubereitung
- Für die Spätzle alle Zutaten mit der Küchenmaschine oder einem Kochlöffel so lange schlagen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht und er Luftblasen wirft. Der Teig sollte nicht zu zäh sein, sondern sich leicht durch den Spätzlehobel streichen lassen.
- Den Teig fünf Minuten rasten lassen und durch ein Spätzlesieb in Salzwasser einkochen. Wenn die Spätzle oben schwimmen, sind sie fertig.
- Abgießen und ein Löffel Öl dazumischen, sodass sie nicht zusammenkleben.
- Die geschnittenen Zwiebeln in der Butter anschwitzen. Sie sollten nur ganz leicht Farbe bekommen.
- Mit Obers ablöschen und würzen. Den Käse klein schneiden und beigeben. Kurz verkochen und die Spätzle dazugeben.
- Für die Röstzwiebeln, die Zwiebelringe mit so viel griffigem Mehl und ein wenig Paprikapulver bestäuben, bis sie rundherum zart bedeckt sind. Sofort schwimmend in 160 Grad Celsius heißem Öl knusprig ausbacken, dabei immer leicht in Bewegung halten. Achtung, tendenziell immer etwas früher herausnehmen, da die Zwiebelringe noch nachdunkeln.
- Abschmecken und mit viel Schnittlauch und Röstzwiebeln anrichten.
Käsegenuss, der jedes Gericht verfeinert
Ob Tiroler Bergkäseknödel, Cordon Bleu oder Käsespätzle – was viele dieser Hüttengerichte verbindet, ist ein Käse, der mit seiner Würze und Cremigkeit alles zusammenhält. Einer, der langsam schmilzt und den Geschmack der Berge einfängt. Im Sortiment von Bergader steckt genau dieser unverwechselbare Berggenuss, den man eigentlich nur von der Hütte kennt. Mit dem unvergleichlichen Käse entsteht auch zu Hause ein Geschmackserlebnis, das bleibt – lange über den Abstieg hinaus.
Bergader Watzmann Bergkäse
© Bergader